HGV-Newsletter vom 02.04.2021 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Wiederaufnahme des Mensaersatzdienstes und der Beherbergungstätigkeit ab 7. April

2.4.2021 – Aufgrund der Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 18 vom 1. April 2021 sind ab Mittwoch, 7. April, der Mensaersatzdienst und die touristische Beherbergungstätigkeit wieder zulässig. Zudem dürfen Schankbetriebe bis 18 Uhr den Abholservice anbieten. Im Folgenden die Regelungen der zulässigen Tätigkeiten ab Mittwoch, 7. April.


Foto: HGJ/Live-Style-Agency

Mensaersatzdienst
Betriebe zur Verabreichung von Speisen, des durchgehenden Caterings und Kantinen, welche Dienstleistungsverträge zur Verabreichung von Mahlzeiten an die Betriebsbelegschaft, Arbeiter, Bedienstete oder Studierende abgeschlossen haben, dürfen die vertraglich vereinbarte Dienstleistung an die Betriebe oder Körperschaften erbringen. Ebenso zulässig ist der Mensadienst an Schüler im Präsenzunterricht. Die Verabreichung von Speisen im Lokal aufgrund von Essensgutscheinen ist hingegen nicht zulässig.
Zwischen den Personen ist ein Sicherheitsabstand von 1 Meter, auch an den Tischen, einzuhalten. Dieser Abstand kann nur unterschritten werden, wenn zwischen den Personen geeignete Trennvorrichtungen angebracht sind oder wenn es sich um Personen handelt, die im selben Haushalt leben.
Am Eingang des Betriebes ist ein Schild anzubringen, auf dem die Höchstzahl der Personen angegeben ist, die sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten dürfen.
Es darf keine Verabreichung von Speisen an die allgemeine Kundschaft erbracht werden. Gäste, die nicht im Werkvertrag eingeschlossen sind, können die Speisen mitnehmen bzw. müssen abgewiesen werden.

Vorlage Werkvertrag in deutscher Sprache
Vorlage Werkvertrag in italienischer Sprache

Verkauf zum Mitnehmen (Take-away)
Der Verkauf von Produkten zum Mitnehmen (Take-away) ist für Speisebetriebe von 5 Uhr bis 20 Uhr erlaubt. Für Betriebe, die als überwiegende Tätigkeit eine Bartätigkeit und andere ähnliche Dienstleitungen (ATECO-Kodex 56.3) ausüben, wie beispielsweise Pubs, Bierstuben, Enotheken und Cafès, gilt, dass der Verkauf zum Mitnehmen nun bis 18 Uhr gestattet ist.
Der Verkauf zum Mitnehmen muss so organisiert werden, dass sich außerhalb des Lokals keine Menschenansammlungen bilden. Im Lokal darf sich gleichzeitig maximal 1 Kunde je 10 m² Fläche aufhalten. In Betrieben mit einer Fläche von weniger als 20 m² sind maximal 2 Kunden zeitgleich zulässig. Am Eingang des Lokals ist ein Schild anzubringen, auf dem die Höchstzahl der Kunden angegeben ist, die sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten dürfen. Neben dem zwischenmenschlichen Abstand von mindestens 1 Meter muss auch gewährleistet sein, dass die Zutritte gestaffelt erfolgen und dass sich die Personen in den Räumlichkeiten nicht länger als die für den Kauf der Waren erforderliche Zeit aufhalten.
Achtung: Es wird darauf hingewiesen, dass der Verzehr von Speisen und Getränken im Lokal selbst bzw. auf Flächen, die zum Betrieb gehören, nicht erlaubt ist. Ebenso ist der Verzehr von Speisen und Getränken in der Nähe der Lokale sowie auf Straßen, Plätzen und an sonstigen öffentlich zugänglichen Orten verboten, falls es nicht möglich ist, den zwischenmenschlichen Abstand von 2 Metern zu Personen einzuhalten, die nicht im selben Haushalt zusammenleben.

Lieferservice
Der Lieferservice nach Hause ist unter Einhaltung der einschlägigen Gesundheits- und Hygienevorschriften, sowohl die Verpackung als auch den Transport betreffend, von 5 Uhr bis 22 Uhr erlaubt.

Regelungen für Beherbergungsbetriebe
Den übernachtenden Hausgästen dürfen alle Leistungen des Beherbergungsbetriebes, unter Einhaltung der Bestimmungen der Anlage A des Landesgesetzes Nr. 4 vom 8. Mai 2020, angeboten werden. Auch der Wellnessbereich und das Schwimmbad können geöffnet werden, allerdings nur für Personen, die im Beherbergungsbetrieb übernachten. Day-Spa-Angebote mit Nutzung des Schwimmbades und der Saunaanlagen sind somit nicht möglich. Die Verabreichung von Speisen und Getränken innerhalb von Beherbergungsbetrieben ist ebenfalls ausschließlich an übernachtende Hausgäste erlaubt. In den Gemeinschaftsräumen ist ein zwischenmenschlicher Abstand von 1 Meter einzuhalten, außer zwischen Personen, die im selben Haushalt wohnen oder im selben Zimmer untergebracht sind. Die allgemeine Regel, dass an allen geschlossenen Orten ein Schutz der Atemwege zu tragen ist, gilt auch für die Gemeinschaftsräume.

Hier finden Sie den aktualisierten Leitfaden zu den Covid-19-Auflagen für Beherbergungsbetriebe!

Auf der HGV-Website, Unterseite Coronavirus (auf der Startseite links), finden Sie zudem wichtige Schilder und Dokumente, die Sie im Umgang mit dem Coronavirus benötigen.

 
 

Anreise von Gästen aus dem Staatsgebiet bis 30. April zu touristischen Zwecken nicht möglich

2.4.2021 – Die Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 18 vom 1. April 2021 sieht vor, dass jede Bewegung in das oder aus dem Landesgebiet untersagt ist, es sei denn, diese Bewegungen sind aus nachgewiesenen Arbeitserfordernissen, Gesundheitsgründen oder Situationen der Notwendigkeit oder Dringlichkeit begründet. Diese Einschränkung wird zudem dadurch verstärkt, dass für das gesamte Staatsgebiet zwischen Mittwoch, 7. April, und Freitag, 30. April, die Regeln für die orangen Zonen Anwendung finden, welche ebenfalls das Verbot von Bewegung in oder aus orangen Zonen vorsehen. Somit sind Anreisen zu touristischen Zwecken von Gästen aus dem restlichen Staatsgebiet bis Ende April nicht zulässig.


Foto: Armin Terzer

Auch die Anreise zu den Zweitwohnungen zu rein touristischen Zwecken ist bis zum 30. April nicht zulässig. Dies ist in Punkt 5 der Dringlichkeitsmaßnahme vorgesehen, welche besagt, dass, abgesehen von nachgewiesenen Arbeitserfordernissen oder Situationen der Notwendigkeit oder Gesundheitsgründen, es den Personen, die ihren Wohnsitz nicht in Südtirol haben, nicht erlaubt ist, sich in das Landesgebiet zu begeben, um ihre anderen Wohnungen, die nicht ihr Hauptwohnsitz sind (sog. Zweitwohnungen), aufzusuchen.

 
 

Einreise aus einem anderen EU- oder Schengen-Staat ab dem 7. April

2.4.2021 – Das am 2. April 2021 veröffentlichte Gesetzesdekret der Regierung Draghi sieht eine grundsätzliche Verlängerung der Bestimmungen zur Einreise nach Italien bis Freitag, 30. April, vor. Die Quarantänepflicht, welche über Ostern bei Einreise aus einem anderen EU- oder Schengen-Staat gilt, wurde vorerst nicht verlängert.


Unter der Voraussetzung, dass wider Erwarten die Einreisebestimmungen nicht doch noch geändert werden, können ab Mittwoch, 7. April, Personen aus einem anderen EU- oder Schengen-Staat (Länder der Liste C) ohne Begründung und somit auch zu touristischen Zwecken einreisen.

Bei der Einreise muss die einreisende Person:

  • im Besitz einer Bescheinigung eines negativen Covid-19-Tests (Molekular- oder Antigentest) sein, der innerhalb von 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden ist.
  • sich bei ihrer Einreise beim lokalen Departement für Prävention des zuständigen Sanitätsbetriebes unter diesem Link melden, alternativ via E-Mail an coronavirus@sabes.it oder telefonisch von 8 Uhr bis 20 Uhr unter der Telefonnummer +39 0471 435 700.


Für die Einreise nach Italien sind Kinder unter zwei Jahren von der Pflicht befreit, sich dem Molekular- oder Antigentest zu unterziehen.

Die Einreise aus Österreich, Großbritannien und Nordirland ist derzeit aus touristischen Gründen entweder nicht erlaubt oder mit einer 14-tägigen Quarantäne verbunden.

Die Verpflichtungen bei der Einreise müssen die Personen selbst erfüllen. Die Beherbergungsbetriebe haben keine Melde- oder Kontrollpflicht. Es wird jedoch empfohlen, die einreisenden Personen vorab über die Einreisebestimmungen zu informieren.
Bei der Rückkehr aus Südtirol in den jeweiligen Heimatstaat müssen Gäste zudem die jeweils in ihrem Heimatland für eine Rückreise aus Südtirol geltenden Einreisebestimmungen beachten.

Hier finden Sie die Einreisebestimmungen der Schweiz.
Hier finden Sie die Einreisebestimmungen von Deutschland.

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Bestimmungen für die Einreise nach Italien aus den verschiedenen Staaten.

 
 

Auszahlungen des Verlustbeitrages für Einkauf lokaler Produkte

2.4.2021 – Auf Anfrage des HGV hat kürzlich das zuständige Ministerium in Rom konkrete Auskünfte zu den Auszahlungsterminen des Verlustbeitrages für Restaurants und Beherbergungsbetriebe für den Einkauf von lokalen Produkten gegeben.


So sollten bis Ende März die restlichen Akontobeträge (90 % der Antragssumme) an die Betriebe ausbezahlt werden, die den Antrag telematisch über die Onlineplattform eingereicht haben. Bis 10. April sollten für die ersten 5.000 dieser Betriebe auch die ausstehenden Saldobeträge (restlichen 10 % der Antragssumme) ausbezahlt werden.
Bis Mitte April sollten dann auch die Akontobeträge an die ersten 5.000 Betriebe ausbezahlt werden, die den Antrag händisch bei einem Postamt eingereicht haben.
Die restlichen ca. 10.000 Betriebe, die den Antrag ebenfalls händisch bei einem Postamt eingereicht haben und deren weitere Bearbeitung aufgrund technischer Probleme vonseiten der Poste Italiane nicht möglich war, sollen nun eine Mitteilung erhalten, wie die Antragstellung erfolgreich abgeschlossen werden kann.

 
 

Wichtige Informationen und Terminaufschübe

2.4.2021 – Die Antragstellung des Verlustbeitrages laut Dekret „Sostegni“ ist über die digitale Plattform der Agentur der Einnahmen seit dem 30. März 2021 und bis 28. Mai 2021 möglich. Der Beitrag ist steuerfrei und beträgt mindestens 1.000 Euro und maximal 150.000 Euro.


Fälligkeit der GIS 2020 auf Dezember aufgeschoben
Mit der Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 17/2021 wurden alle Einzahlungstermine der Gemeindeimmobiliensteuer GIS, die im Zeitraum von 1. Januar 2021 bis 15. Dezember 2021 anfallen, ausgesetzt. Somit ist die GIS 2020 zusammen mit einer eventuell geschuldeten GIS 2021 bis spätestens 16. Dezember 2021 einzuzahlen.
Für diesen Aufschub haben sich der HGV und der Landtagsabgeordnete Helmut Tauber stark gemacht. Beide werden sich weiterhin dafür einsetzen, dass die GIS  ganz ausgesetzt wird.

Neuer Datensatz für die Übermittlung der Tagesinkassi nochmals aufgeschoben
Die Einführung des neuen Datensatzes für die elektronische Übermittlung der Tagesinkassi wurde bereits zu Beginn des Jahres auf den 1. April 2021 aufgeschoben. Nun hat die Agentur der Einnahmen diesen Termin ein weiteres Mal auf den 30. September 2021 aufgeschoben. Der neue Datensatz ist somit ab dem 1. Oktober 2021 verpflichtend zu verwenden.

 
 
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