HGV-Newsletter vom 04.05.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Wiederaufnahme der Tätigkeit – Gesetz muss erst beschlossen werden

4.5.2020 – Das Land Südtirol will bekanntlich die Wiederaufnahme der Tätigkeiten in den verschiedenen Lebensbereichen und Sektoren selbst gestalten. Dazu liegt ein Gesetzentwurf vor, der diese Woche im Landtag behandelt wird.


Der HGV macht darauf aufmerksam, dass die Genehmigung des Gesetzentwurfs im Südtiroler Landtag und die Veröffentlichung abgewartet werden müssen, sodann wird der HGV über die Details informieren.

Wichtiger Hinweis für Mitarbeiteranmeldung
Derzeit wird medial eine Wiederaufnahme der Tätigkeit für Restaurants und Bars am Montag, 11. Mai, kolportiert. Sollte das oben genannte und vom Landtag genehmigte Landesgesetz diesen Termin tatsächlich vorsehen, wird darauf hingewiesen, dass die notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spätestens am Freitag, 8. Mai, anzumelden sind. Weitere Auskünfte erteilt Ihr zuständiges Lohnbüro.

 
 

Mensaersatzdienst – Keine Meldung an das Regierungskommissariat mehr notwendig

4.5.2020 – Schank- und Speisebetriebe sind weiterhin grundsätzlich für die Öffentlichkeit geschlossen. Der vertraglich gebundene Mensaersatzdienst ist hingegen zulässig.


Aufgrund der Maßnahme des Landeshauptmanns Nr. 24 vom 2. Mai 2020 dürfen Mensen und Betriebe, welche Dienstleistungsverträge zur Verabreichung von Mahlzeiten (z. B. Werkvertrag für den Mensaersatzdienst) an die Belegschaft, Arbeiter oder Bedienstete vorweisen können, die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen nun ohne Meldung an das Regierungskommissariat erbringen. Es darf aber weiterhin keine Verabreichung von Speisen an die allgemeine Kundschaft erbracht werden. Gäste, die nicht im Werkvertrag eingeschlossen sind, dürfen nicht bewirtet werden. Der Betrieb muss von außen betrachtet als geschlossen erscheinen und die Türen des Speisebetriebes dürfen nur zum Ein- und Auslass der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Firma aufgesperrt werden.

Neben der Einhaltung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen müssen auch den Kunden Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung gestellt werden. 


Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind einzuhalten
Alle Tätigkeiten müssen unter Berücksichtigung aller aktuell gültigen gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitsprotokolle zur Vermeidung der Krankheitsübertragung ausgeführt werden. So ist der zwischenmenschliche Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten (Schild - Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus) und beschäftigte Personen müssen Mund und Nase mit einer chirurgischen Maske bedecken.

Sollten für die Ausübung dieser Tätigkeit Arbeitnehmerinnen oder Arbeiternehmer beschäftigt werden, müssen die vorgeschriebenen Bestimmungen im Bereich Arbeitssicherheit eingehalten werden. Im Besonderen muss das Protokoll zur Regelung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus am Arbeitsplatz, das am 14. März von der Regierung und den Sozialpartnern unterzeichnet und am 24. April ergänzt wurde, befolgt werden. 

Unter anderem ist vorgeschrieben, dass wenn es aufgrund der Arbeitstätigkeit nicht immer möglich ist, den vorgeschriebenen Mindestabstand von einem Meter einzuhalten, zusätzlich zum chirurgischen Mundschutz auch andere Schutzausrüstung zu verwenden ist, wie etwa Handschuhe, Brillen, Anzüge, Hauben, Kittel, usw.

Hier finden Sie ein entsprechendes Informationsschreiben, welches den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszuhändigen ist.

Hier finden Sie die Leitlinien für den korrekten Umgang mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz, welche unter Berücksichtigung der konkreten betrieblichen Situation umzusetzen sind.

Weitere Informationen erteilt die HGV-Rechtsabteilung unter recht@hgv.it oder Tel. 0471 317 760.

 
 

HGV: Parteienverkehr ist bis 25. Mai 2020 ausgesetzt

4.5.2020 - Der HGV informiert, dass zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Mitglieder und Dienstleistungskunden der Parteienverkehr in den HGV-Büros von Bozen, Meran, Schlanders, Brixen und Bruneck einstweilen bis 25. Mai 2020 ausgesetzt ist.


Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind weiterhin telefonisch oder per E-Mail erreichbar und stehen für Auskünfte und telefonische Beratungen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Die allgemeinen Sprechstunden (etwa des Patronates Enasco sowie der HGV-Verbandssekretäre) und Beratungsgespräche der HGV-Fachabteilungen vor Ort bei den Betrieben oder in den HGV-Büros sind ebenso bis 25. Mai 2020 ausgesetzt. Die jeweiligen Beraterinnen und Berater sind aber jederzeit telefonisch erreichbar. 

 
 
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