HGV-Newsletter vom 01.03.2021 info@hgv.it www.hgv.it
 
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Sonderbestimmungen für die Gemeinden Tirol, Schlanders und Partschins

1.3.2021 – Aufgrund von neuen Fällen der südafrikanische Variante des Coronavirus wurden die restriktiven Vorsichtsmaßnahmen nun auch auf die Gemeinden Tirol, Schlanders und Partschins ausgedehnt.


Beschränkung der Bewegungsfreiheit
Von Montag, 1. März, bis Sonntag, 7. März, ist jede Bewegung in das oder aus dem Gemeindegebiet untersagt, es sei denn, diese Bewegungen sind durch nachgewiesene Arbeitserfordernisse, aus Gesundheitsgründen oder Situationen der Notwendigkeit oder Dringlichkeit begründet, und jedenfalls unter der Voraussetzung, dass ein negatives Ergebnis eines Antigen- oder PCR-Abstrichtests, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorgelegt wird. Das Personal des Bereichs Gesundheit, des sozial-gesundheitlichen Bereichs, der Sozialdienste, des Rettungsdienstes, der Ordnungskräfte und die Militärangehörigen, die im Landesgebiet ihren Dienst leisten, sind von der Pflicht der Vorlegung eines Tests befreit. Die Durchfahrt durch die Gebiete der genannten Gemeinden ist erlaubt, falls sie notwendig ist, um andere Gebiete zu erreichen, die nicht diesen Bewegungseinschränkungen unterliegen.

Tests sind kostenlos
Die Tests können in den betroffenen Gemeinden bei eigenen Teststationen sowie landesweit bei vielen Hausärztinnen, Hausärzten sowie Apotheken durchgeführt werden. Um die Tests kostenlos zu erhalten, muss eine Eigenerklärung ausgefüllt werden, welche die Notwendigkeit der Bewegung außerhalb der Gemeinde bestätigt. Die Tests besitzen eine Gültigkeit von 3 ganzen Tagen, wobei der Tag der Testabnahme nicht mitgezählt wird. Auf der Website des Südtiroler Sanitätsbetriebes findet man Informationen zu den Testmöglichkeiten.

Lieferservice und Take-away weiterhin möglich
Die Speisebetriebe in den betroffenen Gemeinden dürfen auch weiterhin von 5 Uhr bis 20 Uhr den Abholservice von Speisen und von 5 Uhr bis 22 Uhr den Lieferservice von Speisen und Getränken anbieten.
Es wird daran erinnert, dass in den Räumlichkeiten 1 Kunde je 10 m² zulässig ist. In Betrieben mit einer Fläche von weniger als 20 m² sind zeitgleich 2 Kunden zulässig. Ein zwischenmenschlicher Abstand von 1 Meter ist einzuhalten und die Zutritte haben gestaffelt zu erfolgen. Die Personen dürfen sich im Lokal nicht länger aufhalten, als dies für die Mitnahme der Speisen unbedingt notwendig ist. Am Eingang ist ein Schild anzubringen, auf dem die Höchstzahl der Personen angegeben ist, die sich gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten dürfen.
Der Verzehr von Speisen auf öffentlich zugänglichen Straßen und Plätzen oder anderen öffentlich zugänglichen Orten, wie z. B. die Terrasse oder der Parkplatz der Gastronomiebetriebe, ist weiterhin verboten.
Schankbetriebe, d. h. Betriebe, welche als überwiegende Tätigkeit jene laut ATECO-Kode 56.3 (Bar und andere ähnliche Dienstleistungen) ausüben, dürfen hingegen von 5 Uhr bis 22 Uhr nur den Lieferservice anbieten.

Mensaersatzdienst für Grundschüler und Kindergartenkinder im Notdienst zulässig
Die Tätigkeiten der Kantinen (Mensen) und der durchgehenden Cateringdienste auf Vertragsbasis sind ausgesetzt, mit Ausnahme von jenen, die für das Gesundheitspersonal, die Ordnungskräfte, das Heer und den Bevölkerungsschutz zur Verfügung stehen, und mit Ausnahme der betriebsinternen Kantinen. Zudem sind die Tätigkeiten jener Gastbetriebe ausgesetzt, welche Dienstleistungsverträge zur Verabreichung von Mahlzeiten (Mensaersatzdienst) an die Belegschaft, Arbeiter und Bedienstete haben.
Achtung: Der Mensadienst durch Gastbetriebe für Grundschüler und Kindergartenkinder, die den Notdienst in Anspruch nehmen, ist hingegen zulässig.

Einstellung der Friseur-Tätigkeit und Schönheitspflege
Die Tätigkeiten der Friseurinnen und Friseure und der Schönheitspflege werden eingestellt.

Training von Athletinnen und Athleten eingeschränkt

Bis Sonntag, 7. März, ist das Training von Athletinnen und Athleten nur beschränkt zulässig.

 
 
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