HGV-Newsletter vom 22.10.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Maximale Gästeanzahl muss am Eingang des Gastronomiebetriebes ausgehängt werden

22.10.2020 – Die am 21. Oktober 2020 von Landeshauptmann Arno Kompatscher unterzeichnete Verordnung betreffend die Verschärfung der Maßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 sieht für Schank- und/oder Speisebetriebe vor, dass die maximale Gästeanzahl, die sich gleichzeitig im Lokal aufhalten darf, am Eingang ausgehängt werden muss.


Die Anlage A des Landesgesetzes Nr. 4/2020 sieht für Betriebe der Gastronomie, d. h. für öffentlich zugängliche Schank- und/oder Speisebetriebe, folgende Regelung betreffend die Berechnung der maximalen Gästeanzahl vor:

  • Im Lokal dürfen sich nicht mehr Gäste aufhalten als es Sitzplätze unter Einhaltung der Distanzregelung für Personen gibt. In Schankbetrieben werden auch die Stehplätze im jeweiligen Abstand von 1 Meter am Tresen dazugezählt.
  • Die Distanzregelung sieht vor, dass zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, ein Sicherheitsabstand von 1 Meter einzuhalten ist. Personen, die im selben Haushalt leben, müssen diesen Sicherheitsabstand nicht einhalten.
  • Der Abstand von 1 Meter kann zudem in alle Richtungen (frontal, schräg, seitlich und nach hinten) unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind.
  • Da der Sicherheitsabstand von 1 Meter zwischen Personen, die im selben Haushalt leben, bzw. bei Vorhandensein von geeigneten Trennvorrichtungen nicht eingehalten werden muss, kann die maximale Gästeanzahl, welche am Eingang ausgehängt werden muss, so berechnet werden, als würden die Sitzplätze von Personen besetzt werden, die im selben Haushalt leben.


Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass, unabhängig von der maximalen Gästeanzahl, welche am Eingang ausgehängt wird, die im Betrieb anwesenden Personen den Sicherheitsabstand einhalten müssen. Das heißt 1 Meter Abstand zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben.

Hier finden Sie ein Schild, auf welchem Sie die maximale Personenanzahl angeben können.

 
 

Maximale Personenanzahl bei Törggele-Aktivitäten

22.10.2020 – Der Landeshauptmann hat am 21. Oktober 2020 ebenfalls verordnet, dass bei „Törggele-Aktivitäten“ in geschlossenen Räumen, neben den bereits geltenden Sicherheitsbestimmungen, die Regel von 1 Person je 4 Quadratmeter angewandt werden muss.


Foto: IDM/Alex Filz

Es ist derzeit noch nicht klar, was unter „Törggele-Aktivität“ zu verstehen ist. Aus diesem Grund hat der HGV den Landeshauptmann um eine Klärung gebeten. Sobald dem HGV die Antwort vorliegt, wird umgehend informiert. 

Seit Montag, 19. Oktober, ist es verboten, bei öffentlichen Veranstaltungen, unabhängig davon, ob diese im Freien oder in geschlossenen Räumen stattfinden, Speisen und Getränke zu verabreichen.

Es wird daran erinnert, dass auch der Auftritt von Musikern in öffentlich zugänglichen Schank- und/oder Speisebetrieben unter die Kategorie öffentliche Veranstaltung fällt und somit die Verabreichung von Speisen und Getränken verboten ist.

 
 

Südtirol ab 24. Oktober 2020, 0 Uhr, als Risikogebiet ausgewiesen – Reisewarnung ausgesprochen

22.10.2020 – Das Robert Koch-Institut (RKI) hat heute, 22. Oktober 2020, eine Aktualisierung der Risikogebiete vorgenommen. Südtirol gilt ab Samstag, 24. Oktober 2020, 0 Uhr, als Risikogebiet. Das deutsche Auswärtige Amt hat deshalb ab dem 24. Oktober 2020, 0 Uhr, eine Reisewarnung für Südtirol ausgesprochen.

Die Einstufung als Risikogebiet hat zur Folge, dass Personen, die nach dem 24. Oktober 2020, 0 Uhr, in die Bundesrepublik Deutschland einreisen und sich in den 14 Tagen zuvor in Südtirol aufgehalten haben, verpflichtet sind, sich nach der Einreise auf direktem Weg nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft zu begeben. Dort müssen sie sich 14 Tage lang aufhalten (häusliche Quarantäne) und sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden und die Aufenthaltsadresse angeben.

Erfolgt die Einreise mit dem Flugzeug, Schiff, Zug oder Bus, muss für diese Meldung eine Aussteigekarte verwendet werden, welche vom Beförderer ausgegeben wird. Zudem müssen die Personen entweder ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 nachweisen oder innerhalb von 10 Tagen nach der Einreise einen Test machen. Die Regelung zur Quarantänepflicht wird von den 16 deutschen Bundesländern in eigener Zuständigkeit erlassen.

Wenn der Gast nachweisen kann, sich nicht mit Covid-19 infiziert zu haben, ist in den meisten deutschen Bundesländern keine Quarantäne erforderlich. Der Nachweis wird durch ein ärztliches Zeugnis erbracht. Der dafür notwendige negative Covid-19-Test kann kostenlos nach der Einreise am Ort des Grenzübertritts oder am Wohnort oder am Ort der Unterbringung erfolgen. Alternativ kann der Test vor der Einreise erfolgen, wobei dieser höchstens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden muss und in deutscher oder englischer Sprache vorliegen sollte. Gemäß der seit dem 14. Oktober 2020 geltenden Teststrategie Deutschlands ist zum Nachweis ein PCR-Test „empfohlen“ und ein Antigentest „möglich“.

Hier finden Sie eine Liste von Institutionen, welche molekularbiologische Tests (PCR) in Südtirol durchführen.
Hier finden Sie eine Liste von Institutionen, welche Antigen-Tests in Südtirol durchführen.

Diese Einrichtungen können Sie Ihren Gästen empfehlen, welche sich bereits vor der Abreise in Südtirol testen lassen möchten.

Auf der Seite des deutschen Auswärtigen Amts und des deutschen Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie die deutschen Einreisebeschränkungen und Quarantänebestimmungen im Detail. Hier finden Sie die Corona-Regelungen in den einzelnen Bundesländern.

Hinweis: Eine Reisewarnung stellt kein Reiseverbot dar. Reisende entscheiden in eigener Verantwortung, ob sie eine Reise antreten. Hier finden Sie Empfehlungen, wie Sie mit Stornierungen im Falle einer Reisewarnung für Südtirol umgehen können.

 
 

Saisonende: Terminvereinbarung bei Arbeitsvermittlungszentren notwendig

22.10.2020 – In den nächsten Tagen werden wieder zahlreiche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Saisonarbeit im Gastgewerbe beenden. Gespräche und Beratungen bei den Arbeitsvermittlungszentren von Bozen, Brixen – Sterzing, Neumarkt, Bruneck und Meran können vorerst nur durch vorherige Terminvereinbarung über E-Mail oder Telefon in Anspruch genommen werden. Für Gespräche und Beratungen beim Arbeitsvermittlungszentrum Schlanders muss vorab kein Termin vereinbart werden.


Hier finden Sie die Kontaktinformationen zur Terminvereinbarung:
Arbeitsvermittlungszentrum Brixen – Sterzing  
E-Mail: avz-brixen@provinz.bz.it, Tel. 0472 821 660/61

Arbeitsvermittlungszentrum Bozen                  
E-Mail: avz-bozen@provinz.bz.it, Tel. 0471 418 620

Arbeitsvermittlungszentrum Neumarkt
E-Mail: avz-neumarkt@provinz.bz.it, Tel. 0471 824 100

Arbeitsvermittlungszentrum Bruneck
E-Mail: avz-bruneck@provinz.bz.it, Tel. 0474 582 360/61

Arbeitsvermittlungszentrum Meran
E-Mail: avz-meran@provinz.bz.it, Tel. 0473 252 300

All jene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, welche bereits über ein gültiges Ansuchen um Arbeitslosengeld (aus der vorherigen Saison) verfügen und weniger als sechs Monate beschäftigt wurden, müssen nicht beim Arbeitsvermittlungszentrum vorstellig werden. Sie müssen auch dann nicht im Arbeitsvermittlungszentrum erscheinen, wenn sie wieder einen neuen Antrag um Arbeitslosengeld stellen.
Wer hingegen zum ersten Mal ein Gesuch um Arbeitslosengeld stellt, oder in dieser Saison länger als sechs Monate gearbeitet hat, muss sich nach dem „NASpI“-Antrag (Ansuchen um Arbeitslosengeld) innerhalb von 15 Tagen im Arbeitsvermittlungszentrum melden, um die Leistungsvereinbarung zu unterschreiben und die Arbeitslosigkeit zu bestätigen. Dafür ist ein Erkennungsdokument und für Nicht-EU-Bürger eine gültige Aufenthaltsgenehmigung erforderlich.

Weitere Auskünfte erhalten die Mitarbeiter bei den Patronaten. Hier finden Sie die Liste der Patronate in Südtirol.

 
 

Workshop „Small Talk, ja bitte! Tipps für die kleine Plauderei mit dem Gast“ am 27. Oktober 2020

22.10.2020 – Aller Anfang ist schwer – auch im Gästekontakt. Wer die Spielregeln der „kleinen Plauderei“ beherrscht, öffnet erste Türen für eine erfolgreiche Gästebeziehung. Aus diesem Grund organisiert der Verein Gastlichkeit in Südtirol am Dienstag, 27. Oktober, einen praxisbezogenen Workshop für Berufseinsteiger und alle, die Small Talk für erfolgreiche Gästebeziehungen nutzen wollen.


Die Hotelmanagerin und Wirtschaftspsychologin Ines Zorn gibt darin praktische Tipps für einen unverfänglichen, lockeren Small Talk mit Ihren Gästen.
Der Workshop findet von 9 Uhr bis 13 Uhr im Parkhotel Laurin in Bozen unter Einhaltung der Covid-19-Auflagen statt.

Weitere Infos und Anmeldung hier!

 
 
Sie möchten unseren Newsletter nicht mehr erhalten, hier können Sie den Newsletter abbestellen.
HGV - 39100 Bozen - Schlachthofstraße 59 - Tel. 0471 317 700 - info@hgv.it - www.hgv.it