HGV-Newsletter vom 15.07.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
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Covid-19: Landesregierung beschließt weitere Erleichterungen

15.7.2020 – Die Landesregierung hat die Corona-Bestimmungen weiter angepasst. Dazu wurde die Anlage A zum Landesgesetz Nr. 4/2020 geändert, mit dem das Land Südtirol die Corona-Phase 2 autonom regelt.


Schutz der Atemwege für Servierkräfte
Die Bestimmungen der Anlage A des Landesgesetzes Nr. 4/2020 sehen vor, dass Personen, die im Service beschäftigt sind und während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, einen Schutz der Atemwege verwenden müssen.
Als Schutz der Atemwege können gemäß Landesgesetz chirurgische Masken oder solche einer höheren Kategorie verwendet werden. Als Alternative können nun auch waschbare und wiederverwendbare Bedeckungen aus Stoff, auch selbst hergestellte, verwendet werden. Diese müssen eine Abdeckung vom Kinn bis zur Nase sicherstellen. Die Masken müssen alle ohne Ventil sein. Schutzvisiere bieten nur in Kombination mit der oben beschriebenen Mund- und Nasenbedeckung ausreichenden Schutz.

Die Bestimmungen zur Arbeitssicherheit sehen jedoch vor, dass der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer vor gesundheitlichen Risiken schützen muss und daher den Mitarbeitern jene persönliche Schutzausrüstung (PSA) aushändigen muss, die einen ausreichenden Schutz für die Gesundheit gewährleistet. Die persönliche Schutzausrüstung muss den vorgesehenen gesetzlichen Anforderungen entsprechen und eine CE-Kennzeichnung aufweisen. Diesen gesetzlichen Anforderungen entsprechen nur zertifizierte chirurgische Masken bzw. zertifizierte chirurgische Stoffmasken.
Daher wird aus Gründen der Arbeitssicherheit empfohlen, dass die Mitarbeiter im Service auch weiterhin zertifizierte chirurgische Masken oder zertifizierte chirurgische Stoffmasken verwenden. Dies gilt auch für alle anderen Mitarbeiter, welche immer dann eine zertifizierte chirurgische Maske bzw. zertifizierte chirurgische Stoffmaske tragen müssen, wenn der Sicherheitsabstand von 1 Meter zwischen den Mitarbeitern nicht stabil eingehalten werden kann.

Vor und nach dem Zeitunglesen Hände desinfizieren

Bisher mussten die Hände nur nach dem Zeitunglesen oder dem Benutzen der Spielkarten desinfiziert werden. Aus hygienischen Gründen ist aber die Handdesinfektion auch vor dem Berühren der Zeitung bzw. dem Beginn des Kartenspiels sinnvoll. Somit müssen nun die Hände vor und nach dem Zeitunglesen oder dem Benutzen von Spielkarten desinfiziert werden.

Schutzhütten, Berggasthäuser und Jugendherbergen – Abstandreduzierung in den Schlafräumen
Für Schutzhütten, Berggasthäuser und Jugendherbergen galt bisher, dass in den gemeinschaftlichen Schlafräumen ein Abstand von 1 Meter zwischen den Personen einzuhalten ist. Nun ist vorgesehen, dass dieser Abstand von 1 Meter für Personen, die im selben Haushalt wohnen, nicht eingehalten werden muss. Zudem kann der Abstand von 1 Meter zwischen den Personen in den gemeinschaftlichen Schlafräumen in alle Richtungen unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind.

Mannschaftsspiele indoor und outdoor
Bei Mannschaftsspielen oder Kontaktsportarten, die nicht als Amateur- oder Profisport ausgeübt werden, wurde präzisiert, dass der Sicherheitsabstand von 1 Meter zwischen den Personen eingehalten werden muss und der Kontakt nur im für den jeweiligen Sport absolut notwendigen Ausmaß und für die dafür unerlässliche Zeit zulässig ist. Die Einhaltung der Auflagen der staatlichen Sicherheitsprotokolle für den Bereich des Mannschaftssports ist in diesem Fall nicht notwendig.
 
Öffentliche Events und Veranstaltungen mit Verabreichung von Speisen und Getränken
Seit heute, 15. Juli 2020, dürfen wieder öffentliche Events und Veranstaltungen mit Musik und der Verabreichung von Speisen und Getränken durchgeführt werden. Dabei müssen die spezifischen Maßnahmen für die Gastronomie eingehalten werden. Das heißt, es dürfen nur so viele Personen anwesend sein, wie es Sitzplätze gibt. Die Tische müssen so gereiht sein, dass ein Abstand zwischen den Personen von 1 Meter gewährleistet ist, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts. Die Abstände können in alle Richtungen nur dann unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind. Die Teilnehmer dürfen nur an den Sitzplätzen bedient werden. Wenn sich Personen bewegen und der Sicherheitsabstand von 1 Meter zwischen den Personen nicht stabil eingehalten werden kann, so muss ein Schutz der Atemwege getragen werden. Auch alle übrigen für Schank- und Speisebetriebe geltenden Vorschriften in Zusammenhang mit Covid-19 sind einzuhalten.

 
 

Diskotheken können unter Einhaltung strenger Auflagen öffnen

15.7.2020 – Für die Wiedereröffnung der Diskotheken hat die Landesregierung strenge Vorschriften erlassen. Die maximale Anzahl an Personen, welche sich gleichzeitig in der Diskothek aufhalten dürfen, wird aufgrund der 1/10-Regelung festgelegt, d. h. 1 Person je 10 m² Fläche.

Innerhalb der Diskothek ist immer der Sicherheitsabstand von 1 Meter zwischen den Personen einzuhalten, mit Ausnahme der zusammenlebenden Familienmitglieder. Die Diskobesucher müssen dauernd einen Schutz der Atemwege tragen, außer an den Tischen, wenn der Personenabstand von 1 Meter eingehalten wird.
Es muss eine umfangreiche Verfügbarkeit und Zugänglichkeit zu Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände gewährleistet werden. Falls möglich, ist durch die Öffnung von Fenstern und Türen eine maximale Lüftung der Räumlichkeiten zu gewährleisten.
Beim Einlass muss den Gästen die Temperatur mittels Laser-Temperaturmesser gemessen werden und die Gäste müssen namentlich registriert werden. Ebenso muss die Temperatur der Mitarbeiter bei Dienstantritt gemessen werden.
Die Besucher sind angehalten, die Immuni-App auf ihre Smartphones herunterzuladen und zu aktivieren. Außerhalb der Diskotheken muss ein Ordnungsdienst gewährleistet werden.  

Benutzung der Spielautomaten
Spielautomaten müssen desinfiziert werden bzw. die Spieler müssen vor der Benutzung der Spielautomaten ihre Hände desinfizieren.

 
 
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