Öffnung der Gastronomiebetriebe – die Maßnahmen im Überblick

23.4.2021 – Landeshauptmann Arno Kompatscher hat heute, 23. April, die Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 20 unterschrieben, aufgrund der nun endlich die Gastronomiebetriebe wieder ihre Tätigkeit aufnehmen dürfen. Die darin enthaltenen Maßnahmen gelten, vorbehaltlich anderer zwischenzeitlicher Präzisierungen, für den Zeitraum von Montag, 26. April, bis Samstag, 31. Juli 2021. Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Tätigkeit der Gastronomie in den Innenbereichen ist die Vorlage der „grünen Bescheinigung“, dem sog. CoronaPass Südtirol durch die Gäste. Im Folgenden die Regeln im Detail.

Gastronomiebetriebe
Ab Montag, 26. April 2021, dürfen alle Betriebe zur Verabreichung von Speisen- und/oder Getränken von 5 Uhr bis 22 Uhr öffnen. Das sind Speisebetriebe, wie z. B. Jausenstationen, Gasthäuser, Restaurants, Grillstuben, Pizzerien, Rostbratküchen, Bistros, die öffentlich zugänglichen Restaurants und Bars der Gasthöfe, Hotels, Berggasthäuser und Schutzhütten sowie Buschenschänke, Hofschänke, Almschänke usw., und Schankbetriebe, wie z. B. Bars, Pubs, Cafés, Schänken, Bier- und Weinlokale sowie ähnliche Betriebe.

Im Freien gilt, dass die Konsumation von Speisen und/oder Getränken an einem Tisch im Sitzen erfolgen muss. An den Tischen dürfen höchstens 4 Personen Platz nehmen. Zwischen den Personen, die nicht im selben Haushalt leben, muss ein Sicherheitsabstand von 1 Meter eingehalten werden, außer es sind geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen angebracht.

In geschlossenen Räumen dürfen Speisen und/oder Getränke ebenfalls nur an Tischen mit maximal 4 Personen, unter Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1 Meter zwischen Personen, die nicht im selben Haushalt leben, konsumiert werden. Der Abstand kann unterschritten werden, wenn zwischen den Personen geeignete Trennvorrichtungen angebracht sind. Die Konsumation an der Theke ist nicht erlaubt.

Anmerkung: Ob für zusammenlebende Personen eine Ausnahme gilt und somit mehr als 4 Personen an einem Tisch Platz nehmen dürfen, ist bereits Gegenstand einer Anfrage bei den zuständigen Stellen.

Personen, die in geschlossenen Räumen Speisen und/oder Getränke konsumieren, müssen eine grüne Bescheinigung, den sog. CoronaPass Südtirol vorweisen. Die Gäste können am Eingang der Betriebsräumlichkeiten oder am Tisch kontrolliert werden. Es besteht keine Pflicht, gleichzeitig den Erkennungsausweis zu prüfen. Personen ohne gültigen CoronaPass müssen aufgefordert werden, den Innenbereich des Lokals zu verlassen. Kinder unter 6 Jahren müssen keinen CoronaPass vorweisen.

Hier finden Sie ein entsprechendes Hinweisschild.

In den Speisebetrieben müssen zudem die Tische im Innenbereich immer vorgemerkt werden.

Weiters muss eine ausreichende Anzahl an Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände vorhanden sein und es muss für eine regelmäßige Raumhygiene und Lüftung gesorgt werden. Tische, Utensilien und eventuelle Trennvorrichtungen zwischen den Personen müssen nach jedem Kundenwechsel gereinigt und desinfiziert werden.

Der Mensaersatzdienst kann ebenso weiterhin angeboten werden. Es sind dabei die oben genannten Regeln zu befolgen, d. h. dass alle Personen, die in geschlossenen Räumen essen, einen CoronaPass vorweisen müssen und dass maximal 4 Personen mit einem Abstand von 1 Meter am Tisch Platz nehmen dürfen.

Der Abhol- und Lieferservice ist unter Einhaltung der bisher bekannten Regeln weiterhin zulässig.
Am Eingang des Betriebes ist ein Schild anzubringen, auf dem die Höchstzahl der Personen anzugeben ist, die sich unter Einhaltung der Abstandsregelung gleichzeitig in den Räumlichkeiten aufhalten dürfen.
Hier finden Sie ein Schild, auf dem die Personenanzahl angeben werden kann.

Beherbergungsbetriebe
Auch die Gäste der Beherbergungsbetriebe müssen beim Check-in die grüne Bescheinigung, den CoronaPass Südtirol vorweisen. Den Hausgästen dürfen wie bisher alle Leistungen des Beherbergungsbetriebes, unter Einhaltung der Bestimmungen der Anlage A des Landesgesetzes Nr. 4 vom 8. Mai 2020 angeboten werden. Zwischen den Personen ist ein Sicherheitsabstand von 1 Meter einzuhalten, außer es handelt sich um Personen, die im selben Haushalt leben oder im selben Zimmer untergebracht sind.
Neu ist, dass sich in den Gemeinschaftsräumen gleichzeitig maximal ein Gast je 10 m² Fläche aufhalten darf.
Der Wellnessbereich und das Schwimmbad können ebenfalls geöffnet werden, allerdings nur für Personen, die im Beherbergungsbetrieb übernachten.

Feste, Feiern und Aktivitäten in Tanzlokalen und Diskotheken
Diskotheken und Tanzlokale bleiben weiterhin geschlossen. Feste, sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien, sind verboten, einschließlich jener im Anschluss an zivile oder religiöse Zeremonien. Ein Essen beispielsweise im Anschluss an eine Erstkommunion oder an eine Hochzeit in einem gastgewerblichen Betrieb ist, unter Einhaltung der oben beschriebenen Bestimmungen für die Gastronomie, hingegen zulässig. Es darf dabei keinerlei Unterhaltungstätigkeit stattfinden, welche den Eindruck eines Festes oder einer Feier erwecken könnte.  

Bewegungsfreiheit der Personen
Die Bewegungsfreiheit der Personen ist weiterhin zwischen 5 Uhr morgens und 22 Uhr abends uneingeschränkt möglich. Zwischen 22 Uhr abends und 5 Uhr morgens sind Bewegungen nur aufgrund von nachgewiesenen Arbeitserfordernissen, aus gesundheitlichen Gründen oder Umständen der Notwendigkeit möglich. Bei Kontrollen ist das Vorliegen eines dieser Gründe zu erklären.
Hier finden Sie die Vorlage der Eigenerklärung.

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