Wesentliche Erleichterungen für die Kinderbetreuung in Beherbergungsbetrieben

26.6.2020 – Für Betreuungs- und Begleitangebote für Kinder in Beherbergungsbetrieben wurden wesentliche Erleichterungen eingeführt. Bei der Kinderbetreuung müssen nun nur mehr die allgemeinen Abstandsregeln und die Pflicht zur Bedeckung von Nase und Mund eingehalten werden.

Somit entfallen die bisher geltenden Auflagen für die Kinderbetreuung, wie etwa die vorgeschriebene Gruppengröße, die Pflicht zur Einholung einer Eigenerklärung der Eltern, dass das Kind am Betreuungsangebot teilnehmen darf, die Pflicht zur täglichen Prüfung des Gesundheitszustandes des Personals und der teilnehmenden Kinder, das Kontaktverbot zu Kindern anderer Gruppen oder etwa die Pflicht, die Tätigkeit nach Möglichkeit im Freien und immer am selben Ort durchzuführen.

Aufrecht bleibt die Pflicht, während der Betreuung der Kinder den Sicherheitsabstand zwischen den Kindern und den Betreuern von einem Meter einzuhalten. Wird dieser Abstand unterschritten bzw. kann dieser nicht stabil eingehalten werden, müssen die Betreuer chirurgische Masken tragen. Kinder bis 6 Jahre sind von der Pflicht zum Tagen eines Mund-Nasen-Schutzes befreit. Kinder, die älter als 6 Jahre sind, tragen einen Schutz der Atemwege.

Für Räume, in denen Kinder betreut werden, gilt die 1/5-Regelung zur Feststellung der maximalen Personenanzahl, welche sich gleichzeitig in diesen Räumen aufhalten darf. Hierfür wird nur die Zahl der Kinder bzw. Gäste berücksichtigt, die Betreuer zählen nicht. Von dieser Regelung ausgenommen sind Räume mit einer Fläche von weniger als 50 m², für welche nur die allgemeine Abstandsregelung zu beachten ist.
Die Räume müssen regelmäßig und zumindest einmal täglich gereinigt werden. Es müssen, sofern realisierbar, eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet werden. Ebenso muss eine umfangreiche Verfügbarkeit von Handdesinfektionsmittel gewährleistet werden.

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