Covid-19-Auflagen für Betriebe: Kontrollen werden durchgeführt

9.7.2020 – Die Kontrollorgane, darunter auch das Arbeitsinspektorat, führen nun vermehrt Kontrollen bezüglich der Einhaltung der Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus durch, wobei unter anderem die Dokumentation im Bereich der Arbeitssicherheit überprüft wird.

Die geltenden gesetzlichen Auflagen und Bestimmungen für Schank- und/oder Speisebetriebe, Beherbergungsbetriebe, Campingplätze, Schutzhütten, Berggasthäusern und Jugendherbergen können Sie dem Leitfaden des HGV entnehmen.
Insbesondere ist es notwendig, dass Gastgeber und die Mitarbeiter in den gastgewerblichen Betrieben auch weiterhin chirurgische Masken tragen, wenn der Sicherheitsabstand von einem Meter nicht stabil eingehalten werden kann. Die Personen, die im Service beschäftigt sind und während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, müssen unabhängig vom Abstand zu den Gästen, chirurgische Masken verwenden. Alle im Betrieb anwesenden Personen müssen die Hygienebestimmungen einhalten, im Besonderen jene für die Hände. Die umfassende Bereitstellung von geeigneten Reinigungs- und Desinfektionsmitteln wird entsprechend kontrolliert.
Da die Übertragung des Coronavirus auch über Oberflächen erfolgen kann, ist es erforderlich, sämtliche Oberflächen und insbesondere jene, welche häufig berührt werden, wie etwa Türklinken, regelmäßig, zumindest aber einmal täglich, zu reinigen und zu desinfizieren.
Sollten im Betrieb Arbeiternehmer beschäftigt werden, müssen die vorgeschriebenen Bestimmungen im Bereich Arbeitssicherheit eingehalten werden. Zusätzlich zu den gesetzlichen Bestimmungen laut Landesgesetz muss das Protokoll für die Regelung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus am Arbeitsplatz vom 24. April 2020 beachtet werden. Deshalb gilt es nachfolgende Auflagen unbedingt einzuhalten.

Risikobewertung notwendig
Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, im Bereich Arbeitssicherheit alle Risiken zu bewerten und schriftlich festzuhalten, welchen die Mitarbeiter im Betrieb ausgesetzt sind. Dabei muss auch das biologische Risiko in Bezug auf die Ansteckung und Verbreitung des Coronavirus bewertet werden.
Eine Vorlage für eine solche spezifische Risikobewertung des Coronavirus, finden Sie hier. Diese Vorlage ist der betrieblichen Situation anzupassen und der allgemeinen Risikobewertung zur Arbeitssicherheit beizulegen. Bei Kontrollen wird diese Dokumentation überprüft.
Der Arbeitgeber muss zudem alle Mitarbeiter über die im Betrieb vorhandenen Risiken und über die getroffenen Präventions- und Schutzmaßnahmen informieren. Dies muss auch in Bezug auf die Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr des Coronavirus durchgeführt werden.

Mitarbeiter müssen unterwiesen werden
Für diese spezifische Mitarbeiterunterweisung in Bezug auf das Coronavirus hat der HGV Informationsmaterial und ein entsprechendes Hinweisschild ausgearbeitet, mit welchem die Informationspflicht gegenüber den Mitarbeitern erfüllt werden kann. Weitere Schilder um die Informationspflicht gegenüber Ihren Gästen umzusetzen, finden Sie hier zum Download.
Die Unterweisung der Mitarbeiter und die Aushändigung der persönlichen Schutzausrüstung können Sie sich mit dieser Vorlage schriftlich bestätigen lassen. Die Bestätigung zur Mitarbeiterunterweisung ist der spezifischen Risikobewertung beizulegen und bei Kontrollen vorzulegen.
Hier finden Sie zudem ein generelles Informationsblatt zur Arbeitssicherheit – Coronavirus.
Es wird an die Ausbildungspflichten im Bereich der Arbeitssicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer erinnert.

Weitere Informationen erhalten Sie von der HGV-Rechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760 oder recht@hgv.it

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