Speisebetriebe und Schutzhütten in Skigebieten, an Rodelpisten und Talstationen dürfen Abhol- und Lieferservice anbieten

18.2.2021 – Aufgrund der Coronavirus-Variante wurden verschärfte Maßnahmen erlassen. Eine Lockerung gibt es lediglich für Speisebetriebe und Schutzhütten in Skigebieten, an Rodelpisten und im Bereich der Talstationen. Diese dürfen den Abhol- und Lieferservice wieder anbieten.

Mit der Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 8/2021 vom 17. Februar 2021 wurden aufgrund der Coronavirus-Variante weitere Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Im Folgenden die Maßnahmen im Detail:

Take-away und Lieferservice von Betrieben in den Skigebieten, an Rodelpisten und im Bereich der Talstationen sind zulässig
Speisebetriebe und Schutzhütten, die sich in den Skigebieten, an Rodelpisten und im Bereich der Talstationen der Aufstiegsanlagen befinden, dürfen nun von 5 Uhr bis 20 Uhr den Abholservice von Speisen und von 5 Uhr bis 22 Uhr den Lieferservice von Speisen und Getränken anbieten. Schankbetriebe, d. h. Betriebe, welche als überwiegende Tätigkeit jene laut ATECO-Kode 56.3 (Bar und andere ähnliche Dienstleistungen) ausüben, dürfen hingegen von 5 Uhr bis 22 Uhr nur den Lieferservice anbieten.

Training von Athletinnen und Athleten eingeschränkt

Vom 22. bis zum 28. Februar 2021 sind organisierte Trainingseinheiten ausschließlich für Athletinnen und Athleten erlaubt, die an internationalen Ligameisterschaften, nationalen Profi-Ligameisterschaften oder nationalen Amateur-Meisterschaften der höchsten Liga teilnehmen (unabhängig von der Bezeichnung ist mit Amateursport-Meisterschaft der höchsten Liga nur die oberste Liga gemeint, eventuelle Unterteilungen derselben ausgenommen), weiters für Athletinnen und Athleten, die sich bereits für internationale oder nationale Meisterschaften der absoluten Kategorie qualifiziert haben sowie für Athletinnen und Athleten, die in Nationalmannschaften der absoluten Kategorie eines CONI/CIP Sportfachverbandes (FSN oder DSA) einberufen wurden bzw. bereits einem solchen Kader oder einer sogenannten Militärsportgruppe als „Effettivi“ angehören. Die zwischengemeindlichen Bewegungen der zur Teilnahme an obengenannten Trainingseinheiten ermächtigten Athletinnen und Athleten sind erlaubt.

Einzelhandel wird weiter eingeschränkt

Vom 18. bis zum 28. Februar 2021 sind nur mehr die in dieser Liste angeführten Detailhandelstätigkeiten zulässig.

Sonderbestimmungen für die Gemeinden Meran, Riffian, Moos in Passeier und St. Pankraz
In den vier Gemeinden Meran, Riffian, Moos in Passeier und St. Pankraz wurde die südafrikanische Coronavirus-Variante nachgewiesen. Es gelten deshalb dort zusätzlich nachfolgende strengere Maßnahmen:

Beschränkung der Bewegungsfreiheit

Vom 22. Februar bis zum 7. März 2021 ist jede Bewegung in das oder aus dem Gemeindegebiet untersagt, es sei denn, diese Bewegungen sind durch nachgewiesene Arbeitserfordernisse, aus Gesundheitsgründen oder Situationen der Notwendigkeit oder Dringlichkeit begründet, und jedenfalls unter der Voraussetzung, dass ein negatives Ergebnis eines Antigen- oder PCR-Abstrichtests, das nicht älter als 72 Stunden ist, vorgelegt wird. Das Personal des Bereichs Gesundheit, des sozial-gesundheitlichen Bereichs, der Sozialdienste, des Rettungsdienstes, der Ordnungskräfte und die Militärangehörigen, die im Landesgebiet ihren Dienst leisten, sind von der Pflicht der Vorlegung eines Tests befreit. Die Durchfahrt durch die Gebiete der genannten Gemeinden ist erlaubt, falls sie notwendig ist, um andere Gebiete zu erreichen, die nicht diesen Bewegungseinschränkungen unterliegen.

Einstellung der Tätigkeit der Friseure und Schönheitspflege

Vom 18. Februar bis zum 7. März sind die Tätigkeiten der Friseure und der Schönheitspflege eingestellt.

Training von Athletinnen und Athleten eingeschränkt

Vom 18. Februar bis zum 7. März ist das Training von Athletinnen und Athleten nur beschränkt auf die oben genannten Ligen zulässig.

Schließung der Baustellen und Beschränkung der Produktionstätigkeiten

Vom 18. Februar bis zum 7. März sind alle Baustellen geschlossen. Ausgenommen davon sind jene, welche Bauarbeiten durchführen, die nötig sind, um die Erbringung von grundlegenden öffentlichen Diensten für die Bevölkerung zu gewährleisten, bzw. um Strukturen wiederherzustellen oder um von Schadensereignissen oder Fehlfunktionen betroffene Anlagen hygienisch zu sanieren sowie allen Wartungs- und Installationsarbeiten und kleine Bau- und Nichtbauarbeiten, unbeschadet aller gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitsprotokolle zur Vermeidung der Krankheitsübertragungen. Zulässig sind die für die Schließung der Baustellen nötigen Tätigkeiten sowie jene, um die Baustellen und die bereits realisierten Bauarbeiten sicherzustellen. Ebenso zulässig sind geringfügige Eingriffe, bei denen es keinen Kontakt mit Personen gibt.
Eine Reihe von Produktionstätigkeiten, Tätigkeiten der Industrie und des Handels sind ausgesetzt.

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