HGV-Newsletter vom 17.03.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
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Update Coronavirus: Zusammenfassung der Dekrete

18.3.2020 – Mit der Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 10/2020 vom 16.3.2020 hat Landeshauptmann Arno Kompatscher alle bisher von ihm erlassenen Dringlichkeitsmaßnahmen, unter Einbeziehung aller von Ministerpräsident Conte erlassenen Dekrete zur Vorbeugung und Bewältigung des epidemiologischen Notstandes aufgrund des COVID-19 (Coronavirus), zu einer einzigen Maßnahme zusammengefasst und weitere Präzisierungen hinsichtlich der Anwendung der Maßnahmen erlassen.

Bis zum 25. März 2020 gelten folgende Maßnahmen
Bis zum 25. März sind die Tätigkeiten betreffend die Gastronomie (einschließlich Bars, Pubs, Restaurants, Eisdielen, Konditoreien), mit Ausnahme von Kantinen (Mensen), des Caterings auf Vertragsbasis und der Verabreichung von Speisen in Speisebetrieben, welche Dienstleistungsverträge (z. B. Werkvertrag für den Mensaersatzdienst) zur Verabreichung von Mahlzeiten an die Belegschaft, Arbeiter oder Bedienstete haben, ausgesetzt. Es darf keine Verabreichung von Speisen an die allgemeine Kundschaft erbracht werden. Gäste ohne Werkvertrag müssen abgewiesen werden. Der Betrieb muss von außen betrachtet als geschlossen erscheinen und die Türen des Speisebetriebes dürfen nur zum Ein- und Auslass der Mitarbeiter der jeweiligen Firma aufgesperrt werden. Auf jeden Fall muss der Sicherheitsabstand von einem Meter zwischen den Personen eingehalten werden.

Lieferservice nach Hause auch ohne Tätigkeitsbeginn-Meldung/DIA zulässig
Der Lieferservice nach Hause, unter Einhaltung der einschlägigen Gesundheits- und Hygienevorschriften, sowohl die Verpackung als auch den Transport betreffend, ist erlaubt. Laut Auskunft der zuständigen Landesbehörden müssen Betriebe, welche diesen Lieferservice während der derzeitigen Notsituation anbieten, keine Tätigkeitsbeginn-Meldung/DIA vornehmen. Bei der Lieferung darf kein persönlicher Kontakt zustande kommen.
Außerdem sind der Detailhandel, mit Ausnahme jener von Lebensmitteln und Gütern des Grundbedarfs, Zeitungskioske, Tabaktrafiken, Apotheken und Parapharmazien, sowie alle Dienstleistungen am Menschen (z. B. von Friseuren, Barbieren und Kosmetikern) ausgesetzt.

Bis zum 3. April 2020 gelten folgende Maßnahmen

Die Durchführung von Gasthaus- und Bartätigkeit ist ab dem 26. März im Zeitraum von 6 Uhr bis 18 Uhr wieder erlaubt, mit der Verpflichtung für den Betreiber dafür zu sorgen, dass zwischen den Personen der Sicherheitsabstand von einem Meter eingehalten wird. Den Mitarbeitern und Gästen sind Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung zu stellen.
Die Bewegungsfreiheit ist weiterhin eingeschränkt, d. h. jede Bewegung von Personen ist auf unbedingt notwendige Fälle zu beschränken. Bewegungen sind nur Ausnahmsweise, aufgrund von unvermeidlichen Arbeitsanfordernissen, einer anderen Notwendigkeit oder aus gesundheitlichen Gründen, zulässig. Die Rückkehr zum eigenen Domizil, der Wohnung oder dem Wohnort ist erlaubt. Hier finden Sie die entsprechende Selbsterklärung.
Veranstaltungen an öffentlichen oder privaten Orten, einschließlich jener kultureller, freizeitlicher, sportlicher und religiöser Art, Messeveranstaltungen und Weiterbildungsveranstaltungen sind ebenso ausgesetzt (z. B. Großveranstaltungen, Kinos, Theater, Pubs, Tanzschulen, Spielhallen, Wett- und Bingohallen, Diskotheken und ähnliches).

Beherbergungsbetriebe bleiben bis auf Weiteres für die Allgemeinheit geschlossen
In Beherbergungsbetrieben dürfen ausnahmsweise die Mitarbeiter von Firmen beherbergt werden, welche Tätigkeiten ausüben, die bisher nicht mittels Dekret des Ministerpräsidenten bzw. des Landeshauptmanns ausgesetzt sind, wie z. B. Bauarbeiter, welche mit der Schließung von Baustellen beschäftigt sind oder Wartung- und Installationsarbeiten und kleine Bau- und Nichtbauarbeiten durchführen, das Gesundheitspersonal oder das vom Bevölkerungsschutz eingestellte Personal, Mitarbeiter von Produktions- oder Dienstleistungsunternehmen oder im Lebensmitteleinzelhandel beschäftigte Personen.
Außerdem empfiehlt der Landeshauptmann den Touristen, Feriengästen, Urlaubsreisenden und aus sonstigen Gründen auf dem Landesgebiet anwesenden Menschen, die in Südtirol nicht ihren Wohnsitz haben, die Rückkehr zum eigenen Wohnsitz anzutreten. Davon ausgenommen sind jene Personen, die sich aus Arbeitsgründen im Landesgebiet aufhalten oder auf dem Landesgebiet ihr Domizil haben.

 
 
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