HGV-Newsletter vom 02.10.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Durchreise durch Österreich ohne Quarantäneverpflichtung möglich

2.10.2020 – Seit dem 25. September 2020 hat Deutschland das Bundesland Tirol zwar als Risikogebiet eingestuft und eine Reisewarnung ausgesprochen, die Durchreise durch das Bundesland Tirol nach Südtirol und wieder zurück ist jedoch ohne Auflagen möglich.


Südtirol ist derzeit nicht als Risikogebiet eingestuft und folglich gilt für Südtirol keine Reisewarnung. Aus diesem Grund müssen Personen, welche nach Südtirol reisen und anschließend nach Deutschland zurückkehren, keine Quarantänepflicht einhalten und sind nicht zu einem Covid-19-Test verpflichtet.
Die reine Durchreise durch ein Risikogebiet, wie z. B. das Bundesland Tirol, ohne sich dort aufgehalten zu haben, verpflichtet ebenfalls nicht dazu. Dies wird auf der Website des Deutschen Bundesministeriums für Gesundheit bestätigt.
Es wird empfohlen, keine Zwischenstopps während der Durchreise einzulegen.

Auf der Seite des Deutschen Auswärtigen Amts und des Deutschen Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie hierzu detaillierte Informationen.

 
 

Arbeitssicherheit – Covid-19: Vorlagen wurden aktualisiert

2.10.2020 – Aufgrund von gesetzlichen Änderungen, insbesondere jener zur Maskenpflicht für Mitarbeiter in geschlossenen Räumen, bei Anwesenheit anderer Personen, unabhängig vom Abstand zwischen den Personen und unabhängig davon, ob es sich um Gäste oder andere Mitarbeiter handelt, war es notwendig, die Vorlagen im Bereich Arbeitssicherheit – Coronavirus zu aktualisieren.


Sollten im Betrieb Arbeitnehmer beschäftigt werden, müssen die vorgeschriebenen Bestimmungen im Bereich Arbeitssicherheit eingehalten werden. Zusätzlich zu den gesetzlichen Bestimmungen laut Landesgesetz muss das Protokoll für die Regelung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus (Coronavirus) am Arbeitsplatz vom 24. April 2020 beachtet werden. Deshalb gilt es nachfolgende Auflagen unbedingt einzuhalten.

Risikobewertung
Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, im Bereich Arbeitssicherheit alle Risiken zu bewerten und schriftlich festzuhalten, welchen die Mitarbeiter im Betrieb ausgesetzt sind. Dabei muss auch das biologische Risiko in Bezug auf die Ansteckung und Verbreitung des Coronavirus bewertet werden.

Eine aktualisierte Vorlage für eine solche spezifische Risikobewertung des Coronavirus finden Sie hier. Diese Vorlage ist der betrieblichen Situation anzupassen und der allgemeinen Risikobewertung zur Arbeitssicherheit beizulegen. Bei Kontrollen wird diese Dokumentation überprüft.
Sollten Sie die spezifische Risikobewertung anhand der HGV-Vorlage bereits vorgenommen haben, können Sie diese Ergänzung beilegen.

Mitarbeiterunterweisung
Der Arbeitgeber muss zudem alle Mitarbeiter über die im Betrieb vorhandenen Risiken und über die getroffenen Präventions- und Schutzmaßnahmen informieren. Dies muss auch in Bezug auf die Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr des Coronavirus durchgeführt werden.

Für diese spezifische Mitarbeiterunterweisung in Bezug auf das Coronavirus hat der HGV Informationsmaterial und ein entsprechendes Hinweisschild ausgearbeitet, welches nun auch aktualisiert wurde und mit welchem die Informationspflicht gegenüber den Mitarbeitern erfüllt werden kann.
Weitere Schilder, um die Informationspflicht gegenüber Ihren Gästen umzusetzen, finden Sie auf der HGV-Website www.hgv.it, Unterseite Coronavirus.
 
Die Unterweisung der Mitarbeiter und die Aushändigung der persönlichen Schutzausrüstung können Sie sich mit dieser Vorlage schriftlich bestätigen lassen. Die Bestätigung zur Mitarbeiterunterweisung ist der spezifischen Risikobewertung beizulegen und bei Kontrollen vorzulegen.

Hier finden Sie zudem ein generelles Informationsblatt zur Arbeitssicherheit – Coronavirus.

Es wird an die Ausbildungspflichten im Bereich der Arbeitssicherheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer erinnert.

Weitere Informationen erteilt die HGV-Rechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760 oder recht@hgv.it.

 
 

Fixkostenbeitrag für Eventdienstleister – Gesuche innerhalb 16. Oktober 2020 einreichen

2.10.2020 – Die Landesregierung hat Zuschüsse für Unternehmen beschlossen, welche in besonders von Covid-19 betroffenen Wirtschaftssektoren tätig sind. Dazu gehören neben den Diskotheken auch Unternehmen, die Tätigkeiten durchführen, welche in engem Zusammenhang mit der Durchführung von Events und Veranstaltungen stehen.


Es muss sich dabei um Tätigkeiten für Events und Veranstaltungen mit kommerziellem, Werbe-, kulturellem, religiösem, Sport- oder Unterhaltungscharakter handeln, welche von Privaten oder öffentlichen Körperschaften mit der Beteiligung von mehreren Personen organisiert werden. Darunter fallen Messen, Ausstellungen, Konzerte, Festivals, Jubiläumsfeiern, Feste, Aufführungen jeder Art und ähnliche Veranstaltungen.

Um diesen Fixkostenbeitrag können Einzelunternehmen, Personen- oder Kapitalgesellschaften und Selbstständige innerhalb Freitag, 16. Oktober 2020, ansuchen, welche folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Die Tätigkeit muss vor dem 1. Januar 2019 aufgenommen worden sein und als vorwiegende Tätigkeit ausgeübt werden.
  • Der sich aus der Durchführung von Tätigkeiten im Zusammenhang mit Events und Veranstaltungen ergebende Umsatz muss mindestens 70 Prozent des gesamten Umsatzes des antragstellenden Unternehmens oder der Unternehmensgruppe, welchem dieses angehört, ausmachen. Dieser Umsatz darf nicht weniger als 30.000 Euro laut eingereichter Steuererklärung 2020 betragen.
  • Zudem muss ein Umsatzrückgang von mindestens 60 Prozent im Zeitraum vom 1. März 2020 bis 31. August 2020 gegenüber dem jeweiligen Vergleichszeitraum des Vorjahres verzeichnet worden sein.


Von den Förderungen ausgeschlossen sind Unternehmen, die sich am 31. Dezember 2019 bereits in Schwierigkeiten befanden und Unternehmen, welche einen Zuschuss laut den Richtlinien „COVID-19 – Zuschüsse an Kleinunternehmen“ vom Land  erhalten haben, wenn dieser Zuschuss mindestens 50 Prozent der Fixkosten entspricht, welche für die Berechnung dieses Zuschusses herangezogen werden.

Für die Bestimmung des Zuschusses werden die in dieser Anlage aufgelisteten Fixkosten gemäß der letzten eingereichten Steuererklärung (2020) berücksichtigt.
Die Höhe des Zuschusses beträgt:

  • 40 Prozent der Fixkosten im Falle eines Umsatzrückgangs im Zeitraum März 2020 bis August 2020 von 60 bis 70 Prozent im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres;
  • 60 Prozent der Fixkosten im Falle eines Umsatzrückgangs im Zeitraum März 2020 bis August 2020 von über 70 bis höchstens 80 Prozent im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres;
  • 70 Prozent der Fixkosten im Falle eines Umsatzrückganges im Zeitraum März 2020 bis August 2020 von mehr als 80 Prozent im Verhältnis zum Vergleichszeitraum des Vorjahres.
  • Der Maximale Zuschuss kann 80.000 Euro betragen.


Die Gesuche können ab sofort bis innerhalb Freitag, 16. Oktober 2020, an die PEC-E-Mail-Adresse wirtschaft.economia@pec.prov.bz.it übermittelt werden. Hier finden Sie das Gesuchsformular!
Auf dem Gesuch muss die Nummer der Stempelmarke für 16 Euro aufscheinen. Das Gesuch ist entweder mittels digitaler Unterschrift oder händisch zu unterzeichnen. In diesem Fall ist zusätzlich eine Kopie des Ausweises beizulegen.

Weitere Informationen erteilt die HGV-Rechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760 oder recht@hgv.it.

 
 
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