Zukunftsgerechte Verkehrsplanung notwendig

HGV-Bezirk Meran/Vinschgau lud zu Jahresversammlung in das Kurhaus in Meran
4.12.2019 – Bei der diesjährigen Jahresversammlung des Bezirkes Meran/Vinschgau des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) im Kurhaus in Meran standen unter anderem die Verkehrsthematik, die touristische Entwicklung und eine Videobotschaft von Reinhold Messner im Mittelpunkt.
Von links: Landesrat Arnold Schuler, Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner, HGV-Direktor Thomas Gruber, Referent Hermann-Josef Zoche, HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler, HGV-Präsident Manfred Pinzger, Landtagsabgeordneter Helmut Tauber sowie die Gebietsobleute Karl Pfitscher, Alfred Strohmer und Hansjörg Ganthaler.

Von links: Landesrat Arnold Schuler, Landtagsabgeordnete Jasmin Ladurner, HGV-Direktor Thomas Gruber, Referent Hermann-Josef Zoche, HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler, HGV-Präsident Manfred Pinzger, Landtagsabgeordneter Helmut Tauber sowie die Gebietsobleute Karl Pfitscher, Alfred Strohmer und Hansjörg Ganthaler.

HGV-Bezirksobmann Hansi Pichler ging eingangs darauf ein, was den HGV im Bezirk bewegt. Dabei erwähnte er die Verkehrsproblematik und meinte, dass viel Verkehr im Meraner Raum hausgemacht sei. „Wir müssen uns aber auch im Klaren sein, dass das Verkehrsnetz im Burggrafenamt seit vielen Jahren nicht ausgebaut wurde“, betonte Pichler und forderte eine in die Zukunft orientierte Verkehrsplanung. Weiters verwies der HGV-Bezirksobmann darauf, dass durch den Tourismus vieles im Bezirk entstanden sei, wie beispielsweise diverse Aufstiegsanlagen, die Modernisierung von Skigebieten oder die Gärten von Schloss Trauttmansdorff. „Wir dürfen stolz sein, auf das, was wir geschaffen haben, schließlich hat uns der Tourismus in den zurückliegenden Krisenzeiten gefestigt“, betonte Pichler. Für die Zukunft müsse die Hotellerie und Gastronomie weiterhin auf Qualität und Authentizität setzen, um wettbewerbsfähig zu sein.

HGV-Präsident Manfred Pinzger berichtete von den Mediengesprächen des HGV mit den Vertretern der lokalen Presse. Dabei wurden die Stärken sowie Herausforderungen der nächsten Jahre dargelegt. Eine der Herausforderungen sieht Pinzger in der Gestaltung der Mobilität in Südtirol. Mit Freude verwies er auf zwei neue Zug-Direktverbindungen von Bozen nach Mailand sowie nach Wien. Damit werde es gelingen, die An- und Abreise mit dem Zug attraktiver zu machen.
Weiters informierte Pinzger über eine geplante neue Förderschiene zur Erhaltung der Dorfgasthäuser. „Ein Treffpunkt im Dorf ist gesellschaftspolitisch enorm wichtig“, betonte Pinzger. Deshalb ist es auch sinnvoll, Dorfgasthäuser, welche die gastronomische Nahversorgung in den Tälern sichern, speziell zu unterstützen. 
Tourismuslandesrat Arnold Schuler ging in seinem Referat auf die touristische Entwicklung in Südtirol ein und verwies darauf, dass der Tourismussektor für Südtirol extrem wichtig sei. „Der Tourismus ist der Wirtschaftsmotor des Landes. Trotzdem müssen wir uns gemeinsam überlegen, was dem Tourismus und was dem Land guttut“, unterstrich Schuler.
Augustinerpater Hermann-Josef Zoche aus Waldkirch in Baden-Württemberg referierte zum Thema „Führung heißt Ziele setzen – Motivation heißt Ziele erreichen“. In einer unterhaltsamen Art und Weise zeigte er auf, wie eine gute Mitarbeiterführung gelingt. Zudem gab er den Gastwirten mit auf dem Weg, dass sie ihre Ziele definieren sollten und vielmehr Ideen statt Produkte verkaufen müssten.
Bergsteigerlegende Reinhold Messner richtete eine Videobotschaft an die Teilnehmer der Bezirksversammlung, in der er einen nachhaltigen und vernünftigen Umgang mit der alpinen Kulturlandschaft forderte. Er appellierte an die Mitverantwortung jedes Einzelnen, die Berge zu schützen. Die Versammlungsteilnehmer erhielten ein von Messner handsigniertes Exemplar seines aktuellen Buches „Rettet die Berge“ überreicht.
Für den kulinarischen Ausklang der Versammlung sorgte das Team des Restaurants Saxifraga.

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