Wirtschaftlichkeitsberechnung von Bauvorhaben

HGV-Unternehmensberatung unterstützt bei geplanten Investitionen

Investitionen sind in der Hotelbranche unumgänglich, um sich den Anforderungen der Gäste anzupassen. Dabei gilt es darauf zu achten, ob das geplante Bauvorhaben wirtschaftlich tragbar ist.

Nach einer gut durchdachten Konzeptarbeit ist es ratsam, die anstehende Investition aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu prüfen. Bei anstehenden Investitionen sollte geprüft werden, inwieweit sich die aktuell bestehende und neu geplante Verschuldung in einem gesunden Rahmen für die betriebliche Entwicklung bewegt. Die Faustregel für das Umsatz-Bankschulden-Verhältnis gilt 1:2 max. 2,5 nicht zu überschreiten (Beispiel Halbpensionsbetrieb), sprich bei beispielsweise 1 Million Euro Umsatzziel kann man sich insgesamt um rund 2 bis maximal 2,5 Mio. Euro verschulden. Betriebe können aber operativ sehr gute Umsätze aufweisen, jedoch im Verhältnis zum Umsatz eine hohe Kostenstruktur aufweisen. Entsprechend von Bedeutung ist demnach das operative Bruttobetriebsergebnis (EBITDA), welches ebenso ins Verhältnis zur Verschuldung gesetzt wird. Hierbei ist eine Verschuldung von 1:5 bis max. 1:7 vertretbar. Ein dritter Indikator für die Bewertung der Rückzahlungsfähigkeit ist die betriebswirtschaftliche Kennzahl DSCR (debt service coverage ratio), sprich der Schuldendienstdeckungsgrad. Mithilfe dieser Kennzahl kann ermittelt werden, wie oft der Gesamtaufwand für Zinsen und Kapitaltilgung über das Betriebsergebnis (EBITDA) bezahlt werden kann. Ein Mindestwert von 1,35 ist anzustreben. 

Bei Investitionen in das Anlagevermögen soll sich die Laufzeit der Finanzierung an der Nutzungsdauer des Investitionsgutes orientieren. Die goldene Bilanzregel besagt, dass die Dauer der Finanzierung demnach der Dauer der Nutzung angepasst werden soll. Eine Laufzeit von 15 Jahren soll bei einer Finanzierung nicht überschritten werden.

Eine Notwendigkeit bei einer Investition sind angesparte Reserven. Eine ausreichende Eigenkapitalquote ist ein fester Bestandteil bei einem geplanten Bauvorhaben. 20 bis 30 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens sollten idealerweise durch eigenes Kapital abgedeckt werden.  

Die Projektphasen eines Bauvorhabens sind zeitintensiv: Von der Projektentwicklung bis zur Konzeptarbeit, der Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie Finanzierung und dem effektiven Baubeginn liegen durchschnittliche sieben bis 12 Monate. Ausreichend Zeit sollte entsprechend eingeplant werden. 

 

Hilfestellung durch HGV

Für die Erarbeitung der betriebswirtschaftlichen Studie zur Prüfung der Finanzierbarkeit und Rentabilität des Investitionsvorhabens nimmt die HGV-Unternehmensberatung für ihre Kunden gezielte Berechnungen vor. Die Berechnung gibt nicht nur über die aktuelle Ist-Situation Aufschluss, sondern auch über die angestrebten Geschäftsziele und die zukünftige Ertrags- und Liquiditätslage.  


Weitere Informationen erteilt die HGV-Unternehmensberatung unter Tel. 0471 317 780 oder unternehmensberatung@hgv.it 

Ansprechperson:
HGV-Unternehmensberatung HGV-Unternehemensberatung
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