HGV trifft Landesrätin Ulli Mair: Sicherheit stärken und leistbaren Wohnraum
Beim Antrittsbesuch bei Landesrätin Ulli Mair, zuständig für Wohnbau, Sicherheit und Gewaltprävention, hat sich der HGV-Präsident Klaus Berger gemeinsam mit HGV-Direktor Raffael Mooswalder zu zentralen Themen für das Gastgewerbe ausgetauscht.
Die Betriebe brauchen klare und umsetzbare Rahmenbedingungen, um ihren Mitarbeitenden leistbaren Wohnraum anbieten zu können. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Wohnraum nicht zweckentfremdet wird.
Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Sicherheitslage in Südtirol, die Förderung von Überwachungsmaßnahmen sowie die Situation bei den Mitarbeiterunterkünften. HGV-Präsident Klaus Berger betonte dabei, „dass Sicherheit und ein gutes Sicherheitsgefühl sowohl für Einheimische als auch für Gäste von zentraler Bedeutung sind. Sie sind nicht nur Voraussetzung für das persönliche Wohlbefinden, sondern auch ein entscheidender Standortfaktor für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes.“ Landesrätin Mair unterstrich, dass das Land zwar in vielen sicherheitsrelevanten Bereichen keine unmittelbaren Zuständigkeiten habe, dennoch aber durch eine enge Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften sowie durch eine Stärkung der Gemeindepolizei wichtige Impulse setzen könne. Ein Schwerpunkt sei zudem das Thema „Smart City“, bei dem durch die bessere Vernetzung von Daten die Sicherheit in den Zentren erhöht werden soll. Entsprechende Mittel sollen bereitgestellt werden. Es sei wichtig, in die Sicherheit zu investieren.
Der HGV begrüßte diese Ansätze und verwies auch auf die Bedeutung gezielter Förderinstrumente, etwa für Überwachungsanlagen. Dabei ersuchte der Verband, beim aktuell aufliegenden Richtlinienentwurf insbesondere die Kleinbetriebe stärker zu berücksichtigen. „Für diese Betriebe sind solche Anlagen verhältnismäßig teuer, aber wichtig”, so HGV-Direktor Raffael Mooswalder.
Ein weiterer Punkt des Treffens war die Wohnraumsituation für Beschäftigte im Gastgewerbe. Der HGV wies darauf hin, dass die Sicherstellung von leistbarem Wohnraum sowohl für Mitarbeitende als auch für die einheimische Bevölkerung eine Schlüsselrolle spiele und eng mit der gesellschaftlichen Akzeptanz des Tourismus verbunden sei. Berger erklärte, dass der Verband eine Reihe von Vorschlägen für die Schaffung von Mitarbeiterunterkünften erarbeitet habe und warb um deren Unterstützung. Im Kontext sprachen sich der HGV und die Landesrätin für wirksame Kontrollen sowohl im Bereich des konventionierten Wohnraums als auch bei Wohnungen mit touristischer Nutzung aus. „Die Betriebe brauchen klare und umsetzbare Rahmenbedingungen, um ihren Mitarbeitenden leistbaren Wohnraum anbieten zu können. Gleichzeitig ist es wichtig, dass Wohnraum nicht zweckentfremdet wird”, so Berger.
Der HGV sicherte der Landesrätin Ulli Mair eine konstruktive Zusammenarbeit bei den anstehenden Maßnahmen in den Bereichen Sicherheit und Wohnbau zu. Beide Seiten betonten das gemeinsame Ziel, die Lebensqualität in den Orten zu stärken und die Rahmenbedingungen für das Arbeiten und Leben in Südtirol weiter zu verbessern.
