Fit für die Online-Buchbarkeit

Die Wichtigkeit des Verkaufs im Web

Immer mehr Menschen buchen ihren Urlaub im Internet. Für Südtirol heißt das: Ein großer Teil der Unterkunftsbetriebe muss nachrüsten. Der Online-Verkauf über Website und Portale wird in Zukunft auch für den Tourismus weiter an Wichtigkeit gewinnen und damit unumgänglich sein.
 

Eine Vielzahl an Gästen bucht ihren Urlaub bereits seit Jahren online. Trotz der Tatsache, dass der Weg zur Buchung auch in Zukunft immer häufiger über das Internet führt, gibt es eine große Anzahl an Beherbergungsbetrieben, die ihr Angebot noch nicht online buchbar zur Verfügung stellen.
Laut einer Studie, die IDM Südtirol 2020 beim Wiener Marktforschungsinstituts marketmind in Auftrag gab und an der sich 58 Prozent der Südtiroler Unterkunftsvermieter beteiligt haben, gaben jene Betriebe, die derzeit nicht online buchbar sind, als Grund hohe Kosten und Scheu vor der Technologie an. 

Digitaler Vertrieb soll gefördert werden
Ein gemeinsames Projekt des HGV, des Verbandes der Privatzimmervermieter VPS, der Marke Roter Hahn, Camping, des Landesverbandes der Tourismusorganisationen  LTS und IDM Südtirol will nachhelfen: Bis 2022 sollen 80 Prozent der Südtiroler Unterkunftsbetriebe online buchbar sein. 
„Wir werden den digitalen Vertrieb gezielt fördern und vor allem einfache und günstige Lösungen für Kleinstbetriebe forcieren, damit auch sie die Chance haben, mit der Entwicklung mitzuhalten“, sagt Wolfgang Töchterle, Director Marketing bei IDM Südtirol.
 
Millennials sind Meister des Vergleichens
Neue Reisende mischen das Geschäft auf. Der World­ Travel Monitor von IPK International gibt an, dass europäische Reisende seit 2021 europäische Reiseziele bevorzugen. Damit rücken Zielgruppen ins Blickfeld, die bisher eher Fernreisen gebucht haben und als Millennials, Gen Y oder Digital Natives bezeichnet werden. 
Für Südtirols Gastgeberinnen und Gastgeber kann diese Zielgruppe attraktiv werden, man muss nur verstehen, wie sie tickt. Keine Generation vor ihr konnte so schnell auf Informationen zugreifen, Preise abwägen und Bewertungen einsehen. Die Millennials sind Meister des Vergleichens, suchen das sinnvollste Angebot und wollen zu jeder Tages- und Nachtzeit ans Buchungsziel kommen. Zwei Drittel von ihnen buchen schon jetzt Reisen komplett über das Smartphone.

Was heißt Online-Buchbarkeit? 
Wer eine Unterkunft online bucht, tummelt sich entweder auf Buchungsplattformen wie booking.com, Expedia, HRS und Co., sucht lokale Portal-Alternativen wie Booking Südtirol auf oder stürmt direkt die mit Buchungswidgets ausgestattete Website einzelner Unterkunftsbetriebe. Reine Anfrageformulare auf einer Website und Buchungen via E-Mail gelten nicht als In­strumente der Online-Buchbarkeit. Was ist also besser: Buchungsplattform oder Buchungswidget auf der eigenen Website? Ein Patentrezept gibt es nicht, dafür der Tipp, die Kunst des Jonglierens zu erlernen und ein zukunftsfähiges Gleichgewicht zu finden: online buchbar werden mit allen Vorteilen eines ausgeglichenen Vertriebsnetzes. 

Unterstützung durch den HGV
Der HGV unterstützt mit einer Vielzahl an Tools in der Online-Buchbarkeit und dem optimalen Auftritt im Internet. 

Bei Interesse an einer umfangreichen Beratung steht die Abteilung IT / Online Marketing des HGV unter Tel. 0471 317 840 oder info(at)bookingsuedtirol.com zur Verfügung.
 

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