Arbeitsmarktstrategie 2030
HGV begrüßt neues Strategiedokument
Bozen – Der HGV begrüßt den Beschluss der Südtiroler Landesregierung zur Arbeitsmarktstrategie 2030. Dieses Strategiedokument stellt eine wichtige Grundlage für eine zukunftsfähige, wirtschaftlich nachhaltige und sozial ausgewogene Arbeitsmarktpolitik in Südtirol dar.
Neben den Betrieben ist auch die Politik gefordert, geeignete Rahmenbedingungen für ein attraktives Leben und Arbeiten in Südtirol zu schaffen.
Aufgrund des demografischen Wandels werden dem Südtiroler Arbeitsmarkt bis 2035 rund 10.000 Erwerbstätige weniger zur Verfügung stehen als heute. „Umso wichtiger ist es, dass Südtirol diesen Entwicklungen aktiv und vorausschauend begegnet. Deshalb begrüße ich die Arbeitsmarktstrategie 2030 der Landesregierung“, betont HGV-Präsident Klaus Berger.
Mit der Initiative „JOIN future hospitality“ hat der HGV bereits ein Projekt für eine eigene Arbeitgebermarke für Südtirols Hospitality gestartet und damit eine klare Vision für den Arbeitsmarkt im Gastgewerbe entwickelt. Ziel ist es, den Tourismussektor als attraktiven Arbeitgeber weiter zu stärken und auszubauen. „Neben den Betrieben ist auch die Politik gefordert, geeignete Rahmenbedingungen für ein attraktives Leben und Arbeiten in Südtirol zu schaffen“, so HGV-Direktor Raffael Mooswalder.
Vor diesem Hintergrund bringt sich der HGV aktiv auf Landes- und Staatsebene ein, um tragfähige Lösungen für einen zukunftsfähigen Arbeitsmarkt zu erörtern. So fand kürzlich ein Treffen mit Arbeits-Landesrätin Magdalena Amhof statt, bei welchem verschiedene arbeitsmarktpolitische Anliegen besprochen wurden, darunter die Stärkung des Arbeitsmarktservice – ein zentraler Aspekt, der auch in der Strategie verankert ist und vom HGV ausdrücklich begrüßt wird.
Der HGV zeigt sich zuversichtlich, dass die Arbeitsmarktstrategie 2030 eine solide Grundlage für die Umsetzung weiterer wichtiger Maßnahmen bietet. Für den HGV bleiben die zentralen Anliegen unter anderem der Ausbau von Betreuungsangeboten für Kinder, die Förderung von Betriebskitas, Anreize für die Weiterbeschäftigung von Pensionistinnen und Pensionisten, die Schaffung von Mitarbeiterunterkünften − auch zur Entlastung des Wohnungsmarktes − sowie der Ausbau der autonomen Handlungskompetenzen im Bereich Arbeitsmarkt, um passgenaue Lösungen für Südtirol zu ermöglichen.
