Bozen soll attraktiver Gastgeber sein

Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Bozen stattgefunden

Im Falkensteiner Hotel Bozen Waltherpark fand kürzlich die Ortsversammlung der Ortsgruppe Bozen des Hoteliers- und Gastwirtverbandes (HGV) statt. Dabei standen die Schwerpunkte der Ortsgruppe sowie Themen auf Gemeindeebene auf dem Programm.

HGV-Ortsobfrau Barbara Zisser berichtete von den regelmäßigen, monatlichen Treffen des Ortsausschusses, unter anderem mit Gemeindevertretern, anderen Verbänden und dem Verkehrsamt, um im ständigen Austausch zu bleiben. Auch der Kontakt unter den Mitgliedern ist für die Ortsobfrau wichtig, weswegen zwei Mal im Jahr ein Stammtisch eingeführt wurde. „Die Zahlen der Ankünfte und der Nächtigungen verzeichneten in Bozen im abgelaufenen Jahr ein erfreuliches Plus. In diese Richtung gilt es nun weiterzuarbeiten“, meinte Barbara Zisser.

Bürgermeister Claudio Corrarati zeigte sich überzeugt, dass die Stadt gut funktionieren müsse, damit auch die Wirtschaft lebendig bleibt und gut arbeiten könne. Dafür werde er sich in den nächsten Jahren einsetzen und nannte in diesem Zusammenhang das Thema Sicherheit, an deren Verbesserung die Gemeinde mit einem privaten Sicherheitsdienst arbeite. Zudem seien zahlreiche kleine und größere Initiativen geplant, um die Stadt auch für die Boznerinnen und Bozner lebenswert zu erhalten. „Unser Anliegen ist es, Bozen noch schöner zu machen und die Stadt als Gastgeber zu positionieren“, sagte Corrarati abschließend.

Stadträtin Johanna Ramoser ging auf das Thema Mobilität in der Stadt ein. In Planung seien mehr digitale Hinweisschilder, um den Verkehr noch geordneter zu gestalten. Man arbeite zudem an einem Mobilitätszentrum, mit dem Ziel den Verkehr in Echtzeit zu überwachen und zeitgerecht eingreifen zu können.

HGV-Direktor Raffael Mooswalder ging in seinem Statement auf aktuelle Themen auf Landesebene ein, darunter das Problem des Wildcampens, das leider auch in der Landeshauptstadt besteht, und die Vermietung privaten Wohnraums zu touristischen Zwecken. „Mit der Einführung des nationalen Identifikationskodex (CIN) und den normativen Maßnahmen auf Landesebene wie dem Nachweis der beruflichen Qualifikation, wurden Voraussetzungen geschaffen, dieses Phänomen einzudämmen,“ betonte Mooswalder.

Manuela Pattis, Leiterin der Stabsstelle Innovation im HGV, sprach über die Hotellerie der Zukunft und stellte innovative Konzepte für die Gastronomie und Hotellerie vor, während Gebietsobmann Manfred Rinner und Stephanie Dissertori, Leiterin des HGV-Ehrenamtsmanagement, über aktuelle Angebote und Initiativen des HGV sowie bevorstehende Termine informierte.

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