HGV-Newsletter vom 04.09.2019 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Vorsicht bei Vertragsabschlüssen und vor betrügerischen Rechnungen

4.9.2019 – Beim Abschluss von Verträgen zur Veröffentlichung von Inseraten in Fachzeitschriften wie beispielsweise „La Cuisine“ wird empfohlen, vor Unterzeichnung das Kleingedruckte stets mit größter Aufmerksamkeit zu überprüfen.


Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Klausel zur Vertragsdauer und zur Vertragsverlängerung zu legen. Gerne können Sie der HGV-Rechtsabteilung (recht@hgv.it) vor Unterzeichnung die Verträge zur Prüfung weiterleiten.

„Südtirolerinfo“: Betrugsmasche von vermeintlicher Anwaltskanzlei
Derzeit erhalten Beherbergungsbetriebe zudem vermehrt per E-Mail Rechnungen in Höhe von 765,98 Euro von einer vermeintlichen deutschen Anwaltskanzlei zugesendet, die angibt, die Rechnung des fragwürdigen Unternehmens „Südtirolerinfo“ übernommen zu haben. In der E-Mail wird damit gedroht, dass die Rechnung an das zuständige Mahngericht der Stadt weitergeleitet und nun letztmalig die Möglichkeit gegeben wird, innerhalb von vier Tagen die Rechnung zu begleichen, um weitere Kosten von ca. 810 Euro zu vermeiden.

Hier finden Sie ein Beispiel einer Rechnung!

Der HGV weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine Betrugsmasche handelt und empfiehlt, diese E-Mail nicht zu beachten und die Rechnung nicht zu bezahlen.

 
 

Erneut Zechprellerpaar unterwegs

4.9.2019 – In diesen Tagen sind zwei deutsche Motorradfahrer als Zechpreller in Südtirol unterwegs. Es handelt sich dabei um den Herrn M. K., geboren am 14.4.1955 in Hamburg, und seine Ehefrau H. K, geboren am 30.7.1963.


Das Ehepaar hat in einem Hotel im Antholzertal eingecheckt, dort zu Mittag gegessen und anschließend, ohne zu übernachten und die Rechnung zu begleichen, das Hotel verlassen.

Sollten sich diese Personen in Ihrem Betrieb einquartieren wollen, empfehlen wir, den gesamten Übernachtungspreis im Voraus zu verlangen.

Weitere Informationen erhalten Sie von der HGV-Rechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760.

 
 

Alkohollizenz ist wieder notwendig

4.9.2019 – Im Rahmen der Umwandlung des staatlichen „Wachstumsdekrets“ (decreto crescita) in Rom wurde die staatliche Lizenz zum Verkauf alkoholischer Getränke, auch UTF- oder Steuerlizenz genannt, wieder eingeführt.


Foto: fotolia

Der HGV und die gesamtnationalen Gastgewerbeverbände haben sich auf römischer Ebene gegen die Wiedereinführung dieser bürokratischen Auflage eingesetzt. 
Anfang 2017 war es nämlich auf Betreiben des HGV gelungen, diese zusätzliche Lizenz für die gastgewerblichen Betriebe, die alkoholische und hochgradig alkoholische Getränke verabreichen möchten, abzuschaffen.

Nun ist es aber wieder notwendig, neben der von der Gemeinde ausgestellten Betriebslizenz auch die UTF-Lizenz sichtbar im Betrieb auszuhängen. All jene Betriebe, die bereits im Besitz der UTF-Lizenz sind, welche auf den aktuellen Lizenzinhaber lautet, müssen die bereits vorliegende Lizenz aushängen.
Ist hingegen keine UTF-Lizenz vorhanden oder ist diese nicht mehr auffindbar bzw. lautet diese nicht auf den aktuellen Lizenzinhaber, so muss die Ausstellung bzw. Umschreibung der UTF-Lizenz beim Zollamt beantragt werden.

Eine Gesuchvorlage finden Sie hier!

Weitere Informationen erteilt gerne die HGV-Rechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760 oder recht@hgv.it

 
 
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