HGV-Newsletter vom 10.06.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Gastlichkeit mit Verantwortung: Videobotschaft von HGV-Präsident Manfred Pinzger

10.6.2020 – Sicherheit wird in diesem Jahr zum zentralen Faktor für die Urlaubsentscheidung. Hören Sie in der neuesten Videobotschaft des HGV-Präsidenten, warum es wichtig ist, dass Sie, Ihre Mitarbeiter, und die Gäste weiterhin Verantwortung übernehmen und sich an die Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus halten müssen.


 
 

Update: Sicherheitsabstand nun auf 1 Meter reduziert

10.6.2020 – In ihrer Sitzung vom 9. Juni 2020 hat die Landesregierung aufgrund der positiven Entwicklung bei den Infektionszahlen weitere Lockerungen beschlossen. Unter anderem dürfen nun auch Hallenbäder und Saunen in Beherbergungsbetrieben genutzt werden. Dafür hat sich der HGV stark eingesetzt. Im Folgenden erfahren Sie alle Änderungen und neuen Bestimmungen im Detail.


Wichtigste Änderung: Der Sicherheitsabstand zwischen den Personen, unter welchem ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen ist, wurde auf 1 Meter herabgesetzt. Dieser Abstand gilt nun auch an den Tischen für Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen.

Wie bereits für Schutzhütten und Jugendherbergen vorgesehen, wird nun auch in Berggasthäusern die Schlafkapazität in gemeinschaftlichen Schlafräumen um ein Drittel reduziert. Zudem ist nun in den gemeinschaftlichen Schlafräumen ein Abstand von 1 Meter zwischen den Personen einzuhalten, und nicht mehr wie bisher der Abstand von 2 Metern.

Eine Neuerung gibt es auch beim Lesen von Zeitungen: Nach dem Lesen von Zeitungen und dem Benutzen von Spielkarten sind die Hände zu desinfizieren.

Beim Transport in privaten PKWs, wozu auch die Hotel-Shuttlebusse gehören, kann bei Personen, die nicht im selben Haushalt leben, der Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Personen während der Fahrt in Südtirol unterschritten werden, wenn alle Insassen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Dadurch können alle Sitzplätze genutzt werden.

Im Freien und in allen geschlossenen Räumen ist stets ein Sicherheitsabstand von 1 Meter einzuhalten, außer zwischen zusammenlebenden Mitgliedern desselben Haushalts.
Kann dieser zwischenmenschliche Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden, wird von allen Personen das Tragen eines Schutzes der Atemwege verlangt, ausgenommen sind Mitglieder desselben Haushalts.
Als Schutz der Atemwege können chirurgische Masken oder solche einer höherwertigen Kategorie getragen werden. Als Alternative können auch waschbare und wiederverwendbare Bedeckungen aus Stoff, auch selbst hergestellte, verwendet werden, die eine Abdeckung vom Kinn bis zur Nase ermöglichen. Die Masken müssen alle ohne Ventil sein. Schutzvisiere bieten nur in Kombination mit einer Mund- und Nasenbedeckung ausreichend Schutz.

Mitarbeiter müssen aufgrund der Bestimmungen zur Arbeitssicherheit chirurgische Masken tragen.  In bestimmten Bereichen, in denen die Entfernung zwischen Mitarbeiter und Gast für einen längeren Zeitraum weniger als 1 Meter beträgt, wie z. B. in der Körperpflege, muss zumindest eine chirurgische Maske mit Gesichtsvisier getragen werden.

In allen geschlossenen, der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen, muss die Desinfektion von Händen für die Benutzer immer und überall möglich sein.

Bei allen wirtschaftlichen Tätigkeiten muss ein angemessenes Verhältnis zwischen der Fläche und den Personen sichergestellt werden, damit der zwischenmenschliche Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Es gilt grundsätzlich das Verhältnis von 1 Person pro 10 m² (1/10-Regelung). Im Falle von Flächen unter 50 m² muss die 1/10-Regelung nicht eingehalten werden. Es ist jedoch die allgemeine Abstandsregel von 1 Meter zu berücksichtigen.

 
 

Die Auflagen für Gastronomiebetriebe im Detail

10.6.2020 – Die 1/10-Regelung findet im Gastronomiebetrieb keine Anwendung. Im Lokal dürfen sich aber nicht mehr Personen aufhalten als es Sitzplätze gibt. In Schankbetrieben werden auch die Stehplätze im jeweiligen Abstand von 1 Meter am Tresen dazugezählt.


  • Die Tische müssen so gereiht sein, dass ein Abstand zwischen den Personen von 1 Meter gewährleistet ist, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts. Dieser Abstand kann nur unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • In den Speiselokalen wird die Verwendung eines Systems zur Vormerkung empfohlen.
  • Der Konsum und die Verabreichung am Tresen sind nur dann erlaubt, wenn der zwischenmenschliche Abstand von 1 Meter zwischen den Kunden eingehalten wird oder wenn geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Beim Betreten und Verlassen des Lokals sowie bei jeder Bewegung im Lokal, z. B. zu den Toiletten, müssen die Gäste ein Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn der Abstand von 1 Meter nicht stabil eingehalten werden kann. Nur am Tisch kann auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Am Tresen kann nur für die unabdingbare Zeit des Verzehrs auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Die im Service beschäftigten Personen, die während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, müssen chirurgische Masken verwenden. Auch alle anderen Beschäftigten müssen aufgrund der Vorgaben zur Arbeitssicherheit chirurgische Masken tragen.
  • Tische, Utensilien und eventuelle Trennvorrichtungen zwischen den Personen müssen nach jedem Kundenwechsel gereinigt und desinfiziert werden.
  • Gäste müssen für die Selbstbedienung am Buffet einen Mund-Nasen-Schutz sowie Einweghandschuhe tragen.
  • Eine ausreichende Anzahl von Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände für Gäste und Mitarbeiter müssen zur Verfügung stehen. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssystemen im Falle der Kundenverwendung verfügbar sein.
  • Die Desinfektion der Hände vor und nach der Benutzung der Toilette ist verpflichtend.
  • Eine regelmäßige Reinigung und Raumhygiene müssen gewährleistet sein. Sofern möglich, müssen eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein.
  • Nach dem Lesen von Zeitungen oder dem Benutzen von Spielkarten sind die Hände ebenfalls zu desinfizieren.
 
 

Die Auflagen für Beherbergungsbetriebe im Detail

10.6.2020 – Grundsätzlich gilt: Für Beherbergungsbetriebe gibt es keine Beschränkungen der maximalen Gästeanzahl, die im Betrieb beherbergt werden darf.


Für die verschiedenen Bereiche eines Beherbergungsbetriebes gibt es spezifische Vorschriften, welche zu beachten sind.

Bei Schutzhütten, Berggasthäusern und Jugendherbergen wird die Schlafkapazität der gemeinschaftlichen Schlafräume um ein Drittel reduziert. Zudem ist die Abstandsregel von 1 Meter zwischen den Personen, auch in den gemeinschaftlichen Schlafräumen, einzuhalten.
Schutzhütten gewähren Personen jedenfalls Unterkunft und Schutz im Falle von Gefahr und wenden dabei ein eigenes vom Sanitätsbetrieb genehmigtes Protokoll an, welches im Moment noch nicht vorliegt.

Allgemeine Sicherheitsvorschriften   

  • Im gesamten Betrieb muss eine ausreichende Anzahl von Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände für Gäste und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssystemen im Fall der Kundenverwendung verfügbar sein.
  • Die Desinfektion der Hände vor und nach der Benutzung der Toilette ist verpflichtend.
  • Eine regelmäßige Reinigung und Raumhygiene müssen gewährleistet sein. Sofern möglich, müssen eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein.


Gemeinschaftsflächen

  • Auf den Gemeinschaftsflächen, auch im Freien, mit Ausnahme der Flächen für die Verabreichung von Speisen und Getränken, gilt die 1/10-Regelung. Das bedeutet, dass sich maximal eine Person pro 10 m² Fläche auf der Gemeinschaftsfläche aufhalten darf. Im Falle von Flächen unter 50 m² muss die 1/10-Regelung nicht eingehalten werden. Es ist jedoch die allgemeine Abstandsregel von 1 Meter zu berücksichtigen.
  • Es muss stets ein Sicherheitsabstand von 1 Meter zwischen den Personen eingehalten werden, außer es handelt sich um Personen, die im selben Haushalt wohnen oder im selben Zimmer untergebracht sind. Wird dieser Abstand unterschritten, wird das Tragen eines Schutzes der Atemwege verlangt.
  • Der Betriebsinhaber ist verpflichtet, für die Einhaltung der 1/10-Regelung zu sorgen.


Flächen für die Verabreichung von Speisen und Getränken

  • Die 1/10-Regelung findet für die Flächen zur Verabreichung von Speisen und Getränken keine Anwendung.
  • In den Bereichen zu Verabreichung von Speisen und Getränken dürfen sich nicht mehr Personen aufhalten als es Sitzplätze gibt.
  • Die Tische müssen so gereiht sein, dass ein Abstand zwischen den Personen von einem 1 Meter gewährleistet ist, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts oder Personen, die im selben Zimmer untergebracht sind. Dieser Abstand kann nur unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Der Konsum und die Verabreichung am Tresen sind nur dann erlaubt, wenn der zwischenmenschliche Abstand von 1 Meter zwischen den Gästen eingehalten wird, oder wenn geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Am Tisch kann auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Am Tresen kann nur für die unabdingbare Zeit des Verzehrs auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Für die Selbstbedienung am Buffet ist das Tragen eines Schutzes der Atemwege und das Tragen von Einweghandschuhen vorgeschrieben.
  • Tische, Utensilien und eventuelle Trennvorrichtungen zwischen den Personen müssen nach jedem Kundenwechsel gereinigt und desinfiziert werden.
  • Die im Service beschäftigten Personen, die während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, müssen chirurgische Masken verwenden. Auch alle anderen Beschäftigten müssen aufgrund der Vorgaben zur Arbeitssicherheit chirurgische Masken tragen.
  • Eine ausreichende Anzahl von Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände für Gäste und Mitarbeiter müssen zur Verfügung stehen. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen und Touchscreens im Falle der Kundenverwendung verfügbar sein.
  • Die Desinfektion der Hände vor und nach der Benutzung der Toilette ist verpflichtend.
  • Eine regelmäßige Reinigung und Raumhygiene müssen gewährleistet sein. Sofern möglich, müssen eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein.


Wellnessbereich

  • Im gesamten Wellnessbereich, z. B. in den Ruheräumen, findet die 1/10-Regelung Anwendung, außer im Falle einer Fläche von weniger als 50 m². Die Abstandsregel von 1 Meter, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts und Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind, ist zudem einzuhalten.


Beautyabteilung

  • Für alle Räume, in denen Tätigkeiten der Körperpflege durchgeführt werden, gilt ebenfalls die 1/10-Regelung, außer für jene Räume mit einer Fläche von weniger als 20 m².
  • In der Beautyabteilung, bei Behandlungen, bei welchen Dienstleister und Kunden sich über einen längeren Zeitraum in einer Entfernung von weniger als 1 Meter befinden, müssen die Dienstleister zumindest eine chirurgische Maske mit Gesichtsvisier tragen.  
  • Kunden müssen eine chirurgische Maske oder eine waschbare Gesichtsmaske zum Schutz der Atemwege tragen.
  • Die Dienstleister und der Kunde müssen Einweghandschuhe verwenden oder sich vor und nach der Leistungserbringung die Hände desinfizieren.
  • Die Verwendung weiterer Schutzausrüstung für die Schönheitspfleger, wie z. B. ein Einwegmantel, ist bei Behandlungen, bei denen der Kunde keinen Mundschutz tragen kann, notwendig.
  • Die tägliche Laser-Fiebermessung des Personals und eine Laser-Fiebermessung der Kunden vor Durchführung der Beautybehandlung sind notwendig.
 
 

Die Auflagen für Freischwimmbäder, Hallenbäder, Saunas, Naturbadeteiche

10.6.2020 – Frei- und Hallenschwimmbäder, auch mit Kinderbecken, können unter Einhaltung der maximalen Obergrenze für gleichzeitig anwesende Personen durch die Anwendung der 1/10-Regelung öffnen. Die 1/10-Regelung bezieht sich auf die nutzbare Fläche, einschließlich die Wasserfläche.


  • Zwischen den Personen muss ein Sicherheitsabstand von mindestens 1 Meter eingehalten werden, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts bzw. Personen, die im selben Zimmer untergebracht sind. Wenn sich Personen bewegen oder der Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann, muss ein Schutz der Atemwege verwendet werden.
  • Im Wasser muss kein Schutz der Atemwege verwendet werden, der Mindestabstand von 1 Meter muss jedoch eingehalten werden.
  • An den Eingängen, an den Toiletten und bei allen Sitzgelegenheiten muss die Möglichkeit zur Handdesinfektion gegeben sein.  
  • Liegen, Sonnenschirme, Boote und sämtliche von Gästen genutzte Ausstattungsgegenstände müssen nach jedem Personenwechsel desinfiziert werden.
  • Bei Hallenbädern müssen die Belüftung und der Luftaustausch entweder über eine geeignete zu öffnende Fensterfläche oder über ein Luftaustauschsystem erfolgen, sofern es sich um ein Lüftungsgerät (RLT-Gerät) oder ein System der kontrollierten mechanischen Lüftung (VMC-Gerät) handelt. Diese Systeme müssen so eingestellt werden, dass nur Primärluft verwendet wird. Ist dies nicht möglich, muss der Umluftanteil so weit wie möglich reduziert werden. Das System muss überprüft und gereinigt werden und wenn das Filterpaket fast abgelaufen ist, muss es durch ein leistungsfähigeres ersetzt werden.
  • Die Lüftungsgitter der Anlagen müssen mit Mikrofasertüchern gereinigt werden, die mit 70-prozentiger Alkohollösung getränkt sind.
  • Das aktive freie Chlor der Schwimmbäder, auch in den Kinderbecken, muss zwischen 1 – 1,5 mg/l, das gebundene Chlor unter 0,4 sowie der PH-Wert des Wassers zwischen 6,5 und 7,5 liegen. Die Prüfung der Werte ist alle 2 Stunden vorzunehmen und in einer Tabelle zu erfassen.
  • Für Becken ohne Chlor finden die für die Naturbadeteiche vorgesehenen Maßnahmen Anwendung.


Naturbadeteiche

  • Auch Naturbadeteiche dürfen geöffnet werden.
  • Die maximale Personenanzahl, die sich gleichzeitig im Wasser des Naturbadeteiches aufhalten darf, wird auf Grundlage der 1/10-Regelung ermittelt.
  • Sowohl im Wasser als auch auf den Liegeplätzen muss der Sicherheitsabstand zwischen den Personen von mindestens 1 Meter eingehalten werden, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts bzw. Personen, die im selben Zimmer untergebracht sind.
  • Der Betreiber muss sowohl einen regelmäßigen Wasseraustausch, als auch regelmäßige Wasserproben garantieren.


Umkleideräume und Duschen
Umkleidekabinen und Duschen, auch in Innenräumen, können unter Einhaltung folgender Maßnahmen genutzt werden:

  • In den Umkleideräumen gilt, mit Ausnahme der Duschen, die Pflicht zum Tragen des Schutzes der Atemwege. Es muss ein Abstand von 1 Meter eingehalten werden. Es dürfen gleichzeitig nur doppelt so viele Personen in den Umkleideräumen anwesend sein, wie es verwendbare Duschplätze gibt. Bei nur einer Dusche oder in Umkleideräumen bis zu 20 m² dürfen jedenfalls bis zu 3 Personen anwesend sein. In Umkleideräumen öffentlicher Schwimmbäder gilt die 1/10-Regelung.
  • Garderobeschränke müssen nach jedem Gebrauch desinfiziert werden. Alternativ müssen den Kunden Einweg-Plastiksäcke zur Aufbewahrung der Kleider und Schuhe zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Duschen müssen nach jedem Gebrauch desinfiziert werden. Alternativ dazu kann jedem Kunden ein Sprühdesinfektionsmittel auf Alkoholbasis zur Desinfektion der Wände, Duschstange und Duschplatte zur Verfügung gestellt werden, damit dieser zur eigenen Sicherheit vor Gebrauch die Dusche desinfizieren und nach 45 Sekunden Einwirkzeit die Dusche benutzen kann.
  • Im Duschraum ist 1 Meter Mindestabstand zwischen den Personen zu gewährleisten, da kein Schutz der Atemwege getragen werden kann. Im Raum mit Duschen dürfen sich nur so viele Personen gleichzeitig aufhalten, wie es verwendbare Duschkabinen gibt.
  • Die anwesenden Personen müssen in einem geeigneten System oder in Tabellen erfasst werden, welche für 30 Tage aufzubewahren und danach zu löschen sind. Das Aushängen von Listen, in denen sich die Nutzer der Umkleidekabinen und Duschen selbst eintragen können, wird als nicht zweckdienlich erachtet.  


Saunen und Kneippanlagen

Saunen und Kneippanlagen können unter Einhaltung folgender Maßnahmen geöffnet werden:

  • Es können nur Saunen und Dampfbäder mit einer Temperatur von mindestens 60 Grad geöffnet werden. Die Benutzung derselben erfolgt nur auf Vormerkung.
  • Saunen und Dampfbäder werden nur einzeln benutzt oder gleichzeitig nur von Personen desselben Haushalts bzw. von Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind.
  • Nach jedem Wechsel müssen die Saunen und Dampfbäder gereinigt werden.
  • Die Gemeinschaftsräume, Toiletten, Duschen und anderen Ausstattungsgegenstände müssen alle zwei Stunden gereinigt und desinfiziert werden.
  • Die Nutzung von Kneippanlagen ist nur mit fließendem Wasser möglich.
  • Die anwesenden Personen müssen in einem geeigneten System oder in Tabellen erfasst werden, welche für 30 Tage aufzubewahren und danach zu löschen sind.
 
 

Möglichkeit der Einrichtung einer „Covid Protected Area“

10.6.2020 – Die Einhaltung der Maßnahmen der „Covid Protected Area“, welche sich auf den gesamten Betrieb bezieht, ermöglicht es, von der Beschränkung der 1/10-Regelung, wo diese zur Anwendung kommt, und von der Einhaltung der Abstandsregel an den Tischen und am Tresen, der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und von Einweghandschuhen bei der Selbstbedienung am Buffet, den Auflagen betreffend die Nutzung der Frei- und Hallenbäder samt Umkleidekabinen und Duschen sowie der Nutzung der Saunen, Dampfbäder und Kneippanlagen abzuweichen.

Um die Voraussetzungen einer „Covid Protected Area“ zu erfüllen, müssen die folgenden zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

  • Tägliche Laser-Temperaturmessung für alle Mitarbeiter und wöchentliche Covid-Tests für alle Mitarbeiter gemäß Protokoll des Sanitätsbetriebs, welches im Moment noch nicht vorliegt.
  • Lückenloser Gästecheck: Die Gäste und Kunden weisen beim Check-in einen zertifizierten, negativen PCR-Test vor, dessen Ergebnis nicht älter als 4 Tage ist, oder erbringen den zertifizierten Nachweis einer Antikörper-Entwicklung, oder machen bei Ankunft einen Test gemäß Protokoll des Sanitätsbetriebs.
  • Erfassung aller anwesenden Personen in einem geeigneten System oder in Tabellen, welche für 30 Tage aufzubewahren und danach zu löschen sind.
  • Weitere spezifische Maßnahmen, die es Gästen erlauben, einen Urlaub mit möglichst geringen Risiken der Ansteckung zu verbringen.
 
 

Regelung der sportlichen Aktivitäten im Freien und in Räumen

10.6.2020 – Im Freien dürfen sämtliche sportlichen Aktivitäten des Breitensports, die nicht in Form von Mannschaftssport betrieben werden, ausgeübt werden. Bei allen sportlichen oder motorischen Aktivitäten muss während der Fortbewegung immer ein Sicherheitsabstand von 1 Meter eingehalten werden, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts.

Wenn eine konkrete Möglichkeit besteht, andere Menschen zu treffen, z. B. bei sportlichen Aktivitäten außerhalb des Geländes des Beherbergungsbetriebes, und der Abstand von 1 Meter zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann, muss ein Schutz der Atemwege verwendet werden.

Unter Berücksichtigung der genannten Regeln können Sport- oder Fitnesstrainer ihre Tätigkeit im Freien auch mit mehreren Personen ausüben.

Sportliche Aktivitäten in geschlossenen Räumen
Unter diese Tätigkeiten fallen die Tätigkeiten des Breitensports in geschlossenen Räumen, auch jene der Fitnessstudios, der öffentlichen und privaten Sporthallen, der Kletterhallen (auch wenn sie sich teilweise im Freien befinden) sowie generell die Tätigkeiten zum Wohlbefinden des einzelnen durch körperliche Übungen. Ausgenommen sind alle Formen des Mannschaftssports.

Folgende Maßnahmen sind zu beachten:

  • Die maximale Obergrenze für gleichzeitig anwesende Personen wird durch die 1/10-Regelung berechnet. Im Falle von Flächen unter 50 m² muss die 1/10-Regelung nicht eingehalten werden.
  • Zwischen den Personen, einschließlich jener an Geräten, muss ein Sicherheitsabstand von mindestens 1 Meter eingehalten werden, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts. Wenn sich Personen im Raum bewegen oder der Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann, muss ein Schutz der Atemwege verwendet werden. Es ist keine Übung mit direktem Körperkontakt möglich.
  • Es müssen eine tägliche Laser-Fiebermessung des Personals und eine Laser-Fiebermessung der Kunden vor Beginn der Aktivitäten durchgeführt werden.
  • Alle Nutzer von Fitnessstudios und Kletterhallen tragen ohne Unterbrechung die eigenen jedenfalls regelmäßig zu desinfizierenden Sporthandschuhe oder desinfizieren vor und nach jeder Nutzung von Geräten ihre Hände.
  • Nach jedem Gebrauch stellt der Verantwortliche des Fitnessstudios sicher, dass die Stellen an den Geräten desinfiziert werden, die mit dem Körper und dem ausgeatmeten Aerosol der Personen in Kontakt gekommen sind.
  • Es müssen, sofern realisierbar, eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet werden. Dort, wo möglich, bleiben die Fenster offen und es werden besondere Maßnahmen zum ausreichenden Luftaustausch gewährleistet.
  • Die Nutzung der Umkleideräume und Duschen ist unter Einhaltung der selben Maßnahmen möglich, wie diese für die Nutzung der Umkleideräume und Duschen in Schwimmbädern vorgesehen sind.
 
 

Transport von Personen

10.6.2020 – Auch bei Nicht-Linientransporten, wie z. B. bei Reisebussen, gibt es gewisse Auflagen zu erfüllen. Grundsätzlich gilt dabei die Pflicht zum Tragen eines Schutzes der Atemwege für die Fahrgäste und Fahrer. Im Folgenden die weiteren Auflagen im Detail.

  • Es gilt die Abstandregel von 1 Meter, außer zwischen zusammenlebenden Mitgliedern desselben Haushalts. Der Abstand kann unterschritten werden bei einer Sitzanordnung in derselben Blickrichtung oder im Falle der Installation von geeigneten Trennvorrichtungen zwischen den Gästen, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern. Ein Sitzplatz neben dem Fahrer und ein Sitzplatz zwischen jedem Fahrgast bleiben jedenfalls frei, außer zwischen zusammenlebenden Mitgliedern desselben Haushalts.
  • Beim Transport in privaten PKWs, wozu auch die Hotel-Shuttlebusse gehören, von Personen, die nicht im selben Haushalt leben, kann der Mindestabstand von 1 Meter zwischen den Personen während der Fahrt unterschritten werden, wenn alle Insassen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Diese Regelung gilt allerdings nur für Fahrten innerhalb von Südtirol.
  • Auch bei Fahrten im übrigen Staatsgebiet können Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, gemeinsam in einem PKW fahren. Es gilt jedoch, dass der Beifahrersitz frei bleiben muss und pro Rückbank max. 2 Personen sitzen dürfen. D. h. bei einem PKW mit 5 Sitzplätzen dürfen maximal 3 Personen mitfahren. Alle Personen müssen zudem einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
 
 

Regelung bei Events und Veranstaltungen

10.6.2020 – Öffentliche Events und Veranstaltungen, auch solche, die im Freien stattfinden, sind nur dann zulässig, wenn im Rahmen dieser Veranstaltung keine Speisen und/oder Getränke verabreicht werden.

  • Durch die Einhaltung der verschiedenen Maßnahmen wird verhindert, dass es zu einem direkten Kontakt der Teilnehmer kommt.
  • Die Stühle müssen so angeordnet werden, dass ein stabiler Abstand von mindestens 1 Meter zwischen den Personen ohne Schutz der Atemwege eingehalten werden kann. Der Mindestabstand von 1 Meter kann im Falle eines Schutzes der Atemwege oder der Installation von geeigneten Trennvorrichtungen zwischen den Personen unterschritten werden.
  • In geschlossenen Räumen auf abgegrenzten Flächen, wo keine Stühle oder diese nicht für alle Anwesenden vorgesehen sind, wird durch die Einhaltung der 1/10-Regelung eine Zugangsbeschränkung vorgesehen, um eine zu hohe Personendichte zu vermeiden.
  • Der Ein- und Ausgang der Personen wird mithilfe von Lenksystemen, Sicherheitspersonal und eventuellen Vormerksystemen so geregelt, dass die Sicherheitsabstände zwischen den Personen jederzeit eingehalten werden können.


Private Veranstaltungen

  • Bei privaten Veranstaltungen oder Zusammenkünften mehrerer Personen, wie z. B. Hochzeiten, Tauffeiern, Jubiläen etc., können hingegen weiterhin Speisen und Getränke an die Gäste verabreicht werden.
  • Finden diese in einem gastgewerblichen Betrieb statt, ist die allgemein gültige Abstandsregel von 1 Meter zwischen den Personen, die nicht im selben Haushalt wohnen, zu beachten. Zudem sind alle weiteren geltenden Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
 
 

Covid-19: Hinweisschilder zu den Maßnahmen im Gastbetrieb

25.6.2020 – Im Folgenden finden Sie sämtliche Hinweisschilder zu Covid-19, welche zur Information der Gäste und Mitarbeiter verwendet werden können.


Hier finden Sie das Hinweisschild für die allgemeinen Schutzmaßnahmen im Betrieb, idealerweise anzubringen am Eingang oder im Eingangsbereich.

Hier finden Sie das aktualisierte Hinweisschild für die Hygienemaßnahmen bei Buffets. (Dieses Schild wurde aktualisiert.)

Hier finden Sie ein Hinweisschild für den Mund-Nasen-Schutz,  u. a. für die Beautyabteilung.

Hier finden Sie das Hinweisschild für die Benutzung der Toilette.

Hier finden Sie das Hinweisschild zu den Verhaltensregeln für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welches idealerweise im Gemeinschaftsraum der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder im Umkleideraum gut sichtbar ausgehängt wird.

Hier finden Sie den Tischaufsteller, welcher die Gäste der öffentlichen Schank- und Speisebetriebe über die geltenden Abstandsregeln an den Tischen informiert.

Hier finden Sie das Hinweisschild zum Abstand von 1 Meter zwischen den Personen.

Hier finden Sie das Hinweisschild zum Abstand von 2 Metern zwischen den Personen.

Hier finden Sie ein Hinweisschild zur Angabe der maximalen Personenanzahl (z. B. bei Duschen, Umkleidekabinen, Naturbadeteiche, Hallen- und Freibäder).

Wichtiger Hinweis: Bitte drucken Sie sich die Schilder und den Tischaufsteller selbst aus!

 
 

Die Juli-Ausgabe der HGV-Zeitung ist da!

7.7.2020 – Die Juli-Ausgabe der HGV-Zeitung ist da. Bleiben Sie topinformiert und blättern Sie bereits jetzt die aktuelle HGV-Zeitung auf der Website des HGV in der Rubrik „Presse“ durch!


In dieser Ausgabe wird unter anderem über den „Bonus vacanze“ sowie das Projekt „Südtirol testet“ berichtet. Zudem wird über die Initiative „Futura – Förderpreis für junge SüdtirolerInnen im Ausland“ und die Spezialitätenwoche „Eisacktaler Kost“ informiert, die heuer erstmals Ende Juli stattfindet. Außerdem wird die Herbstreise des HGV-Bezirkes Bozen und Umgebung vorgestellt, die nach Ischia führt.

So funktioniert’s!

Klicken Sie auf den Menüpunkt „HGV-Zeitung“ in der Rubrik „Presse“ und blättern Sie jetzt schon die Juli-Ausgabe der „HGV-Zeitung“ durch! 

Kleinanzeiger

Auch der neue Kleinanzeiger ist bereits online. In den Rubriken Pacht/Verkauf, Einrichtung und Geräte werden verschiedene Objekte aus dem Hotel- und Gastgewerbe feilgeboten. Alle HGV-Mitglieder können kostenlos online Kleinanzeigen aufgeben. Die Anzeige wird auf www.hgv.it jeweils Anfang des nächsten Monats, also kurz vor dem Erscheinen der „HGV-Zeitung“, und in dieser selbst veröffentlicht.
Achtung: Anzeigen zur Mitarbeitersuche (Stellenmarkt) werden nicht publiziert!

 
 
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