HGV-Newsletter vom 08.04.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
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SPID: Zugriff auf Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung dringend aktivieren

8.4.2020 – Die Landesregierung arbeitet an einem umfangreichen Maßnahmenpaket zur Abfederung der massiven Auswirkungen des Coronavirus. Teil dieses Pakets werden Verlustbeiträge für Betriebsausfälle von Kleinstunternehmen sein. Es zeichnet sich ab, dass der Antrag um den Verlustbeitrag über ein digitales Portal eingereicht werden muss. Der HGV empfiehlt deshalb den interessierten Kleinstunternehmen (d. h. Betriebe mit max. 5 Mitarbeitern inklusive mitarbeitende Gesellschafter), sich darauf vorzubereiten und dringend einen SPID, die sog. digitale Identität, zu aktivieren.


Der SPID, das öffentliche System für die digitale Identität, ermöglicht mit einer einzigen digitalen Identität (Benutzername und Passwort) Zugriff auf alle Online-Dienste der öffentlichen Verwaltungen und auf nationale Dienste, die auf dem PC, Tablet oder Smartphone nutzbar sind. Bisher war das nur mit der aktivierten Bürgerkarte oder in Ausnahmefällen mit dem eGov-Account möglich.

Aktivierung des SPID über PosteID
Um den SPID einzurichten, gilt es, sich an einen Identity-Provider zu wenden und den eigenen SPID-Zugang entweder bei einem Schalter oder online zu erstellen.

Der SPID-Zugang kann ebenso bei der Post gemacht werden. Die Erstellung des SPID über PosteID erfolgt in zwei Schritten:

  • Den ersten Teil erledigen Sie selbst online, indem Sie Ihre Daten in das Formular unter diesem Link eingeben.
  • Für den zweiten Teil müssen Sie sich zur persönlichen Identifizierung in ein Postamt begeben und den Registrierungsvorgang mithilfe eines Mitarbeiters abschließen. Hierfür müssen die Nummer, die Ihnen als E-Mail zugesandt wurde, das Dokument, welches Sie beim ersten Teil des Registrierungsvorgangs verwendet haben (Reisepass oder Identitätskarte), und der Sanitätsausweis mitgenommen werden. Die persönliche Identifizierung kann auf Antrag auch durch einen Mitarbeiter der Post direkt zu Hause erfolgen. Für diesen Dienst stellt die Post einen Betrag von 14,90 Euro in Rechnung.

Aktivierung des SPID mittels digitaler Unterschrift
All jene, die bereits eine digitale Identitätskarte, eine aktivierte Bürgerkarte oder eine digitale Unterschrift besitzen, können die Registrierung auch komplett online abwickeln.
Bei der Identifizierung mittels digitaler Unterschrift muss ebenso online ein Formular ausgefüllt werden, welches Sie unter diesem Link finden.
Nachdem Sie die allgemeinen Geschäftsbedingungen und die Datenschutzhinweise bestätigt haben, muss das Antragsformular heruntergeladen und mit der digitalen Unterschrift unterzeichnet werden.
Das unterschriebene Dokument muss anschließend wieder ins Portal hochgeladen und die Anmeldung muss sodann bestätigt werden.
Nach dem Abschluss der Registrierung sollten Sie eine E-Mail mit der Bestätigung der Aktivierung der Zugangsdaten erhalten.

Weitere Infos und Anleitungen sowie eine Liste der Identity-Provider finden Sie hier.

 
 

Waschbarer Gesichtsschutz: Neues HGV-Abkommen mit hollu

8.4.2020 – Der HGV-Konventionspartner hollu aus Leifers bietet einen waschbaren Gesichtsschutz. HGV-Mitglieder erhalten beim Kauf des Gesichtsschutzes 5 Prozent Rabatt. Mindesbestellmenge sind 20 Stück.


Der waschbare Gesichtsschutz (Prodotto ai sensi dell’art. 16, comma 2, del D.L. 18/2020) besteht aus einem antibaktierellen, atmungsaktiven und flüssigkeitsundurchlässigen Stoff.
Es handelt sich hierbei um einen Gesichtsschutz, der nicht für den Krankenhausbedarf verwendet werden darf.

Interessierte HGV-Mitglieder können den waschbaren Gesichtsschutz unter info@hollu.it oder Tel. 0471 950 177 bestellen. Dabei sind die vollständigen Rechnungsdaten mitzuteilen und der Hinweis auf die HGV-Konvention zu machen.

Weitere Infos lesen Sie hier oder auf der HGV-Website.

 
 

Entschädigung von 600 Euro – wichtige Hinweise des NISF/INPS

8.4.2020 – Seit dem 1. April ist es für die Bürgerinnen und Bürger möglich, das Ansuchen für die einmalige Entschädigung von 600 Euro für den Monat März bei dem NISF/INPS einzureichen. Angesucht werden kann über den persönlichen Onlinezugang mittels PIN, SPID, elektronischer Identitätskarte 3.0 oder nationaler Karte der Dienstleistungen.


Allerdings gibt es vom ersten Tag an große technische Probleme, sowohl bei der Anfrage des PIN als auch bei der Eingabe des Antrages.
Der PIN kann eventuell auch ein weiteres Mal beantragt werden, dabei ersetzt der neue Antrag den vorherigen. Wichtig dabei ist, dass die eingegebenen Angaben mit den Archiv-Daten des NISF/INPS übereinstimmen. Die nicht übereinstimmenden Angaben könnten auch über das Callcenter bestätigt werden, und zwar vom Festnetz unter Tel. 803 164 oder Mobilnetz unter Tel. 06 164 164.
Zudem wurde seit heute auch ein lokaler Telefonschalter speziell für alle Covid-Fälle eingerichtet. Dieser ist von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr unter Tel. 0471 99 66 00 erreichbar.

Um fehlerhafte Angaben im Antrag selbst korrigieren zu können, soll in Kürze zudem ein Modell (COVID-COM) zur Verfügung gestellt werden.  
Der Antrag kann, einmal erfolgreich eingereicht, nicht ein weiteres Mal abgegeben werden. In diesem Fall wird der zweite Antrag vom System abgelehnt. Für den ersten Antrag übermittelt das NISF/INPS eine Empfangsbestätigung. Wird hingegen ein Antrag eingereicht, obwohl die Voraussetzungen nicht gegeben sind, wird dieser aufgrund von Kreuzkontrollen automatisch annulliert.

Vorsicht vor Smishing-Kampagne
Das NISF/INPS warnt zudem vor einer „Smishing-Kampagne“ über SMS mit dem Text „A seguito della sua richiesta accredito domanda Covid-19. Aggiorna i tuoi dati nel inps-ixxxx.online“. Die App, die über den Link in der SMS heruntergeladen werden soll, ermöglicht Dritten Zugang auf das eigene Mobiltelefon. Davon ist dringend abzuraten.

 
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