HGV-Newsletter vom 15.02.2021 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Skigebiete bleiben italienweit bis 5. März geschlossen – Bewegungsfreiheit zwischen den Regionen und Autonomen Provinzen bis zum 25. Februar weiterhin eingeschränkt

15.2.2021 – Aufgrund der weiterhin angespannten Infektionslage und dem vermehrten Auftreten der neuen Virusvarianten wurde auf staatlicher Ebene das mit heute auslaufende Verbot der Personenbewegungen zwischen den Regionen und autonomen Provinzen, unabhängig von der jeweiligen Einstufung als gelbe, orange oder rote Zone, bis zum 25. Februar verlängert. Nur Personenbewegungen aus Arbeitsgründen, aus Gründen der Notwendigkeit oder gesundheitlichen Gründen sind möglich. Das Reisen in eine andere Region oder autonome Provinz zu touristischen Zwecken ist somit weiterhin nicht erlaubt.


Zudem hat der italienische Gesundheitsminister gestern Abend eine Maßnahme unterzeichnet, welche die Öffnung der Skigebiete auf dem gesamten Staatsgebiet, unabhängig von der jeweiligen Einstufung der Regionen und autonomen Provinzen, bis einschließlich 5. März untersagt.

Verschärfung der Einreisebestimmungen aus Österreich
Auch die Einreisebestimmungen aus Österreich wurden aufgrund der dort zirkulierenden südafrikanischen Virusmutation bis vorläufig 5. März verschärft. Personen, die sich in den letzten 14 Tagen länger als 12 Stunden in Österreich aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich in eine 14-tägige Quarantäne zu begeben, welche auch nicht durch einen negativen Covid-19-Test verhindert werden kann. In bestimmten Fällen ist eine Ausnahme von der Quarantänepflicht vorgesehen.

Ebenso wurde das Einreiseverbot aus Brasilien bis zum 5. März verlängert.

Hier finden Sie eine aktuelle und praktische Übersicht der Bestimmungen für die Einreise nach Italien aus den verschiedenen Staaten.

 
 

HGV: Eigenes Tourismusministerium ist wichtiges Signal für Tourismus

15.2.2021 – Der HGV begrüßt die Entscheidung des neuen Ministerpräsidenten Mario Draghi, ein eigenes Tourismusministerium zu schaffen. „Dies wird von uns als wichtiges Signal gewertet, dem Tourismus und seiner zukünftigen Entwicklung verstärkt politisches Augenmerk zu schenken, gerade jetzt, wo dieser Sektor brachliegt“, kommentiert HGV-Präsident Manfred Pinzger.


Foto: IDM/Hannes Niederkofler

Der Tourismus in Italien trug vor der Corona-Pandemie mit 13 Prozent (rund 240 Milliarden Euro) zum italienischen Bruttoinlandsprodukt bei und beschäftigte rund 15 Prozent der Erwerbstätigen in Italien. Die Corona-Pandemie hat den Tourismus in Italien nahezu zum Erliegen gebracht. Als das Bruttoinlandsprodukt Italiens im vergangenen Jahr um 8,8 Prozent sank, war im Tourismus und in der Gastronomie ein Rückgang von rund 40 Prozent zu verzeichnen. Die touristischen Ankünfte gingen um rund 240 Millionen zurück. „Auf diese dramatische Entwicklung und auf den kompletten Ausfall der Wintersaison in den alpinen Regionen muss die Politik nun mit kurz- und mittelfristigen Strategien reagieren, damit die touristische und kulinarische Vielfalt Italiens nicht noch größeren Schaden erleidet“, unterstreicht Pinzger, der auch Vizepräsident von Federalberghi und Confcommercio ist. Als Sprecher der italienischen Berggebiete innerhalb der Federalberghi nimmt Pinzger bereits heute an einem Treffen mit Tourismusminister Massimo Garavaglia teil.
Für den HGV muss die neue Regierung nun umgehend das neue Ristoro-Dekret verabschieden, mit dem das Arbeitslosengeld für die saisonal Beschäftigten im Tourismus und weitere Ausfallzahlungen für die Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe vorgesehen sind. Zudem müssen all jene in den alpinen Berggebieten rasch entschädigt werden, welche vom kompletten Ausfall der Skisaison betroffen sind. Dieser Ausfall führt zu enormen wirtschaftlichen Einbußen in Regionen, in denen der Wintertourismus eine zentrale Rolle spielt. Zudem steigt die Arbeitslosigkeit im Tourismus weiter und schafft zusätzliche Unsicherheit unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Eine Entwicklung, welche nicht mehr länger tatenlos beobachtet werden kann.

 
 

Südtiroler Tourismuskasse (STK) – Antrag um Rückvergütung für das Jahr 2020 innerhalb 31. März

15.2.2021 – Hoteliers, Gastwirtinnen und Gastwirte, die Mitglied bei der Südtiroler Tourismuskasse (STK) sind und dort regulär ihre Beiträge einzahlen, können um Rückvergütung des Schul- und Krankengeldes für Lehrlinge ansuchen. Voraussetzung ist, dass die Betriebe Lehrlinge beschäftigen.


Der Antrag um Rückvergütung für das Jahr 2020 ist innerhalb 31. März 2021 in den HGV-Büros einzureichen. Die Rückvergütung beträgt 55 Prozent beim Schulgeld (außer bei den Monaten März bis Juni 2020 - hier werden 80 Prozent rückerstattet) und 100 Prozent beim Krankengeld.

Die Vordrucke für die Rückvergütung finden Sie hier. Sie sind auch im Büro der STK im HGV Bozen, Tel. 0471 317 700, oder per E-Mail stk-cta@hgv.it erhältlich.

 
 

Webinar: WeinWissen Aufbaukurs – „Weinverkauf und Weinempfehlung“ am 8. März

15.2.2021 – Gastlichkeit in Südtirol und die Südtiroler Weinakademie bieten am Montag, 8. März, von 14 Uhr bis 17 Uhr ein Webinar für Servicemitarbeiterinnen und -mitarbeiter sowie Weininteressierte an.


Inhalte:

  • Wie funktioniert eine ansprechende Weinempfehlung?
  • Was sollte eine Weinkarte beinhalten und wie soll sie aussehen?
  • Das ABC der Speisen-Wein-Empfehlung
  • Verkostung autochthoner Rebsorten und Südtiroler Qualitätsprodukte


Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten die Produkte für die Verkostung im Vorfeld per Hauszustellung, weshalb eine Anmeldung innerhalb Montag, 22. Februar, erforderlich ist.

Hier geht’s zur Anmeldung!

 
 
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