HGV-Newsletter vom 21.05.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Parteienverkehr in den HGV-Büros wieder möglich

21.5.2020 – Der Parteienverkehr in den HGV-Büros in Bozen, Meran, Schlanders, Brixen und Bruneck ist seit Montag, 25. Mai 2020, wieder möglich. Um Voranmeldung und Terminvereinbarung wird ersucht.


Die Mitglieder und Dienstleistungskunden können seit Montag, 25. Mai 2020, wieder die HGV-Büros und die jeweiligen Fachabteilungen zu persönlichen Besprechungen aufsuchen. Die Mitglieder und Dienstleistungskunden werden ersucht, dabei einen Mund-Nasenschutz zu tragen und die Abstandsregelungen einzuhalten. An den Eingängen zu den Büros und Fachabteilungen werden die entsprechenden Desinfektionsmittel für die Hände zur Verfügung gestellt.
   
Damit der HGV in seinen Büros die notwendigen Auflagen zur Eindämmung des Coronavirus einhalten kann, werden die Mitglieder und Dienstleistungskunden um entsprechende Voranmeldung ihrer Besuche bzw. Terminvereinbarung gebeten.

In den Büros mögen sich die Besucherinnen und Besucher zunächst an eine der jeweiligen Rezeptionen wenden.

Der Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder, Dienstleistungskunden und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist uns ein großes Anliegen. Herzlichen Dank dafür, dass Sie die Auflagen bezüglich des Parteienverkehrs in unseren Büros erfüllen.

 
 

Beherbergungsbetriebe dürfen seit 25. Mai 2020 wieder öffnen

21.5.2020 – Seit Montag, 25. Mai 2020, können die Beherbergungsbetriebe ihre Aktivität aufnehmen. Grundsätzlich gilt: Für Beherbergungsbetriebe gibt es keine Beschränkung der maximalen Gästeanzahl, die im Betrieb beherbergt werden darf.


Für die verschiedenen Bereiche eines Beherbergungsbetriebes gibt es spezifische Vorschriften, welche zu beachten sind.

Allgemeine Sicherheitsvorschriften

Im Freien und in den Gemeinschaftsräumen ist stets ein Sicherheitsabstand von zwei Metern einzuhalten, außer zwischen zusammenlebenden Mitgliedern desselben Haushalts.
Kann dieser zwischenmenschliche Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden, wird von allen Personen das Tragen eines Schutzes der Atemwege verlangt, ausgenommen sind Mitglieder desselben Haushalts.

Als Schutz der Atemwege können chirurgische Masken oder waschbare Gesichtsmasken, auch selbst hergestellte, aus mehrschichtigen Materialien verwendet werden, die eine Abdeckung vom Kinn bis zur Nase ermöglichen. Die Masken müssen alle ohne Ventil sein. Ebenso können geeignete Schutzvisiere oder ein gleichwertiger Schutz verwendet werden.

Mitarbeiter müssen aufgrund der Bestimmungen zur Arbeitssicherheit chirurgische Masken oder je nach Tätigkeit, z. B. Mitarbeiter im Service, die während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, oder Mitarbeiter, die im Bereich der Körperpflege tätig sind, Masken des Typs FFP2 oder Gesichtsvisiere verwenden. Um die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden bestmöglichst zu gewährleisten, empfiehlt der Südtiroler Sanitätsbetrieb, das Gesichtsvisier in Kombination mit einer chirurgischen Maske zu benutzen.

Den Mitarbeitern und Kunden muss eine umfangreiche Verfügbarkeit und Zugänglichkeit zu Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände gewährleistet werden. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssystemen im Falle der Kundenverwendung verfügbar sein.

Die Desinfektion der Hände vor und nach der Benutzung der Toilette ist verpflichtend.
In allen Räumen müssen die regelmäßige Reinigung und Raumhygiene gewährleistet sein. Es müssen, sofern realisierbar, eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein.
Durch die Wiederaufnahme der Tätigkeit nach längerer Schließung des Beherbergungsbetriebes ist zudem darauf zu achten, dass geeignete Schutz- und Vorbeugemaßnahmen gegen die Verbreitung von Legionellen getroffen werden.

Gemeinschaftsflächen

  • Auf den Gemeinschaftsflächen, auch im Freien, mit Ausnahme der Flächen für die Verabreichung von Speisen und Getränken gilt die 1/10-Regelung. Das bedeutet, dass sich maximal eine Person pro 10 m² Fläche auf der Gemeinschaftsfläche gleichzeitig aufhalten darf.
  • Es muss stets ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zwischen den Personen eingehalten werden, außer es handelt sich um Personen, die im selben Haushalt wohnen oder im selben Zimmer untergebracht sind. Wird dieser Abstand unterschritten, wird das Tragen eines Schutzes der Atemwege verlangt.
  • Der Betriebsinhaber ist verpflichtet, für die Einhaltung der 1/10-Regelung zu sorgen.


Flächen für die Verabreichung von Speisen und Getränken

  • Die 1/10-Regelung findet für die Flächen zur Verabreichung von Speisen und Getränken keine Anwendung.
  • In den Bereichen zur Verabreichung von Speisen und Getränken dürfen sich nicht mehr Personen aufhalten als es Sitzplätze gibt.
  • Die Tische müssen so gereiht sein, dass ein Abstand zwischen den Personen von zwei Metern oder von einem Meter Rücken an Rücken gewährleistet ist, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts und Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind. Zudem kann dieser Abstand unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Der Konsum und die Verabreichung am Tresen sind nur dann erlaubt, wenn der zwischenmenschliche Abstand von zwei Metern zwischen den Gästen eingehalten wird, oder wenn geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Am Tisch kann auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Am Tresen kann nur für die unabdingbare Zeit des Verzehrs auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Gäste müssen für die Selbstbedienung am Buffet einen Mund-Nasenschutz und Einweghandschuhe tragen.
  • Tische, Utensilien und eventuelle Trennvorrichtungen zwischen den Personen müssen nach jedem Kundenwechsel gereinigt und desinfiziert werden.
  • Die im Service beschäftigten Mitarbeiter, die während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, müssen Masken des Typs FFP2 ohne Ventil oder ein Gesichtsvisier verwenden. Um die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden bestmöglichst zu gewährleisten, empfiehlt der Südtiroler Sanitätsbetrieb, das Gesichtsvisier in Kombination mit einer chirurgischen Maske zu benutzen.


Wellnessbereich

  • Im gesamten Wellnessbereich findet die 1/10-Regelung Anwendung, ebenso ist die Einhaltung der Abstandsregel von zwei Metern, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts und Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind, einzuhalten.
  • Freibäder öffnen unter Einhaltung der Abstandsregel von zwei Metern, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts und Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind. Sämtliche Umkleidekabinen müssen geschlossen bleiben.
  • Achtung: Hallenbäder und Saunen bleiben geschlossen, außer im Fall der Umsetzung der „Covid Protectet Area“ (siehe unten). Auch die Einzelmiete des Hallenbades oder der Sauna ist nicht erlaubt. Sämtliche Umkleidekabinen müssen geschlossen bleiben.
  • In der Beautyabteilung, bei Behandlungen, bei welchen Dienstleister und Kunden sich über einen längeren Zeitraum in einer Entfernung von weniger als einem Meter befinden, müssen die Dienstleister eine Maske des Typs FFP2 ohne Ventil oder ein Gesichtsvisier tragen. Um die Sicherheit der Mitarbeiter und Kunden bestmöglichst zu gewährleisten, empfiehlt der Südtiroler Sanitätsbetrieb, das Gesichtsvisier in Kombination mit einer chirurgischen Maske zu benutzen. Kunden müssen chirurgische Einweggesichtsmasken oder waschbare Gesichtsmasken zum Schutz der Atemwege tragen. Die Dienstleister und der Kunde müssen Einweghandschuhe verwenden. Die Verwendung weiterer Schutzausrüstung für die Schönheitspfleger kann aus Gründen der Arbeitssicherheit notwendig sein. Die tägliche Laser-Fiebermessung des Personals und eine Laser-Fiebermessung der Kunden vor Durchführung der Beautybehandlung ist notwendig.


„Covid Protected Area“

Die Einhaltung der Maßnahmen der „Covid Protected Area“, welche sich auf das gesamte Hotel bezieht, ermöglicht es, von der Beschränkung der 1/10-Regelung, wo diese zur Anwendung kommt, und von den anderen Einschränkungen, wie etwa das Hallenbad und die Sauna geschlossen zu halten, abzuweichen.   
Um die Voraussetzungen einer „Covid Protected Area“ zu erfüllen, müssen die folgenden zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

  • Tägliche Laser-Fiebermessung für alle Mitarbeiter und zertifizierte serologische Schnelltests für Mitarbeiter gemäß dem Protokoll des Gesundheitsbetriebes. Das Protokoll des Gesundheitsbetriebes liegt im Moment noch nicht vor.
  • Die Gäste und Kunden weisen beim Check-in einen zertifizierten, negativ serologischen Schnelltest vor, dessen Ergebnis nicht älter als vier Tage ist, oder erbringen den zertifizierten Nachweis einer Antikörper-Entwicklung.
  • Weitere spezifische Maßnahmen, die es Gästen erlauben, einen Urlaub zu verbringen mit möglichst geringen Risiken der Ansteckung.


Sportliche Aktivitäten

  • Die sportlichen Aktivitäten dürfen nur im Feien angeboten werden. Auf allen Flächen, auf denen sportliche Outdoor-Aktivitäten ausgeübt werden, findet die 1/10-Regelung zur Berechnung der maximalen Personenanzahl, die am Angebot teilnehmen darf, Anwendung.
  • Zwischen den Personen ist ein Sicherheitsabstand von drei Metern einzuhalten, außer es handelt sich um zusammenlebende Mitglieder eines Haushaltes.
  • Bei sportlichen Tätigkeiten außerhalb der Betriebsfläche, wenn eine konkrete Möglichkeit besteht, andere Menschen zu treffen und der Abstand von drei Metern zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann, muss ein Schutz der Atemwege verwendet werden.
  • Die Nutzung von Umkleidekabinen und Duschen ist untersagt.


Kinderbetreuung

Die Kinderbetreuung kann unter Einhaltung folgender Sicherheitsvorschriften angeboten werden:

  • Bei Kindern im Alter von bis zu sechs Jahren finden die Tätigkeiten in Gruppen mit bis zu vier Kindern statt. Bei Kindern im Alter ab sechs Jahren finden die Tätigkeiten in Gruppen mit bis zu sechs Kindern statt.
  • Die Gruppen müssen für die gesamte Dauer der Betreuung möglichst unverändert bleiben.
  • Bei der Durchführung der Tätigkeiten dürfen keine Kontakte zu anderen Gruppen oder Personen vorgesehen werden.
  • Die Tätigkeiten finden nach Möglichkeit im Freien und immer am selben Ort statt.
  • Ausflüge finden nur in der unmittelbaren Umgebung und ohne Gruppenfahrten mit öffentlichen Transportmitteln statt.
  • Der Gesundheitszustand der Kinder ist von Kinderärzten freier Wahl zu bewerten.
  • Der Gesundheitszustand des Personals und der teilnehmenden Kinder wird gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörden täglich überprüft.
  • Das Personal und die Kinder ab sechs Jahren verwenden eine persönliche Schutzausrüstung gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörde.
  • Bei der Abwicklung der Tätigkeiten und der Benutzung von Räumen und Ausstattungsgegenständen sind die allgemein geltenden sowie die in Bezug auf den Covid-19-Notstand vorgesehenen Hygienebestimmungen gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörden rigoros einzuhalten.

Campingplätze

Grundsätzlich gilt für Campingplätze, gleich wie für Beherbergungsbetriebe, keine Beschränkung der maximalen Gästeanzahl, die beherbergt werden darf. Auch was die Gemeinschaftsflächen, die Flächen zur Verabreichung von Speisen und Getränken, Wellnessanlagen, sportliche Aktivitäten und die Kinderbetreuung betrifft, gelten dieselben Bestimmungen wie für Beherbergungsbetriebe.

Speziell den Campingshop betreffend, sind folgende Regeln einzuhalten:

  • Für den Camping-Shop finden die Regeln betreffend den Einzelhandel Anwendung.
  • Im Camping-Shop wird die 1/10-Regelung angewandt. Davon ausgenommen sind Shops mit einer Verkaufsfläche von unter 50 m². In einem Shop, der kleiner als 50 m² ist, wird die Personenanzahl, welche sich gleichzeitig im Geschäft aufhalten darf, aufgrund der allgemeinen Abstandsregelung von einem Meter berechnet. Das beschäftigte Personal wird für die Ermittlung der Höchstanzahl an Personen nicht berücksichtigt.
  • Um eine Überfüllung des Shops zu vermeiden, können Zugangsregelungen festgelegt werden. Die Kunden müssen über den einzuhaltenden Abstand von zwei Metern in der Warteschlange am Shop-Eingang informiert werden.
  • Bei der Einkaufstätigkeit von Lebensmitteln und Getränken müssen Einweghandschuhe verwendet werden.
  • Der Kassenbereich muss mit einer Schutzvorrichtung abgetrennt werden.
  • Die im Shop beschäftigten Personen müssen eine chirurgische Maske und Einweghandschuhe tragen.
  • Für die Kunden und Mitarbeiter müssen Vorrichtungen zur Händedesinfektion zur Verfügung gestellt werden, insbesondere dort, wo Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssysteme von Kunden verwendet werden.

Schutzhütten und Jugendherbergen

In Schutzhütten und Jugendherbergen wird die Kapazität in gemeinschaftlichen Schlafräumen um ein Fünftel reduziert. Zudem ist die Abstandsregel von zwei Metern zwischen den Personen, auch in den gemeinschaftlichen Schlafräumen, einzuhalten.  
In allen Fällen, in denen Menschenansammlungen möglich sind, oder wo eine Möglichkeit besteht, andere Personen zu begegnen oder zu treffen, ohne den Abstand von zwei Metern einhalten zu können, ist es für jeden verpflichtend, einen Mund-Nasenschutz zu tragen.
Für die Zimmer in den Schutzhütten und Jugendherbergen gibt es hingegen keine ausdrückliche Beschränkung der Gästeanzahl.
Was die Flächen zur Verabreichung von Speisen und Getränken, die Gemeinschaftsflächen und die sportlichen Flächen betrifft, gelten sowohl für Schutzhütten als auch für Jugendherbergen dieselben Bestimmungen wie für Beherbergungsbetriebe.

Hier finden Sie zusätzliche Empfehlungen für die Schutz- und Hygienemaßnahmen in Ihrem Beherbergungsbetrieb in deutscher Sprache!

Hier finden Sie die zusätzlichen Empfehlungen für die Schutz- und Hygienemaßnahmen in Ihrem Beherbergungsbetrieb in italienischer Sprache!

 
 

Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus am Arbeitsplatz

21.5.2020 – Sollten für die Ausübung der Tätigkeit Arbeitnehmerinnen oder Arbeiternehmer beschäftigt werden, müssen die vorgeschriebenen Bestimmungen im Bereich Arbeitssicherheit eingehalten werden. Im Besonderen muss das gemeinsame Protokoll für die Regelung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus am Arbeitsplatz vom 24. April 2020 eingehalten werden.


Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, im Bereich Arbeitssicherheit alle Risiken zu bewerten, welchen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitenehmer im Betrieb ausgesetzt sind. Daher muss auch das biologische Risiko in Bezug auf die Ansteckung und Verbreitung des Coronavirus bewertet werden.

Hier finden Sie eine Vorlage für eine spezifische Risikobewertung, welche der allgemeinen Risikobewertung zur Arbeitssicherheit beizulegen ist.

Der Arbeitgeber muss zudem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die im Betrieb vorhandenen Risiken und über die getroffenen Präventions- und Schutzmaßnahmen informieren. Dies muss auch in Bezug auf die Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr des Coronavirus durchgeführt werden.

Hier finden Sie Informationsmaterialien, welche für die Unterweisung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf das Coronavirus verwendet werden können.

Die Unterweisung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Aushändigung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) können Sie sich mit dieser Vorlage bestätigen lassen.

Hier finden Sie das Informationsblatt zur Arbeitssicherheit – Coronavirus.

 
 
Sie möchten unseren Newsletter nicht mehr erhalten, hier können Sie den Newsletter abbestellen.
HGV - 39100 Bozen - Schlachthofstraße 59 - Tel. 0471 317 700 - info@hgv.it - www.hgv.it