HGV-Newsletter vom 12.02.2021 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Lockdown wird verschärft – die Maßnahmen im Überblick

12.2.2021 – Aufgrund der weiterhin hohen Infektionszahlen und dem Auftreten der neuen Virusvarianten werden mit der neuen Dringlichkeitsmaßnahme Nr. 7/2021 weitere Verschärfungen der Maßnahmen erlassen. Der Mensaersatzdienst sowie die Tätigkeit der Schankbetriebe ist von Sonntag, 14. Februar (0.00 Uhr), bis Sonntag, 28. Februar, ausgesetzt. Speisebetriebe können weiterhin den Abholservice (Take-away) für Speisen und den Lieferservice anbieten. Im Folgenden die Details.


Mensaersatzdienst ist eingestellt
Die Tätigkeiten der Kantinen (Mensen) und der durchgehenden Cateringdienste auf Vertragsbasis sind ausgesetzt, mit Ausnahme von jenen, die für das Sanitätspersonal, die Ordnungskräfte, das Heer und den Bevölkerungsschutz zur Verfügung stehen, und mit Ausnahme der betriebsinternen Kantinen. Zudem sind die Tätigkeiten jener Gastbetriebe ausgesetzt, welche Dienstleistungsverträge zur Verabreichung von Mahlzeiten (Mensaersatzdienst) an die Belegschaft, Arbeiter, Bedienstete oder Schüler haben.

Raststätten an der Schnellstraße MeBo sind geschlossen
Die Tätigkeiten der Verabreichung von Speisen und Getränken in den Raststätten an der Schnellstraße MeBo sind nun auch ausgesetzt.

Speisebetriebe können weiterhin Abholservice (Take-away) für Speisen und Lieferservice anbieten
Speisebetriebe, auch jene, die Beherbergungsbetrieben angeschlossen sind, dürfen keine Getränke zum Mitnehmen verkaufen. Speisen können hingegen weiterhin zwischen 5 Uhr und 20 Uhr zum Mitnehmen verkauft werden. Die Hauszustellung (Lieferservice) sowohl von Speisen als auch von Getränken ist weiterhin von 5 Uhr bis 22 Uhr zulässig.

Der Verkauf zum Mitnehmen von Schankbetrieben ist ausgesetzt
Betriebe, die als überwiegende Tätigkeit eine Tätigkeit mit den ATECO-Kodizes 56.3 (Bar und andere ähnliche Dienstleistungen) oder 47.25 (Detailhandel mit Getränken) ausüben, dürfen den Verkauf zum Mitnehmen nicht mehr anbieten.

Maßnahmen für Schutzhütten und Gastronomiebetriebe an den Skipisten, Rodelbahnen und im Bereich der Talstationen der Aufstiegsanlagen
Die öffentliche Verabreichung von Speisen und Getränken in Schutzhütten und die Tätigkeit der Gastronomiebetriebe, die sich in Skigebieten, an Rodelbahnen oder im Bereich der Talstationen der Aufstiegsanlagen befinden, ist eingestellt. Das betrifft auch den Verkauf zum Mitnehmen und den Lieferservice.

Friseur-Tätigkeit und Schönheitspflege sind auf Vormerkung zulässig
Die Tätigkeit der Friseurinnen und Friseure sowie der Schönheitspflege ist unter Einhaltung der geltenden Sicherheitsmaßnahmen nur aufgrund von Vormerkungen weiterhin zulässig. Das Personal und die Kunden müssen zum Schutz der Atemwege FFP2-Masken tragen.

FFP2-Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften
In den öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften gilt ab dem Alter von 12 Jahren die Pflicht, FFP2-Masken zu tragen.

Detailhandelstätigkeiten
Die Einzelhandelsbetriebe, die geöffnet bleiben dürfen, sind auf jene der Lebensmittel und der Güter des täglichen Bedarfs laut dieser Liste mit ATECO-Kodizes eingeschränkt worden.

 
 

Ministerrat verlängert voraussichtlich das allgemeine Bewegungsverbot zwischen den Regionen und Autonomen Provinzen

12.2.2021 – Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Newsletters tagt der Ministerrat in Rom. Regierungsquellen ist zu entnehmen, dass das Verbot der Bewegungsfreiheit zwischen den Regionen und Autonomen Provinzen, unabhängig von der jeweiligen Einstufung in die gelbe, orange oder rote Zone, voraussichtlich bis zum 25. Februar 2021 verlängert werden soll.

Der HGV wird über die Details informieren, sobald das entsprechende Dekret veröffentlicht wird. 

 
 

Antrag um Verlustbeitrag laut Dekret Neustart wieder möglich

12.2.2021 – Noch bis einschließlich 24. Februar 2021 kann der Verlustbeitrag laut dem Dekret Neustart von jenen eingereicht werden, die das nicht schon innerhalb der ursprünglichen Frist erledigt haben.


Die Einreichung ist nur für Betriebe mit Sitz in einer Gemeinde möglich, die am 31. Januar 2020 als Katastrophengebiet galt und als Berggebiet eingestuft ist. Die Gemeinden Südtirols erfüllen beide Bedingungen.

Der Bonus wird – wie bekannt – aufgrund des Umsatzrückgangs im Monat April 2020 im Vergleich zum selben Monat des Jahres 2019 berechnet, wobei dieser für die Betriebe mit Sitz in Südtirol nicht unbedingt notwendig ist, um den Antrag einreichen zu dürfen.
Betriebe mit einem Umsatz über 5 Millionen Euro im Jahr 2019 sind von der Antragstellung weiterhin ausgenommen.

Die Antragstellung muss direkt über das Portal der Agentur der Einnahmen, unter „Fatture e Corrispettivi“, durch den Unternehmer selbst oder einen delegierten Intermediär erfolgen.

 
 
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