HGV-Newsletter vom 24.04.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
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Lieferservice und Mensaersatzdienst sind derzeit zulässig – Abholservice (Take-away) ist nicht zulässig

24.4.2020 – Schank- und Speisebetriebe sind weiterhin für die Öffentlichkeit geschlossen. Der vertraglich gebundene Mensaersatzdienst und der Lieferservice sind hingegen weiterhin zulässig. Derzeit noch nicht möglich ist der Abholservice (Take-away).


Lieferservice
Der Lieferservice nach Hause ist unter Einhaltung der einschlägigen Gesundheits- und Hygienevorschriften, sowohl die Verpackung als auch den Transport betreffend, erlaubt. Betriebe, welche diesen Lieferservice nur während der derzeitigen Notsituation anbieten, müssen keine Tätigkeitsbeginn-Meldung (SUAP/SCIA) vornehmen. Bei der Lieferung darf kein persönlicher Kontakt zustande kommen.
Der Abholservice (Take-away), d. h., dass Kunden Speisen im Speisebetrieb selbst abholen können, ist hingegen nicht zulässig.

Der HGV setzt sich nach Kräften bei seinen politischen Anprechpartnern dafür ein, dass Speisebetriebe baldigst auch einen Abholservice anbieten können.

Mensaersatzdienst
Mensen und Betriebe, welche Dienstleistungsverträge zur Verabreichung von Mahlzeiten (z. B. Werkvertrag für den Mensaersatzdienst) an die Belegschaft, Arbeiter oder Bedienstete vorweisen können, dürfen die vertraglich vereinbarten Dienstleistungen erbringen. Diese Betriebe müssen vor Beginn der Tätigkeit eine Meldung an den Regierungskommissär versenden, aus der die Daten und die Ateco-Kodexe jener Firmen hervorgehen, mit welchen der Werkvertrag für die Verabreichung von Speisen abgeschlossen worden ist. Diese Mitteilung ist mittels PEC-E-Mail an das elektronisch zertifizierte Postfach des Regierungskommissariats gabinetto.comgovbz@pec.interno.it zu schicken.
Es darf auch weiterhin keine Verabreichung von Speisen an die allgemeine Kundschaft erbracht werden. Gäste, die nicht im Werkvertrag eingeschlossen sind, dürfen nicht bewirtet werden. Der Betrieb muss von außen betrachtet als geschlossen erscheinen und die Türen des Speisebetriebes dürfen nur zum Ein- und Auslass der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Firma aufgesperrt werden.

Hygiene- und Schutzmaßnahmen sind einzuhalten
Alle Tätigkeiten müssen unter Berücksichtigung aller aktuell gültigen gesetzlichen Bestimmungen und Sicherheitsprotokolle zur Vermeidung der Krankheitsübertragung ausgeführt werden. So ist unter anderem der zwischenmenschliche Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten (Plakat zur Einhaltung des Mindestabstandes im Betrieb) und Mund und Nase müssen bedeckt werden.
Beim Mensaersatzdienst müssen Mittel zur Handdesinfektion zur Verfügung gestellt werden.

Sollten für die Ausübung dieser Tätigkeit Arbeitnehmerinnen oder Arbeiternehmer beschäftigt werden, müssen die vorgeschriebenen Bestimmungen im Bereich Arbeitssicherheit eingehalten werden. Im Besonderen muss das Protokoll zur Regelung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus am Arbeitsplatz, das am 14. März von der Regierung und den Sozialpartnern unterzeichnet wurde, befolgt werden.
Unter anderem ist vorgeschrieben, dass wenn es aufgrund der Arbeitstätigkeit nicht immer möglich ist, den vorgeschriebenen Mindestabstand von einem Meter einzuhalten, zusätzlich zum Mundschutz auch andere Schutzausrüstung zu verwenden ist, und zwar z. B. Handschuhe, Brillen, Anzüge, Hauben, Kittel usw.

Hier finden Sie ein entsprechendes Informationsschreiben, welches den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auszuhändigen ist.
Hier finden Sie die Leitlinien für den korrekten Umgang mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz, welche unter Berücksichtigung der konkreten betrieblichen Situation umzusetzen sind.

Weitere Informationen erteilt die HGV-Rechtsabteilung unter recht@hgv.it oder Tel. 0471 317 760.

 
 

Südtirol liefert! – Kostenlose Eintragung möglich

24.4.2020 – Viele Konsumenten bestellen derzeit vermehrt Speisen und Getränke im Internet, welche nach Hause geliefert werden. Ein Unternehmen aus dem Unterland hat kürzlich ein Portal erstellt, in dem sich alle Anbieter heimischer Lieferangebote kostenlos eintragen können.


Auf der Website www.suedtirolliefert.com können sich alle Speisebetriebe, die Hauszustellungen oder den Mensaersatzdienst anbieten, kostenlos eintragen und in einer einfachen und benutzerfreundlichen Suche gefunden werden. Zahlreiche Anbieter sind bereits auf dieser Website gelistet und nutzen diese Möglichkeit, ihren Lieferservice bekannt zu machen.

 
 
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