HGV-Newsletter vom 08.05.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Landesgesetz zur Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeiten – Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen

8.5.2020 – Mit einem eigenem Landesgesetz hat die Landesregierung die Wiederaufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeiten und die damit einhergehenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen festgelegt, welche von den Betrieben, Mitarbeitern und Kunden bzw. Gästen zu beachten sind.

Im Freien und in den Gemeinschaftsräumen ist stets ein Sicherheitsabstand von zwei Metern einzuhalten, außer zwischen zusammenlebenden Mitgliedern desselben Haushalts.
Kann dieser zwischenmenschliche Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden, wird von allen Personen das Tragen eines Schutzes der Atemwege verlangt, ausgenommen sind Mitglieder desselben Haushalts.

Als Schutz der Atemwege können chirurgische Masken oder waschbare Gesichtsmasken, auch selbst hergestellte, aus mehrschichtigen Materialien verwendet werden, die eine Abdeckung vom Kinn bis zur Nase ermöglichen. Die Masken müssen alle ohne Ventil sein. Ebenso können geeignete Schutzvisiere oder ein gleichwertiger Schutz verwendet werden.

Mitarbeiter müssen aufgrund der Bestimmungen zur Arbeitssicherheit chirurgische Masken oder je nach Tätigkeit, z. B. Mitarbeiter im Service, die während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind oder Mitarbeiter die im Bereich der Körperpflege tätig sind, Masken des Typs FFP2 oder Gesichtsvisiere verwenden.

In allen geschlossenen, der Öffentlichkeit zugänglichen Räumen, muss die Desinfektion von Händen für die Benutzer immer und überall möglich sein.

An allen geschlossenen, der Öffentlichkeit zugänglichen Orten, einschließlich öffentlicher Verkehrsmittel, muss jeder einen Schutz der Atemwege tragen und einen zwischenmenschlichen Abstand von einem Meter einhalten. Die Eigentümer von Räumlichkeiten, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, legen Zugangsregelungen fest, um eine Überfüllung des gesamten Geländes, von Fluren, Galerien, Korridoren und deren Umgebung zu vermeiden, so dass der zwischenmenschliche Sicherheitsabstand von einem Meter eingehalten werden kann.

Allgemeine Vorschriften, die für wirtschaftliche Tätigkeiten gelten

Bei allen wirtschaftlichen Tätigkeiten muss ein angemessenes Verhältnis zwischen der Fläche und den Personen sichergestellt werden, damit der zwischenmenschliche Sicherheitsabstand eingehalten werden kann. Es gilt grundsätzlich das Verhältnis von 1 Person pro 10 m² (1/10-Regelung). Für bestimmte wirtschaftliche Tätigkeiten, wie z. B. für das Gastgewerbe sind Sonderbestimmungen betreffend die Berechnung der maximal zulässigen Personenanzahl vorgesehen.

In allen Räumen müssen die regelmäßige Reinigung und Raumhygiene gewährleistet sein.
Es muss, sofern realisierbar, eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein.

Den Mitarbeitern und Kunden muss eine umfangreiche Verfügbarkeit und Zugänglichkeit zu Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände gewährleistet werden. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssystemen im Falle der Kundenverwendung verfügbar sein.

 
 

Gastronomiebetriebe dürfen seit 11. Mai 2020 wieder öffnen – Auflagen und Sicherheitsbestimmungen für Mitarbeiter und Gäste im Detail

8.5.2020 – Im Folgenden finden Sie die spezifischen Auflagen und Sicherheitsbestimmungen für Speise- und Schankbetriebe.

Die Auflagen im Detail für Gastronomiebetriebe
Seit Montag, 11. Mai 2020, können alle Tätigkeiten betreffend die Verabreichung von Speisen und Getränken, auch jene im Rahmen von Urlaub auf dem Bauernhof, ausgeübt werden.

  • Die 1/10-Regelung findet im Gastronomiebetrieb keine Anwendung. Im Lokal dürfen sich aber nicht mehr Personen aufhalten als es Sitzplätze gibt. In Schankbetrieben werden auch die Stehplätze im jeweiligen Abstand von zwei Metern am Tresen dazugezählt.
  • Die Tische müssen so gereiht sein, dass ein Abstand zwischen den Personen von zwei Metern oder von einem Meter Rücken an Rücken gewährleistet ist, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts. Dieser Abstand kann nur unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • In den Speiselokalen wird die Verwendung eines Systems zur Vormerkung empfohlen.
  • Der Konsum und die Verabreichung am Tresen ist nur dann erlaubt, wenn der zwischen- menschliche Abstand von zwei Metern zwischen den Kunden eingehalten wird oder wenn geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Beim Betreten und Verlassen des Lokals sowie bei jeder Bewegung im Lokal, z. B. zu den Toiletten, müssen die Gäste ein Mundschutz tragen.
  • Nur am Tisch kann auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Am Tresen kann nur für die unabdingbare Zeit des Verzehrs auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Die im Service beschäftigten Mitarbeiter, die während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, müssen Masken des Typs FFP2 ohne Ventil oder ein Gesichtsvisier verwenden.
  • Tische, Utensilien und eventuelle Trennvorrichtungen zwischen den Personen müssen nach jedem Kundenwechsel gereinigt und desinfiziert werden.
  • Eine ausreichende Anzahl von Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände für Gäste und Mitarbeiter müssen zur Verfügung stehen. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssystemen im Falle der Kundenverwendung verfügbar sein.
  • Die Desinfektion der Hände vor und nach der Benutzung der Toilette ist verpflichtend.
  • Eine regelmäßige Reinigung und Raumhygiene muss gewährleistet sein. Sofern möglich, muss eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein.

Hier finden Sie zusätzliche Empfehlungen bezogen auf die Hygiene- und Schutzmaßnahmen in Ihrem Schank- und Speisebetrieb!

 
 

Mensaersatzdienst – Neue Regeln gelten auch hier

8.5.2020 - Die Bestimmungen des Landesgesetzes betreffen auch jene Speisebetriebe, welche in den letzten Monaten, während der allgemeinen Betriebsschließung der Schank- und Speisebetriebe, ausnahmsweise aufgrund einer Meldung an das Regierungskommissariat, Arbeiter mittels Werkvertrag verköstigen durften. Ab dem 11. Mai finden diese, in den letzten Monaten geltenden Ausnahmebestimmungen für den Mensaersatzdienst, keine Anwendung mehr.

Es wird daher notwendig sein, den Betriebsablauf durch Essensturnusse oder die Nutzung von Terrassen neu zu organisieren, bzw. auf jene Möglichkeiten zurückzugreifen, die es erlauben, den Abstand zwischen den Personen zu unterschreiten (Trennvorrichtungen, Sitzposition Rücken an Rücken).

 
 

Beherbergungsbetriebe dürfen ab 25. Mai 2020 wieder öffnen – Auflagen und Sicherheitsbestimmungen für Mitarbeiter und Gäste im Detail

8.5.2020 – Im Folgenden finden Sie die spezifischen Auflagen und Sicherheitsbestimmungen für Beherbergungsbetriebe.

Ab Montag, 25. Mai 2020, können die Beherbergungsbetriebe ihre Aktivität aufnehmen.
Grundsätzlich gilt: Für Beherbergungsbetriebe gibt es keine Beschränkungen der maximalen Gästeanzahl, die im Betrieb beherbergt werden darf.
Für die verschiedenen Bereiche eines Beherbergungsbetriebes gibt es spezifische Vorschriften, welche zu beachten sind.
Bei Schutzhütten und Jugendherbergen wird die Schlafkapazität der gemeinschaftlichen Schlafräume um ein Fünftel reduziert. Zudem ist die Abstandsregel von zwei Metern zwischen den Personen, auch in den gemeinschaftlichen Schlafräumen, einzuhalten.
 
Allgemeine Sicherheitsvorschriften   

  • Im gesamten Betrieb muss eine ausreichende Anzahl von Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände für Gäste und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssystemen im Fall der Kundenverwendung verfügbar sein.
  • Die Desinfektion der Hände vor und nach der Benutzung der Toilette ist verpflichtend.
  • Eine regelmäßige Reinigung und Raumhygiene müssen gewährleistet sein. Sofern möglich, müssen eine ausreichende natürliche Lüftung und ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet sein.


Gemeinschaftsflächen

  • Auf den Gemeinschaftsflächen, auch im Freien, mit Ausnahme der Flächen für die Verabreichung von Speisen und Getränken gilt die 1/10-Regelung. Das bedeutet, dass sich maximal eine Person pro 10 m² Fläche auf der Gemeinschaftsfläche gleichzeitig aufhalten darf.
  • Es muss stets ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zwischen den Personen eingehalten werden, außer es handelt sich um Personen, die im selben Haushalt wohnen oder im selben Zimmer untergebracht sind. Wird dieser Abstand unterschritten, wird das Tragen eines Schutzes der Atemwege verlangt.
  •  Der Betriebsinhaber ist verpflichtet, für die Einhaltung der 1/10-Regelung zu sorgen.



Flächen für Verabreichung von Speisen und Getränken

  • Die 1/10-Regelung findet für die Flächen zur Verabreichung von Speisen und Getränken keine Anwendung.
  • In den Bereichen zu Verabreichung von Speisen und Getränken dürfen sich nicht mehr Personen aufhalten als es Sitzplätze gibt.
  • Die Tische müssen so gereiht sein, dass ein Abstand zwischen den Personen von zwei Metern oder von einem Meter Rücken an Rücken gewährleistet ist, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts und Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind. Dieser Abstand kann nur unterschritten werden, wenn geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen installiert sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Der Konsum und die Verabreichung am Tresen ist nur dann erlaubt, wenn der zwischenmenschliche Abstand von zwei Metern zwischen den Gästen eingehalten wird oder wenn geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind, um die Tröpfcheninfektion zu verhindern.
  • Am Tisch kann auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Am Tresen kann nur für die unabdingbare Zeit des Verzehrs auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichtet werden.
  • Für die Bedienung am Buffet ist das Tragen eines Schutzes der Atemwege und das Tragen von Einweghandschuhen vorgeschrieben.
  • Tische, Utensilien und eventuelle Trennvorrichtungen zwischen den Personen müssen nach jedem Kundenwechsel gereinigt und desinfiziert werden.
  • Die im Service beschäftigten Mitarbeiter, die während der Arbeit in ständigem Kontakt mit Gästen sind, müssen Masken des Typs FFP2 ohne Ventil oder ein Gesichtsvisier verwenden.



Wellnessbereich

  • Im gesamten Wellnessbereich findet die 1/10-Regelung Anwendung, ebenso ist die Einhaltung der Abstandsregel von zwei Metern, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts und Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind, einzuhalten.
  • Freibäder öffnen unter Einhaltung der Abstandsregel von zwei Metern, mit Ausnahme für zusammenlebende Mitglieder desselben Haushalts und Personen, die im selben Zimmer beherbergt sind. Sämtliche Umkleidekabinen müssen geschlossen bleiben.
  • Achtung: Hallenbäder und Saunen bleiben geschlossen, außer im Fall der Umsetzung der „Covid Protectet Area“ (siehe unten). Sämtliche Umkleidekabinen müssen geschlossen bleiben.
  • In der Beautyabteilung, bei Behandlungen, bei welchen Dienstleister und Kunden sich über einen längeren Zeitraum in einer Entfernung von weniger als einen Meter befinden, müssen die Dienstleister eine Maske des Typs FFP2 ohne Ventil oder ein Gesichtsvisier tragen. Kunden müssen chirurgische Einweggesichtsmasken oder waschbare Gesichtsmasken zum Schutz der Atemwege tragen. Die Dienstleister und der Kunde müssen Einweghandschuhe verwenden. Die Verwendung weiterer Schutzausrüstung für die Schönheitspfleger kann aus Gründen der Arbeitssicherheit notwendig sein. Die tägliche Laser-Fiebermessung des Personals und eine Laser-Fiebermessung der Kunden vor Durchführung der Beautybehandlung ist notwendig.



Möglichkeit „Covid-Protected-Area“
Die Einhaltung der Maßnahmen der „Covid-Protected-Area“ ermöglicht es, von der Beschränkung der 1/10-Regelung, wo diese zur Anwendung kommt, und von den anderen Einschränkungen, wie etwa das Hallenbad und die Sauna geschlossen zu halten, abzuweichen.   
Um die Voraussetzungen einer „Covid-Protected-Area“ zu erfüllen, müssen die folgenden zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden:

  • Tägliche Laser-Fiebermessung für alle Mitarbeiter und zertifizierte sieriologische Schnelltests für Mitarbeiter gemäß dem Protokoll des Gesundheitsbetriebes. Das Protokoll des Gesundheitsbetriebes liegt im Moment noch nicht vor.
  • Die Gäste und Kunden weisen beim Check-in einen zertifizierten, negativ sieriologischen Schnelltest vor, dessen Ergebnis nicht älter als vier Tage ist oder erbringen den zertifizierten Nachweis einer Antikörper-Entwicklung.
  • Weitere spezifische Maßnahmen, die es Gästen erlauben, einen Urlaub zu verbringen mit möglichst geringen Risiken der Ansteckung.



Sportliche Aktivitäten

  • Die sportlichen Aktivitäten dürfen nur im Feien angeboten werden. Auf allen Flächen, auf denen sportliche Outdoor-Aktivitäten ausgeübt werden, findet die 1/10-Regelung zur Berechnung der maximalen Personenanzahl, die am Angebot teilnehmen darf, Anwendung.
  • Zwischen den Personen ist ein Sicherheitsabstand von drei Metern einzuhalten, außer es handelt sich um zusammenlebende Mitgliedern eines Haushaltes.
  • Bei sportlichen Tätigkeiten außerhalb der Betriebsfläche, wenn eine konkrete Möglichkeit besteht, andere Menschen zu treffen und der Abstand von drei Metern zwischen den Personen nicht eingehalten werden kann, muss ein Schutz der Atemwege verwendet werden.
  • Die Nutzung von Umkleidekabinen und Duschen ist untersagt.



Kinderbetreuung
Die Kinderbetreuung kann unter Einhaltung folgender Sicherheitsvorschriften angeboten werden:

  • Bei Kindern im Alter von bis zu sechs Jahren finden die Tätigkeiten in Gruppen mit bis zu vier Kindern statt. Bei Kindern im Alter ab sechs Jahren finden die Tätigkeiten in Gruppen mit bis zu sechs Kindern statt.
  • Die Gruppen müssen für die gesamte Dauer der Betreuung möglichst unverändert bleiben.
  • Bei der Durchführung der Tätigkeiten dürfen keine Kontakte zu anderen Gruppen oder Personen vorgesehen werden.
  • Die Tätigkeiten finden nach Möglichkeit im Freien und immer am selben Ort statt.
  • Ausflüge finden nur in der unmittelbaren Umgebung und ohne Gruppenfahrten mit öffentlichen Transportmitteln statt.
  • Der Gesundheitszustand der Kinder ist von Kinderärzten freier Wahl zu bewerten.
  • Der Gesundheitszustand des Personals und der teilnehmenden Kinder wird gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörden täglich überprüft.
  • Das Personal und die Kinder ab sechs Jahren verwenden eine persönliche Schutzausrüstung gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörde.
  • Bei der Abwicklung der Tätigkeiten und der Benutzung von Räumen und Ausstattungsgegenständen sind die allgemein geltenden sowie die in Bezug auf den SARS-COV-2-Notstand vorgesehenen Hygienebestimmungen gemäß den Anweisungen der Gesundheitsbehörden rigoros einzuhalten.


Hier finden Sie zusätzliche Empfehlungen für die Schutz- und Hygienemaßnahmen in Ihrem Beherbergungsbetrieb!

 
 

Covid-19: Schutzausrüstung für Hotels und Gastbetriebe – vorteilhafte Konditionen für HGV-Mitglieder

16.6.2020 – Der HGV hat mit mehreren Firmen Abkommen abgeschlossen, damit HGV-Mitgliedsbetriebe die notwendigen Schutzausrüstungen zu besonderen Konditionen einkaufen können.


Neu dazugekommen sind u. a. die zertifizierten chirurgischen Stoffmasken, eine Desinfektionskabine mit Fiebermesser, ein Desinfektionstunnel sowie die Raumdesinfektion mittels Ozonbehandlung oder Kaltvernebelung.

Da immer wieder neue Abkommen dazu kommen, wird empfohlen, regelmäßig die HGV-Website aufzurufen.

Hier gehts zu den Abkommen!

 
 

Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus am Arbeitsplatz

8.5.2020 – Sollten für die Ausübung der Tätigkeit Arbeitnehmerinnen oder Arbeiternehmer beschäftigt werden, müssen die vorgeschriebenen Bestimmungen im Bereich Arbeitssicherheit eingehalten werden. Im Besonderen muss das gemeinsame Protokoll für die Regelung der Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) am Arbeitsplatz vom 24. April 2020 eingehalten werden.

Der Arbeitgeber hat die Verpflichtung, im Bereich Arbeitssicherheit alle Risiken zu bewerten, welchen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitenehmer im Betrieb ausgesetzt sind. Daher muss auch das biologische Risiko in Bezug auf die Ansteckung und Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) bewertet werden.

Hier finden Sie eine Vorlage für eine spezifische Risikobewertung, welche der allgemeinen Risikobewertung zur Arbeitssicherheit beizulegen ist.

Der Arbeitgeber muss zudem alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die im Betrieb vorhandenen Risiken und über die getroffenen Präventions- und Schutzmaßnahmen informieren. Dies muss auch in Bezug auf die Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr des Coronavirus (Covid-19) durchgeführt werden.

Hier finden Sie Informationsmaterialien, welche für die Unterweisung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bezug auf das Coronavirus (Covid-19) verwendet werden können.

Die Unterweisung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und die Aushändigung der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) können Sie sich mit dieser Vorlage bestätigen lassen.

Hier finden Sie das Informationsblatt zur Arbeitssicherheit – Coronavirus (Covid-19).

 
 
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