HGV-Newsletter vom 28.04.2021 info@hgv.it www.hgv.it
 
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Einladung zum HGV-Online-Meeting „Die aktuellen Corona-Auflagen für Gastronomie und Beherbergung sowie die Einreisebestimmungen“ am 30. April 2021

Geschätzte Mitglieder!

Seit Montag, 26. April, dürfen die Gastronomiebetriebe ihre Türen wieder öffnen und Gäste bewirten. Während im restlichen Italien die Gäste nur im Außenbereich bewirtet werden, dürfen in Südtirol die Gäste auch im Innenbereich unter Einhaltung gewisser Auflagen bedient werden.
Ebenfalls seit Montag, 26. April, können die Regionengrenzen in Italien auch zu touristischen Zwecken überschritten werden. Dies ermutigt immer mehr Beherbergungsbetriebe, wieder ihre Tore zu öffnen.
Im Online-Meeting, welches am Freitag, 30. April, von 15.30 Uhr bis 17 Uhr stattfindet, werden wir die aktuellen Corona-Auflagen für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe vertiefen und Ihre Fragen dazu beantworten.
Sofern bis dahin bekannt, werden wir auch über die neuen Einreisebestimmungen Italiens für Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Ausland informieren. Die bisher gültigen Bestimmungen dazu verfallen am 30. April.

Programm:

  • Eröffnung und Einleitung
    Manfred Pinzger, HGV-Präsident
  • Vorstellung CoronaPass Südtirol und Aktion „Wir testen. Gemeinsam gegen Corona“
    Hansi Pichler, IDM-Präsident
  • Die aktuellen Auflagen für das Hotel- und Gastgewerbe und die Einreisebestimmungen
    Evelin Schieder, Leiterin der HGV-Rechtsabteilung
  • Beschäftigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – was zu beachten ist
    Wilfried Albenberger, Leiter der HGV-Personalberatung
  • Moderation: HGV-Vizedirektor Raffael Mooswalder


Die Teilnahme am Online-Meeting ist kostenlos, eine Anmeldung ist innerhalb Freitag,
30. April, 12 Uhr
, unter folgendem Link erforderlich: Anmeldung Online-Meeting

Nach erfolgter Anmeldung erhalten Sie den Zugangslink zum Online-Meeting.

Hier finden Sie die Einladung im PDF-Format.

 

Fragen zur Öffnung der Gastronomie und der Beherbergung konnten abgeklärt werden

28.4.2021 – Der HGV konnte mittlerweile einige Fragen hinsichtlich der Öffnung der Betriebe der Gastronomie und Beherbergung, vor allem auch im Zusammenhang mit der Anwendung des CoronaPass Südtirol klären. Im Folgenden die Details.


Maximal 4 Personen dürfen an den Tischen sitzen, außer bei zusammenlebenden Personen
Für die Konsumation von Speisen und/oder Getränken im Freien sowie in den Innenraum gilt, dass die Konsumation an den Tischen im Sitzen erfolgen muss. An den Tischen dürfen höchstens 4 Personen Platz nehmen, mit Ausnahme von Personen, die im selben Haushalt leben. Zwischen den Personen, die nicht im selben Haushalt leben, muss ein Sicherheitsabstand von 1 Meter eingehalten werden, außer es sind geeignete Trennvorrichtungen zwischen den Personen angebracht. Die Konsumation an Stehtischen und an der Theke ist nicht zulässig.

Abholservice
Personen, die Speisen und/oder Getränke in den Gastronomiebetrieben abholen, müssen stets einen Schutz der Atemwege tragen, aber für die reine Abholung muss kein CoronaPass Südtirol vorgewiesen werden. Personen, die im Außenbereich der Gastronomiebetriebe ohne CoronaPass Südtirol Speisen und/oder Getränke konsumieren, können trotzdem die Toilette im Innenbereich nutzen, mit der Verpflichtung, stets einen Schutz der Atemwege zu tragen.

CoronaPass Südtirol – Regelung für Beherbergungsbetriebe
Die Gäste der Beherbergungsbetriebe müssen beim Check-in die grüne Bescheinigung, den CoronaPass Südtirol vorweisen. In den folgenden Tagen des Aufenthaltes gibt es keine Pflicht, dass der Gast alle 72 Stunden ein weiteres Testergebnis vorlegen muss. Wenn der Gast hingegen außerhalb des Beherbergungsbetriebes CoronaPass Areas nutzen will, wie etwa die Innenbereiche von Gastronomiebetrieben, Museen, Ausstellungen oder Theater, muss hierfür stets ein gültiger CoronaPass Südtirol vorgewiesen werden.

Auch die negativen Testbestätigungen eines im restlichen Staatsgebiet oder auch im Ausland durchgeführten Antigen- oder PCR-Tests sind als CoronaPass Südtirol anerkannt und ermächtigen für 72 Stunden, gerechnet ab Mitternacht des Testtages, zur Konsumation in den Innenräumen der Gastronomiebetriebe bzw. zum Zutritt zu den Beherbergungsbetrieben oder anderen CoronaPass Areas.

Zudem werden auch die im Ausland ausgestellten Nachweise einer vollständigen Impfung und die von Gesundheitsbehörden ausgestellten Bescheinigungen der Genesung infolge einer nachgewiesenen Infektion in den letzten 6 Monaten als CoronaPass Südtirol anerkannt .

Personenanzahl auf Verabreichungsflächen
In Beherbergungsbetrieben findet auf Flächen zur Verabreichung von Speisen und Getränken die 1/10-Regelung nicht Anwendung, die für die übrigen Gemeinschaftsflächen gilt. In den Bereichen zur Verabreichung von Speisen und Getränken dürfen sich nicht mehr Personen aufhalten als es Sitzplätze unter Einhaltung der Distanzregelung für Personen gibt.

CoronaPass Südtirol auch bei Mensaersatzdienst vorgeschrieben
Entgegen den in den Medien verbreiteten Aussagen, müssen auch Personen, die im Rahmen eines Werkvertrages zur Erbringung des Mensaersatzdienstes in den Innenräumen von Gastbetrieben verköstigt werden, einen gültigen CoronaPass Südtirol vorweisen.
Kann kein gültiger CoronaPass Südtirol vorgewiesen werden, müssen die Gäste aufgefordert werden, den Innenbereich des Gastronomiebetriebes zu verlassen. Gäste ohne gültigen CoronaPass Südtirol können auf jeden Fall im Freien verköstigt werden.
 
Kontrolle des CoronaPass Südtirol
Hinsichtlich der Kontrolle über das Vorliegen des CoronaPass Südtirol wird vonseiten des Landes bestätigt, dass für den Zutritt zu den Innenbereichen der Schank- und Speisebetriebe sowie für den Zutritt zu den Beherbergungsbetrieben und sämtlichen CoronaPass Areas die Gäste oder Kunden einen gültigen CoronaPass vorweisen müssen. Die Gäste oder Kunden werden am Eingang zur CoronaPass Area ersucht, den CoronaPass vorzuweisen (zum Beispiel am Eingang von Betriebsräumlichkeiten) oder am Tisch bei Schank- und Speisebetrieben bzw. beim Check-in im Beherbergungsbetrieb. Es besteht dabei keine Pflicht, gleichzeitig den Erkennungsausweis zu prüfen, allerdings sollte im Falle von Zweifeln bezüglich der Übereinstimmung zwischen dem vorgewiesenen CoronaPass und der vorweisenden Person auch danach gefragt werden. Personen ohne gültigen CoronaPass müssen umgehend aufgefordert werden, den Innenbereich des Gastronomiebetriebes bzw. die CoronaPass Area zu verlassen. Die Kontrolle, ob ein Gast über einen gültigen CoronaPass verfügt, erfolgt mittels Vorzeigen der jeweiligen Bescheinigung in Papierform durch den Gast oder mittels Scannen des QR-Codes auf der Testbescheinigung. Zum Scannen des QR-Codes des CoronaPass benötigt man keine spezielle App. Der QR-Code auf dem Testergebnis kann mit der Kamera von handelsüblichen Smartphones gelesen werden.

Sanktionen im Falle eines fehlenden oder ungültigen CoronaPass
Hinsichtlich der eventuell zu verhängenden Strafen wird vonseiten des Landes mitgeteilt, dass im Falle eines fehlenden oder ungültigen CoronaPass eine Verwaltungsstrafe für die betreffende Person im Ausmaß von 400 Euro vorgesehen ist, die bei sofortiger Begleichung auf 280 Euro reduziert werden kann. Für den Betreiber der CoronaPass Area ist keine Geldstrafe vorgesehen, sondern im Falle schwerwiegender Verstöße oder Wiederholung eine Schließung des Lokals von 10 Tagen. Die Schließung des Lokals verhängt das Land auf der Grundlage des Protokolls der Ordnungskräfte. Als schwerwiegender Verstoß gilt auch, wenn Personen nicht aufgefordert werden, das Lokal zu verlassen, obwohl sie nicht im Besitz eines gültigen CoronaPass sind.
Aus diesem Grund wird empfohlen, jene Gäste, die keinen gültigen CoronaPass vorweisen können, ausdrücklich aufzufordern, die Konsumation im Freien des Gastronomiebetriebes einzunehmen.

Maskenpflicht für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben ist vorgeschrieben, dass diese in geschlossenen Räumen, bei Anwesenheit anderer Personen, unabhängig vom Abstand zwischen den Personen und unabhängig davon, ob es sich um Gäste oder andere Mitarbeitenden handelt, eine chirurgische Maske tragen müssen. Nur wenn sich Mitarbeiter allein in einem Raum aufhalten, müssen diese keine chirurgische Maske tragen.
Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Freien beschäftigt sind, besteht die Pflicht, immer eine chirurgische Maske bei sich zu haben und diese an sämtlichen Orten im Freien zu tragen, mit Ausnahme jener Orte, an denen es aufgrund der Beschaffenheit und angesichts der Umstände gewährleistet ist, dass nicht zusammenlebende Personen dauerhaft voneinander isoliert bleiben.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Service beschäftigt sind, müssen immer – auch im Freien – eine chirurgische Maske tragen.
Mitarbeiter der Beautyabteilung müssen FFP2-Masken tragen.

Maskenpflicht der Gäste
Die Gäste der Gastronomiebetriebe können nur am Tisch auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichten. Beim Betreten und Verlassen des Lokals sowie bei jeder Bewegung im Lokal, z. B. zu den Toiletten, müssen die Gäste einen Schutz der Atemwege tragen.
Auf den Gemeinschaftsflächen in geschlossenen Räumen von Beherbergungsbetrieben muss von den Gästen stets ein Schutz der Atemwege getragen werden. Auf den Gemeinschaftsflächen im Freien besteht für die Gäste die Pflicht, immer ein Schutz der Atemwege bei sich zu haben und diese an sämtlichen Orten im Freien zu tragen, mit Ausnahme jener Orte, an denen es aufgrund der Beschaffenheit und angesichts der Umstände gewährleistet ist, dass nicht zusammenlebende Personen dauerhaft voneinander isoliert bleiben.
Auf den Flächen zur Verabreichung von Speisen und Getränken in den Beherbergungsbetrieben können die Gäste nur am Tisch auf das Tragen eines Schutzes der Atemwege verzichten.
Als Schutz der Atemwege können von den Gästen chirurgische Masken oder solche einer höheren Kategorie verwendet werden. Als Alternative können auch waschbare und wiederverwendbare Bedeckungen aus Stoff, auch selbst hergestellte, verwendet werden. Diese müssen eine Abdeckung vom Kinn bis zur Nase ermöglichen. Die Masken müssen alle ohne Ventil sein. Schutzvisiere bieten nur in Kombination mit der oben beschriebenen Mund- und Nasenbedeckung ausreichenden Schutz.

 
 

CoronaPass Südtirol – neues HGV-Schild – Schild zu CoronaPass Areas

28.4.2021 – Der HGV hat das Schild für den Hinweis zum CoronaPass Südtirol überarbeitet. Zusätzlich hat das Land Südtirol zwei Grafiken für die CoronaPass Areas entworfen, welche Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe verwenden können.


Hier finden Sie das neue HGV-Schild zum CoronaPass Südtirol.

Hier finden Sie die Grafik zur CoronaPass Area.

Hier finden Sie ein Schild, wo erklärt ist, wie der CoronaPass Südtirol funktioniert.

 
 

Tag der Arbeitgeber am 30. April 2021 – hds und HGV setzen Aktion in Südtirol um

28.4.2021 – Am 1. Mai wird der Tag der Arbeit gefeiert. Die Rolle der Unternehmerinnen und Unternehmer findet dabei kaum Beachtung. Deshalb rufen der Handels- und Dienstleistungsverband (hds) und der HGV am 30. April 2021 erstmals in Südtirol den „Tag der Arbeitgeber“ aus.


Mit dieser Initiative wollen der hds und der HGV auf die wichtige Rolle der Dienstleistungsberufe hinweisen. Ziel ist es, dem Südtiroler Unternehmertum eine angemessene Bedeutung und Wertschätzung als Arbeitgeberin oder Arbeitgeber zu verleihen. Allein in den Sektoren Handel (Einzel- und Großhandel), Dienstleistungen sowie Hotellerie und Gastronomie beschäftigen über 27.000 Unternehmen in Südtirol 155.000 Menschen.
Als Sujet der Aktion dient eine rote Nelke.

Weitere Infos unter www.arbeitgeber.bz

Hier finden Sie das Video zum Tag der Arbeitgeber!

 
 

Service Excellence: Online-Lehrgang startet am 7. Mai

28.4.2021 – Die Qualität der Dienstleistung, also die Service Excellence, ist hauptentscheidend, ob Gäste wiederkehren, oder eben nicht. Somit ist die Service-Kultur eines Unternehmens ein entscheidender Faktor, auch ökonomisch. Im Online-Lehrgang „Service Excellence“ von Gastlichkeit in Südtirol und HGV lernen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Führungskräfte, die eigene Dienstleistung aus der Sicht der Gäste zu betrachten und die Servicequalität durch effiziente und gastorientierte Abläufe kontinuierlich zu verbessern.


Der Online-Lehrgang findet am Freitag, 7. Mai, Mittwoch, 12. Mai, Mittwoch, 19. Mai, Donnerstag, 20. Mai, Mittwoch, 26. Mai, sowie Mittwoch, 16. Juni, jeweils von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 17 Uhr statt.

Die genauen Kursinhalte finden Sie hier!
Referent ist der zertifizierte Trainer und Coach Jürgen Stadelmann. Unter diesem Link können Sie ein kurzes Video-Statement des Referenten anschauen!

Hier geht’s zur Anmeldung!

 
 
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