HGV-Newsletter vom 14.08.2020 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Covid-19: Checkliste bei einem betrieblichen Infektionsfall

14.8.2020 – Der HGV hat eine Checkliste erstellt, welche die Voraussetzungen, die Informationen zur Vorbereitung sowie zum Vorgehen bei einem betrieblichen Infektionsfall auflistet.


Trotz Einhaltung der geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus SARS-CoV-2 kann es sein, dass Sie plötzlich mit einem konkreten Infektionsfall im eigenen Betrieb konfrontiert werden. Sie, ein oder mehrere Mitarbeiter bzw. Gäste könnten positiv auf das Coronavirus getestet werden.
Das Auftreten eines Infektionsfalles im Betrieb führt dazu, dass der Sanitätsbetrieb die im Protokoll für das Vorgehen bei Auftreten eines Verdachtsfalles mit Symptomen vorgesehenen Umfeldanalysen durchführt und entsprechende Schutzmaßnahmen umsetzt. Diese Maßnahmen gehen von der Durchführung von PCR-Tests bei Mitarbeitern und/oder Gästen über die Verordnung der 14-tägigen Quarantäne bzw. häuslichen Isolation der infizierten Person selbst und aller weiteren Personen, die als enge Kontakte eingestuft werden, bis hin zur Reinigung und Desinfektion der Betriebsräume. Tritt ein konkreter Infektionsfall auf, so wird der Betrieb in den Krisenmodus versetzt. Es treten unter Umständen Fragen zur Weiterführung des Betriebes, zur Kommunikation gegenüber Mitarbeitern und Gästen auf sowie Fragen zum Verhalten bei eventuellen Medienanfragen.
Eine gute Vorbereitung und die Abklärung bereits im Vorfeld von wesentlichen Fragen über das Verhalten bei Auftreten eines Infektionsfalls helfen dabei, diese Ausnahmesituation besser zu bewältigen.  

Die ausgearbeitete Checkliste soll Ihnen dabei helfen, bei einem auftretenden Infektionsfall bestmöglich vorbereitet zu sein.

Hier finden Sie die Checkliste!

In der Checkliste wird auch auf die richtige Kommunikation mit dem Gast und den Mitarbeitern hingewiesen. Weitere Informationen und praktische Hilfen in Form von Textbausteinen finden Sie im unten folgenden Newsletter-Beitrag sowie auf der HGV-Website www.hgv.it.

 
 

Covid-19: Information und Kommunikation an Gäste und Mitarbeiter

25.8.2020 – Was passiert, wenn ein Covid-19-Infektionsfall im Betrieb auftritt? Abhängig vom Ausmaß des Covid-19-Infektionsfalls gilt es, eine angemessene Information an die Mitarbeiter und Gäste sicherzustellen. Es ist darauf zu achten, dass keine Angaben gemacht werden, die gesundheitliche Informationen von Personen betreffen, da diese aus Datenschutzgründen nicht weitergegeben werden dürfen.


Die HGV-Rechtsabteilung hat Textbausteine erstellt, die Sie für die Kommunikation an Ihre Gäste nutzen können. In den unten verlinkten Dokumenten sind folgende Textbausteine enthalten:
•    Information und Kommunikation vor der Ankunft des Gastes
•    Information und Kommunikation bei Ankunft bzw. während des Aufenthalts des Gastes
•    Information und Kommunikation bei einem betrieblichen Infektionsfall
•    Information und Kommunikation bei einem betrieblichen Infektionsfall an den anreisenden Gast
•    Information und Kommunikation bei Absage einer Buchung durch den Betrieb bei einem betrieblichen Infektionsfall

Hier finden Sie die Textbausteine in deutscher Sprache.
Hier finden Sie die Textbausteine in italienischer Sprache.
Hier finden Sie die Textbausteine in englischer Sprache.

Informationsblatt für Gäste
Nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten über die geltenden Auflagen und Bestimmungen zur Eindämmung der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus Bescheid wissen, auch Gäste sollten darüber aufgeklärt werden. Die HGV-Rechtsabteilung hat deshalb ein Infoblatt erstellt, welches Sie Gästen bei der Ankunft aushändigen können.

Hier finden Sie das Infoblatt für Gäste!

 
 

Verpflichtende Tests bei Einreisen aus Kroatien, Griechenland, Malta oder Spanien

14.8.2020 – Die Einreisebestimmungen nach Italien wurden für Personen, die aus Kroatien, Griechenland, Malta oder Spanien einreisen, verschärft. Im Folgenden die wichtigsten Informationen dazu.


Personen, die nach Italien einreisen möchten und sich in den vorangegangenen 14 Tagen in Kroatien, Griechenland, Malta oder Spanien aufgehalten haben oder durch diese Länder gereist sind, sind verpflichtet:

  • a) dem Beförderer oder den Ordnungskräften im Falle von Kontrollen eine Eigenerklärung abzugeben, in welcher unter anderem erklärt werden muss, in welchen Ländern oder Gebieten sich die Person in den letzten 14 Tagen vor der Einreise nach Italien aufgehalten hat oder durch welche sie gereist ist. Die Erklärung kann im Falle einer Kontrolle auch direkt, während derselben, ausgefüllt werden;
  •  b) dem Beförderer oder den Ordnungskräften im Falle von Kontrollen einen negativen Molekular- oder Antigen-Test mittels eines Abstriches vorzuweisen. Dieser darf nicht älter sein als 72 Stunden;
  •  c) sich alternativ direkt am Flug- oder Seehafen bzw. Grenzübergang oder innerhalb von 48 Stunden nach der Einreise beim Südtiroler Sanitätsbetrieb oder bei privaten Anbietern einem Molekular- oder Antigen-Test mittels eines Abstriches zu unterziehen;
  •  d) in dem Zeitraum bis zur Durchführung des Abstrichs eine häusliche Isolation in der eigenen Wohnung bzw. an einem definierten Wohnort einzuhalten;
  • e) sich unverzüglich nach der Einreise beim lokalen Departement für Prävention des zuständigen Sanitätsbetriebes zu melden, auch wenn keine Symptome bestehen. In Südtirol kann dies unter der E-Mail-Adresse coronavirus@sabes.it oder von 8 Uhr bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 0471 435 700 erfolgen. Es muss neben dem Namen, dem Geburtsdatum und der Telefonnummer auch das Einreisedatum und der Staat, aus welchem die Einreise erfolgt, angegeben werden.

Diese Verpflichtungen müssen die einreisenden Personen selbst erfüllen. Die Beherbergungsbetriebe haben keine Melde- oder Kontrollpflicht. Es wird jedoch empfohlen, Personen, welche aus diesen Ländern anreisen, bereits vorab über die neuen Einreisebestimmungen zu informieren.

Hier finden Sie zusätzlich die allgemeinen Einreisebestimmungen Italiens, die vorläufig bis zum 7. September 2020 Gültigkeit haben.

 
 

Eintragung in das Verzeichnis der Sachverständigen zur Besetzung der Gemeindekommission Raum und Landschaft

14.8.2020 – Das Landesgesetz für Raum und Landschaft sieht vor, dass die Gemeindekommission Raum und Landschaft aus dem Bürgermeister/der Bürgermeisterin oder deren Vertretung und aus Sachverständigen in den Bereichen Raumordnung, Natur, Landschaft, Baukultur, Wirtschaft, Soziales, Landwirtschafts- und Forstwissenschaften und Naturgefahren zusammengesetzt ist.


Die Sachverständigen für die Gemeindekommission Raum und Landschaft werden vom Gemeinderat aus dem Verzeichnis der Sachverständigen für Raumordnung, Natur, Landschaft, Baukultur, Wirtschaft, Soziales, Landwirtschafts- und Forstwissenschaften und Naturgefahren ausgewählt und für die Dauer der Amtsperiode des Gemeinderates bestellt.

Im Moment läuft die Frist für die Eintragung der Fachleute in dieses Verzeichnis. Das Verzeichnis ist in acht verschiedene Abschnitte unterteilt: a) Raumordnung, b) Natur, c) Landschaft, d) Baukultur, e) Wirtschaft, f) Soziales, g) Landwirtschafts- und Forstwissenschaften und h) Naturgefahren.
Die jeweiligen Voraussetzungen für die Eintragung in dieses Sachverständigenverzeichnis wurden mit Beschluss der Landesregierung Nr. 130 vom 26. Februar 2019 festgelegt.

Damit auch zukünftig die Anliegen des Tourismus in diesem Fachgremium auf Gemeindeebene vertreten werden, ruft der HGV tourismusfreundlich gesinnte Expertinnen und Experten auf, sich in diesem Sachverständigenverzeichnis eintragen zu lassen. Insbesondere wird auf die Abschnitte e) Wirtschaft und f) Soziales hingewiesen, wo lediglich der Nachweis erbracht werden muss, seit mindestens fünf Jahren den vorgesehenen akademischen Studientitel zu besitzen.
In den Abschnitt Wirtschaft e) können sich zudem Personen eintragen lassen, die seit mindestens fünf Jahren einen Meistertitel haben und seit mindestens fünf Jahren einen Betrieb mit mindestens fünf Mitarbeitern leiten.

Nach den Gemeinderatswahlen am 20. und 21. September 2020 werden die neu gewählten Gemeinderäte die Gemeindekommissionen für Raum und Landschaft bestellen. Deshalb gilt es nun, sich eintragen zu lassen.

Weitere Informationen betreffend die Eintragung in den jeweiligen Abschnitt des Verzeichnisses und das Gesuchformular für die Eintragung in das Verzeichnis finden Sie hier.

 
 
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