HGV-Newsletter vom 26.09.2019 info@hgv.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Auch deutsche Thomas Cook stellt Insolvenzantrag

26.9.2019 – Nachdem die britische Thomas Cook Group plc am 23. September 2019 Insolvenz angemeldet hat, haben nun auch die deutschen Thomas Cook Gesellschaften den Insolvenzantrag eingereicht. Betroffen sind momentan die Thomas Cook GmbH, die Thomas Cook Touristik GmbH und die Bucher Reisen & Öger Tours GmbH. In den nächsten Tagen wird sich zeigen, ob noch weitere Gesellschaften der Thomas Cook Gruppe von der Insolvenz betroffen sind.


Der reguläre Geschäftsbetrieb ist mittlerweile eingestellt und der Verkauf von Reisen der Thomas Cook-Veranstalter ist gestoppt. Dazu zählen: Thomas Cook Signature, Neckermann Reisen, Bucher Reisen, Öger Tours und Air Marin.
Bezüglich zukünftiger Buchungen über die genannten Unternehmen empfehlen wir, sich direkt beim zuständigen Reiseveranstalter zu informieren. Darüber hinaus sollten die betroffenen Gäste auch direkt kontaktiert werden, um abzuklären, ob diese weiterhin an der Buchung interessiert sind und den Aufenthalt selbst bezahlen.
Offene Forderungen gegenüber dem Reisekonzern Thomas Cook können beim Insolvenzverfahren angemeldet werden. Sobald die Situation zur Insolvenz von Thomas Cook überschaubar ist, wird die HGV-Rechtsabteilung genauere Informationen bezüglich dem Verfahren zur Forderungsanmeldung geben.

Weitere Informationen erteilt die HGV-Rechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760.

 
 

HGV setzt sich weiterhin gegen zusätzliche Sozialabgaben ein

26.9.2019 – Im Juli des vergangenen Jahres hat die damalige Regierung beschlossen, für jede Erneuerung von befristeten Arbeitsverträgen (z. B. bei Winter- und Sommersaison trifft dies zweimal im Jahr zu) einen Zusatzbeitrag von 0,5 Prozent einzuführen, um die Arbeitslosenunterstützung NASPI zusätzlich zu finanzieren. Der HGV hat frühzeitig versucht, die Zusatzbelastung zu verhindern.


Vor wenigen Tagen hat das Nationalinstitut für Soziale Fürsorge NISF/INPS nun die Anleitungen erlassen, wie die Zahlung dieses Zusatzbeitrages zu erfolgen hat. Zudem wurde bekannt, dass die Erhöhung der Sozialabgaben auf alle Erneuerungen von befristeten Arbeitsverträgen seit Juli 2018 Anwendung findet. „Dies ist eine starke Belastung für all jene Gastbetriebe, welche eine lange Saison aufweisen und Mitarbeiter mit befristeten Arbeitsverträgen mit mehr als zehn Monaten beschäftigen. Sie werden dafür nun zur Kasse gebeten, indem sie mehrere Tausende von Euro an Sozialabgaben nachzahlen müssen und zusätzliche Sozialgaben fällig werden“, kritisiert HGV-Präsident Manfred Pinzger.
Der HGV hat sich bereits im Zuge der Umwandlung des besagten Dekretes im Jahr 2018 mit den Südtiroler Parlamentariern in Rom und der staatlichen Federalberghi mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass die zusätzlichen Sozialabgaben bei jedem befristeten Arbeitsvertrag im Ausmaß von 0,5 Prozent auf den Bruttolohn nicht zum Tragen kommen. Bis dato fand man damit noch kein Gehör.
Bei jeder Erneuerung eines befristeten Vertrages müssen die betroffenen Betriebe nun zusätzlich 0,5 Prozent als Sozialabgaben je Beschäftigten zahlen.
Der HGV hat kürzlich Senator Dieter Steger erneut ersucht, sich in Rom dafür einzusetzen, dass diese zusätzlichen Sozialabgaben für kollektivvertragliche saisonale Tätigkeiten wieder abgeschafft werden. Dasselbe Anliegen verfolgt der HGV weiterhin in enger Zusammenarbeit mit dem staatlichen Dachverband Federalberghi.

 
no news_id given
 
Sie möchten unseren Newsletter nicht mehr erhalten, hier können Sie den Newsletter abbestellen.
HGV - 39100 Bozen - Schlachthofstraße 59 - Tel. 0471 317 700 - info@hgv.it - www.hgv.it