Erleichterungen für Diskotheken beschlossen

30.7.2020 – Die Landesregierung hat Lockerungen für die Diskotheken beschlossen. Im Folgenden die wichtigsten Neuerungen.

Es wurde festgelegt, dass nun für die Berechnung der maximalen Besucherinnen und Besucher, die sich gleichzeitig in einer Diskothek und ähnlichen Struktur aufhalten dürfen, nicht mehr die 1/10-Regelung Anwendung findet, sondern dass maximal 30 Prozent der auf der Betriebserlaubnis aufscheinenden Personen anwesend sein dürfen. Die maximale Anzahl der zugelassenen Personen muss an der Eingangstür angeschlagen sein.

Beim Einlass in die Diskotheken müssen die Besucherinnen und Besucher ihren Personalausweis vorzeigen und werden namentlich und mit ihren aktuellen Kontaktdaten (z. B. Wohnadresse, Handynummer, E-Mail-Adresse) registriert. Diese Daten werden unter Einhaltung der Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten 30 Tage lang aufbewahrt.

Alle Personen müssen durchgehend einen Schutz der Atemwege tragen, außer am Tisch, wenn der Abstand von 1 Meter eingehalten wird. Zudem muss immer der Personenabstand von 1 Meter eingehalten werden, mit Ausnahme der zusammenlebenden Mitglieder desselben Haushalts. Der Abstand von 1 Meter muss auch während dem Tanzen eingehalten werden, außer von zusammenlebenden Mitgliedern desselben Haushalts. Auch auf der Tanzfläche müssen alle Personen einen Schutz der Atemwege tragen.

Es muss zudem eine umfangreiche Verfügbarkeit und Zugänglichkeit zu Vorrichtungen zur Desinfektion der Hände gewährleistet werden. Im Besonderen müssen diese Vorrichtungen neben Tastaturen, Touchscreens und Zahlungssystemen, die von der Kundschaft verwendet werden, verfügbar sein.
Außerhalb der Diskotheken und ähnlichen Einrichtungen muss ein Ordnungsdienst gewährleistet werden. Menschenansammlungen sind zu vermeiden.
Bei den Gästen muss bei Einlass in die Diskothek eine Lasertemperaturmessung durchgeführt werden. Ebenso muss die Temperatur der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemessen werden.

Es ist notwendig, für ausreichenden Luftaustausch in den Innenräumen zu sorgen. Die Wirksamkeit der Anlagen muss auf der Grundlage der Ansammlung und der Dauer der Anwesenheit der Personen überprüft werden, um einen angemessenen Außenluftstrom gemäß den geltenden Vorschriften zu gewährleisten. In jedem Fall muss die Menschenmenge im Verhältnis zu den tatsächlichen Außenluftströmen stehen.
Bei Klimaanlagen muss, wenn technisch möglich, die Umluftfunktion völlig ausgeschaltet werden. Die Maßnahmen für den natürlichen und/oder durch die Anlage bewirkten Luftaustausch müssen weiter verstärkt werden. Falls ein Ausschalten der Umluftfunktion nicht möglich ist, muss die Reinigung der Umluftfilter bei Stillstand des Systems gewährt werden, um eine angemessene Filtrierungs-/Absaugwirkung aufrechtzuerhalten.
Sofern technisch möglich, muss die Filterkapazität der Umluftzirkulation erhöht werden, indem vorhandene Filter durch Filter höherer Klasse ersetzt werden, wobei sicherzustellen ist, dass die Durchflussmengen beibehalten werden.
In den Toiletten ist die Luftabsaugung im Dauerbetrieb zu halten.

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