Ausbildungs- und Orientierungspraktikum

Beschreibung des Praktikums
Das Ausbildung- und Orientierungspraktikum bietet Schülern und Studenten die Möglichkeit, Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln. Das praktische Anlernen und die Orientierung am Arbeitsplatz stellen den Schwerpunkt des Praktikums dar, währen die Arbeitsleitung im Hintergrund steht. Es handelt sich dabei um kein Arbeitsverhältnis.

Dauer des Praktikums:

Die Mindestdauer des Ausbildungs- und Orientierungspraktikum beträgt 2 Wochen, die Höchstdauer dagegen:

  • 3 Monate für Schüler von Oberschulen, Berufsschulen; Personen, die einen Lehrgang nach der Matura absolviert haben. Das Praktikum kann auf begründeten Antrag des Betriebes auf insgesamt 4 Monate verlängert werden.
  • 6 Monate für Universitätsstudenten. Das Praktikum kann auf begründeten Antrag des Betriebes auf insgesamt 10 Monate verlängert werden.

Wer kann ein Ausbildungs- und Orientierungspraktikum absolvieren?
Die Zielgruppe für ein Ausbildungs-Orientierungspraktikum sind Schüler und Studenten sowie Schul- und Universitätsabsolventen, welche die Ausbildung vor nicht mehr als 12 Monaten (Schule), bzw. 18 Monaten (Universität) abgeschlossen haben. Voraussetzung ist der Abschluss der Schulpflicht und die Vollendung des 15. Lebensjahres. Im Zeitraum von Schulende bis zum darauffolgenden Schulbeginn können die Studenten, die ordnungsgemäß in einem Studienzyklus eingeschrieben sind, ein Sommerorientierungspraktikum absolvieren.

Taschengeld
Das Entgelt wird direkt vom Ausbildungsbetrieb (Arbeitgeber) ausbezahlt.
Man empfiehlt den Betrieben, ein Taschengeld im Rahmen von bis zu 800 Euro pro Monat zu bezahlen. Der Mindestbetrag des monatlichen Taschengeldes beläuft sich auf 300 Euro. Die Auszahlung erfolgt über einen Lohnstreifen.

 

INAIL und Haftpflichtversicherung
Der Betrieb muss die Praktikanten gegen Unfälle beim INAIL versichern und sorgt für eine ordnungsgemäße Abdeckung der zivilrechtlichen Haftung der Praktikanten gegenüber Dritten durch eine Haftversicherung.
Bei Arbeitsunfällen während des Praktikums sorgt der Betrieb für die Meldung des Vorfalles innerhalb der von den geltenden Bestimmungen vorgesehenen Zeiten bei den Versicherungsinstituten, beim INAIL, bei der zuständigen Behörde für öffentliche Sicherheit (Quästur oder Gemeinde) sowie bei dem von der Abteilung Arbeit ernannten Tutor.

 

Antrag stellen
Für ein Praktikumsansuchen füllen Sie das folgende Formular "Ansuchen Ausbildungs- und Orientierungpraktikum" vollständig aus und senden Sie es an Ihr jeweiliges Personalbüro. Dieses bearbeitet den Antrag und sendet Ihnen die Genehmigung per E-Mail zu.

Jugendschutzgesetz

Bei den Arbeitszeiten gelten folgende Regelungen:

  • 15 Jahre: 35 Wochenstunden, aufgeteilt auf fünf Arbeitstage, ein Ruhetag muss der Sonntag sein (Artikel 22, Gesetz 977/67)
  • ab 16 Jahren: 40 Wochenstunden, aufgeteilt auf fünf Arbeitstage, ein Ruhetag muss nicht der Sonntag sei

Das heißt, den Jugendlichen müssen zwei Ruhetage (auch nicht zusammenhängende) gewährt werden.

  • Jugendliche unter 18 Jahren dürfen keine Überstunden leisten

 

 

Stand: April 2019

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