HGV setzt sich für die Verlängerung des Arbeitslosengeldes ein

Der HGV setzt sich gemeinsam mit den lokalen Fachgewerkschaften auf Staats- und Landesebene dafür ein, dass die Probleme zur Deckung des Arbeitslosenstatus der nicht beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, welche aufgrund der Covid-19-Pandemie mit dem Auslaufen des Anspruches auf Arbeitslosengeld konfrontiert sind, so rasch wie möglich gelöst werden. 

Es wurde ein entsprechender Vorschlag in Rom und auf Landesebene hinterlegt. Zudem finden Sie hier die Presseaussendung des HGV zu diesem Thema.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die wegen Entlassung, Vertragsablauf, Kündigung aus triftigem Grund und einvernehmlicher Auflösung im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen unfreiwillig arbeitslos geworden sind, haben Anrecht auf Arbeitslosengeld. Die HGV-Personalberatung hat die wichtigsten Informationen dazu zusammengefasst.
Bezugsberechtigt sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, einschließlich Lehrlinge mit einem lohnabhängigen Arbeitsverhältnis.

Voraussetzungen, Dauer und Höhe des Arbeitslosengeldes (NASPI)
Für die Berechtigung zum Arbeitslosengeld (NASPI) muss der Gesuchsteller in den letzten 4 Jahren vor Arbeitsbeendigung mindestens 13 Versicherungswochen – also 3 Versicherungsmonate – aufweisen. In den letzten 12 Monaten muss an mindestens 30 Tagen gearbeitet worden sein.

Das Arbeitslosengeld (NASPI) wird bis zu 2 Jahre ausbezahlt und die Dauer hängt von der Arbeitstätigkeit ab. Das Arbeitslosengeld (NASPI) wird für den Zeitraum der Hälfte der Versicherungsbeiträge in den letzten 4 Jahren ausbezahlt (also 4 volle Arbeitsjahre bedeuten 2 Jahre Arbeitslosengeld). Für die Berechnung der Dauer des Arbeitslosengeldes werden Versicherungsbeiträge, die bereits für eine vorherige Ausbezahlung des Arbeitslosengeldes berücksichtigt wurden, nicht mehr berechnet.
Es werden 75 Prozent des Durchschnittslohnes der letzten 4 Arbeitsjahre ausbezahlt mit einem Höchstbetrag von 1.335 Euro im Monat (für 2020). Ab dem vierten Monat der Arbeitslosigkeit wird das Arbeitslosengeld um 3 Prozent für jeden weiteren Monat der Arbeitslosigkeit gekürzt.

Beispiele
Ein über 50-Jähriger mit einer ununterbrochenen Arbeitszeit in den letzten 4 Jahren bekommt das Arbeitslosengeld (NASPI) für die Dauer von 24 Monaten ausbezahlt.
Bei „unterbrochenen“ Arbeitszeiten mit einer Arbeitszeit von 2 Jahren in den letzten 4 Kalenderjahren beträgt die Dauer des Arbeitslosengeldes maximal 12 Monate.

Für Saisonarbeiter, die 6 bis 8 Monate im Jahr arbeiten, besteht Anrecht auf maximal die Hälfte der Versicherungszeit. Damit reift aufgrund der Arbeitstätigkeit und des Arbeitslosengeldes (NASPI) nicht immer die Pensionsabsicherung in der Höhe von 52 Versicherungswochen im Jahr an.

Weitere Informationen zum Arbeitslosengeld (NASPI) können bei den Patronaten eingeholt werden.
Hier finden Sie eine Liste der Patronate.

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