GIS 2021: Gemeinden verschicken bereits Zahlungserinnerungen

HGV empfiehlt mit Zahlung abzuwarten und setzt sich für Befreiung ein

Die Fälligkeit der Gebäudeimmobiliensteuer GIS für das Jahr 2021 wurde mit einer Dringlichkeitsmaßnahme des Landeshauptmanns auf den 15. Dezember 2021 aufgeschoben. Innerhalb dieser Fälligkeit ist auch die GIS für das Jahr 2020 für jene Betriebe zu entrichten, die im Jahr 2020 nicht den vorgegebenen Umsatzrückgang von 20 Prozent erreicht haben.

Trotz des Zahlungsaufschubes haben einige Gemeinden in diesen Tagen eine Zahlungserinnerung für das erste Halbjahr 2021 verschickt. Wird diese Zahlung nun vorzeitig durchgeführt, so werden diese Gemeinden Ende November eine weitere Zahlungserinnerung für die Restschuld, welche am 16. Dezember fällig wird, zusenden.

Jene Gemeinden, welche in diesen Tagen keine Zahlungserinnerung verschickt haben, werden Ende November dieses Jahres die Zahlungsaufforderung über die gesamte GIS-Steuerschuld verschicken.

 

Der HGV hat die Landesregierung wiederholt ersucht, die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe zu entlasten und für diese die Gemeindeimmobiliensteuer für das Jahr 2021 vollständig auszusetzen. Nach den vielen Monaten der behördlichen Schließung und dem zögerlichen Neustart fehlt den Betrieben im heurigen Jahr die Liquidität und die finanzielle Leistungskraft. Auf Staatsebene wurden bestimmte Kategorien, darunter die Beherbergung, bereits von der Zahlung der ersten Rate befreit. Der HGV empfiehlt deshalb, vorerst keine Zahlungen zu leisten

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