Covid-19-Beihilfen für Unternehmen – Kriterien sind verfügbar

Die Landesverwaltung hat nun die Kriterien für die Gewährung des Verlustbeitrages für Kleinunternehmen und des Fixkostenzuschusses zur Verfügung gestellt. Seit Montag, 19. April 2021, können die Gesuche für den Verlustbeitrag gestellt werden.

Voraussetzung für die Gewährung eines Beitrages ist für beide Beitragsformen (Verlustbeitrag und Fixkostenzuschuss) unter anderem, dass die Antragsteller die Tätigkeit vor dem 31. März 2021 aufgenommen haben und einen Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent im jeweiligen Bezugszeitraum nachweisen können.  

Verlustbeitrag
Beim Verlustbeitrag für Kleinunternehmen handelt es sich um einen Beitrag, der zwischen 3.000 Euro und 10.000 Euro, je nach Anzahl der Beschäftigten des Antragstellers, liegt. Der Umsatzrückgang von mindestens 30 Prozent muss im Zeitraum 1. Oktober 2020 bis 31. März 2021 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres nachgewiesen werden.
Die Gesuche für diesen Beitrag können seit Montag, 19. April 2021, über den E-Government-Service der Landesverwaltung (MyCivis) mittels SPID eingereicht werden.
Ausführliche Informationen zum Verlustbeitrag finden Sie hier.

Fixkostenzuschuss
Beim Fixkostenzuschuss wird hingegen ein Beitrag bis zu maximal 100.000 Euro auf die Fixkosten des Jahres 2019 gewährt. Der Beitrag wird im Verhältnis zum Umsatzrückgang im Zeitraum 1. April 2020 bis 31. März 2021 im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres berechnet. Der Umsatzrückgang muss mindestens 30 Prozent betragen. Gesuche können voraussichtlich erst ab Juni 2021 eingereicht werden.
Ausführliche Informationen zum Fixkostenzuschuss finden Sie hier.

Banken-Vorfinanzierungen für Anspruchsberechtigte des Fixkostenzuschusses
Unternehmen, die Anspruch auf die Gewährung des Fixkostenzuschusses haben, können voraussichtlich ab Anfang Mai bei den Banken (Südtiroler Sparkasse, Südtiroler Volksbank, Raiffeisen) um eine Vorfinanzierung im Ausmaß von 90 Prozent des zustehenden Fixkostenzuschusses ansuchen.
Sobald nähere Informationen dazu vorliegen, wird der HGV darüber informieren.
Da es nicht möglich ist, beide Beihilfen in Anspruch zu nehmen, sollte eine genaue Abwägung darüber getroffen werden, welche Beitragsform vorteilhafter ist.
Setzen Sie sich diesbezüglich mit Ihrem Steuerberatungsbüro in Verbindung.

Weitere Informationen erhalten Sie in Ihrem HGV-Bezirksbüro oder bei der HGV-Rechtsabteilung in Bozen unter Tel. 0471 317 760 oder recht(at)hgv.it.

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