Coronavirus: Sozialpartner und Interessenverbände setzen klares Zeichen

Appell zum Schutz des gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens in Südtirol

Die Coronavirus-Infektionslage ist ernst. Das wurde kürzlich einhellig in einem Online-Treffen von Mitgliedern der Landesregierung mit den Sozialpartnern und verschiedenen Interessenverbänden unterstrichen. Angesichts der steigenden Infektionszahlen läuft Südtirol Gefahr, in wenigen Wochen als orange Zone eingestuft zu werden. Mit einem Schulterschluss soll die Disziplin bei der Einhaltung der geltenden Regeln nun rasch verbessert werden. 

Die gemeinsame Erklärung mit dem Titel „Vereinbarung zum Schutz des gesellschaftlichen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens in Südtirol“ ist nun auf einer eigenen Internetseite (siehe HIER) des Landes Südtirol ebenso veröffentlicht wie all jene Organisationen aus den gewerkschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen, die diese Vereinbarung mittragen. Auch der HGV ist mit dabei. Ziel ist, der vielfach zu lockeren Anwendung der Covid-Vorsorgeregeln entschieden entgegenzutreten, die Kontrollen durch die Ordnungskräfte zu unterstützen und zur Impfung aufzurufen. 


Einig war man sich darüber, dass es in der aktuellen Situation vermehrt auch wieder darum geht, den Druck auf das Gesundheitssystem zu verringern. In diesem Sinne ist auch abzuwägen, welche Tätigkeiten und Kontakte unverzichtbar sind und was dagegen einstweilen zurückgestellt werden kann. Die gemeinsame Verpflichtung soll mit konkreten Initiativen aktiv begleitet werden. Erste Webinare, Rundschreiben und Informationskampagnen wurden bereits umgesetzt beziehungsweise in Angriff genommen. Das Land Südtirol hat die Anstrengungen für die Kontrolle der 3-G-Regel am Arbeitsplatz weiter verstärkt: So hat das Arbeitsinspektorat die Kontrolltätigkeit in den Betrieben vervierfacht.

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