Hoteliers- und Gastwirteverband
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Verbindung der Skigebiete sinnvoll

Jahresversammlung der HGV-Ortsgruppe Brenner-Gossensass – Lehrfahrt zum Thema Windpark

21.05.2012 – Mittelfristig müsse die Verbindung der Skigebiete Ladurns und Rosskopf realisiert werden, hieß es bei der Jahresversammlung der Ortsgruppe Brenner-Gossensass des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV).

Von links: HGV-Gebietsobmann Hermann Gögl, Vizebürgermeisterin Dolores Oberhofer Leitner, HGV-Ortsobmann Günther Strickner.

Von links: HGV-Gebietsobmann Hermann Gögl, Vizebürgermeisterin Dolores Oberhofer Leitner, HGV-Ortsobmann Günther Strickner.

Ortsobmann Günter Strickner konnte bei der Jahresversammlung auf zahlreiche interessante touristische Projekte in der Gemeinde verweisen. Er dankte der Gemeindeverwaltung für die Unterstützung bei der Realisierung der Naherholungszone Ladurns. Weiters konnte die Neugestaltung der Beschilderung abgeschlossen werden. Strickner sprach sich für eine stärkere Kooperation der Skigebiete Ladurns und Rosskopf aus. „Es ist ein untragbarer Zustand, dass nicht einmal eine gemeinsame Skikarte angeboten werden kann. Die Gäste verstehen das nicht“, sagte Strickner. Deshalb müsse konkret an einer Verbindung der beiden Skigebiete gearbeitet werden. Neutral verhielt sich die HGV-Ortsgruppe bisher zur Realisierung des Windparks in der Gemeinde. Bei einer Lehrfahrt in die Steiermark wollen die Touristiker, die Gemeindepolitiker und die Vertreter des Elektrizitätswerkes einen Überblick über die Vor- und Nachteile von Windparks erhalten.
Für eine Verbindung der Skigebiete Rosskopf und Ladurns sprach sich auch HGV-Gebietsobmann Hermann Gögl aus. Wegen der sehr langen Vorlaufzeiten sei es angebracht, die jeweiligen Ideen zu konkretisieren. Gögl ging auch auf die Belastungen durch die Gebäudesteuer IMU ein und meinte, dass die neue Steuer Gift für die Gastbetriebe sei, deren Eigenkapitaldecke oft sehr gering ist. Bezüglich der Kurtaxe und der Tourismusabgabe bedauerte Gögl, dass es nicht zu einer einvernehmlichen Lösung gekommen ist.
Vizebürgermeisterin Dolores Oberhofer Leitner informierte über abgeschlossene Projekte und zukünftige Vorhaben der Gemeinde. Unter anderem soll der Dorfplatz in Gossensass attraktiver gestaltet werden, das Schwimmbad soll saniert werden, und die alte Brennerstraße soll eine Themenstraße werden. Über ein eigenes EU-Projekt wurden Klettersteige rund um die drei Tribulaune errichtet. Ein weiteres EU-Projekt befasst sich mit einer bäuerlichen Veranstaltungsreihe zum Thema Tourismus und Landwirtschaft. Fertig gestellt wurde auch der Talwanderweg Gossensass-Innerpflersch.
Klaus Schmidt, Leiter der Abteilung Unternehmensberatung im HGV, zeigte in seinem Fachreferat auf, wie sich die Betriebe in betriebswirtschaftlicher Hinsicht auf die Zukunft vorbereiten können. HGV-Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner informierte über die wichtigsten Bestimmungen der Sparpakete der italienischen Regierung und über deren Auswirkungen auf die Betriebe. 

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