HGV-Newsletter vom 19.02.2014 info@HGV.it www.hgv.it
 
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Quellensteuerabzug auf Überweisungen aus dem Ausland

19.2.2014 – Bereits seit dem 1. Februar 2014 sind Banken bei eingehenden Überweisungen aus dem Ausland verpflichtet, einen Abzug der Quellensteuer in der Höhe von 20 Prozent zu tätigen. Allerdings gilt das nur für Zahlungseingänge auf Bankkonten von Privatpersonen. Der HGV ist bemüht, für eine rasche Abschaffung dieser neuen Bestimmung zu sorgen.


Bei den Überweisungen aus dem Ausland auf Bankkonten von Privatpersonen wird davon ausgegangen, dass es sich um ausländische Einkünfte handelt, die in jenem Land zu besteuern sind, in welchem der Kontoinhaber ansässig ist. Es liegt am Begünstigten, mittels Eigenerklärung zu beweisen, dass der Zahlungseingang auf das private Konto kein besteuerbares Einkommen darstellt. Folglich muss der Bank die Einkommensart mitgeteilt werden. Der Bankbeamte entscheidet, nach Bewertung der erhaltenen Informationen, ob die volle Summe gutgeschrieben werden kann. Wenn die Bank diese Informationen nicht, oder nicht rechtzeitig erhält, dann ist diese verpflichtet, den Quellensteuerabzug in Höhe von 20 Prozent auf den eingegangenen Betrag vorzunehmen. Erst mit der folgenden Steuererklärung kann eine Rückforderung für die nicht gerechtfertigt einbehaltene Quellensteuer vorgenommen werden.
Die Banken werden in den kommenden Tagen nochmals schriftlich über diese Neuerung und auch über die für die Bewertung notwendigen Informationen informieren.
Der HGV setzt sich für eine rasche Abschaffung dieser neuen belastenden Auflage ein.

 
 
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