HGV-Newsletter vom 10.01.2014 info@HGV.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Wertgutscheine (Voucher): Relevante Neuerungen

13.1.2014 - Seit dem 15. Jänner 2014 gibt es einige relevante Neuerungen in Bezug auf die Beschäftigung von Arbeitnehmern mit Wertgutscheinen.


Bisher galt, dass bei Beschäftigung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Wertgutscheinen (Voucher) vor Beginn der Tätigkeit eine entsprechende Meldung beim Arbeitsunfallinstitut INAIL zu machen war. Erst nachher war der Voucher-Kauf und mithin die entsprechende Nachmeldung beim Fürsorgeinstitut INPS/NISF zu tätigen.
Diese Regelung gilt seit 15. Jänner 2014 nicht mehr. 
Seit 15. Jänner 2014 muss diese Meldung nun in telematischer Form über die Homepage des NISF/INPS gemacht werden. Der Ankauf von Wertgutscheinen sowie die Registrierung des Mitarbeiters müssen in jedem Fall vor Tätigkeitsbeginn erfolgen, d.h. der Betrieb muss bei Tätigkeitsbeginn des Mitarbeiters bereits im Besitz von Wertgutscheinen sein.
In der Praxis ergeben sich hauptsächlich zwei unterschiedliche Wege für die Beschaffung von Wertgutscheinen. In beiden Fällen muss der Betrag, die Laufzeit und der Mitarbeiter bereits bekannt bzw. registriert sein.
Bei der rein telematischen Beschaffung wird nach Einzahlung eines Betrages auf das Voucher-Konto des NISF/INPS dem Mitarbeiter das „Entgelt“ auf eine sogenannte NISF/INPS-Card geladen. Dabei handelt es sich um eine elektronische Karte, welche der Mitarbeiter wie eine Bancomat- oder Kreditkarte benutzen kann.

Wertgutscheine in Papierform
Bei der Beschaffung der Wertgutscheine in Papierform muss wie bisher nach Einzahlung des Betrages ein Ansuchen beim NISF/INPS um Ausstellung der Voucher gestellt werden.
Neu ist, dass die Voucher in Papierform über das telematische Programm „Attivazione Voucher INPS“ aktiviert und einem registrierten Mitarbeiter zugeordnet werden müssen. Erst dann kann die Arbeitstätigkeit begonnen werden. Da das NISF/INPS in Zukunft immer weniger Wertgutscheine in Papierform verfügbar haben wird, kann diese Form der Anstellung auch einige Zeit beanspruchen.
Es ist also seit dem 15. Jänner 2014 nicht mehr möglich, einfach wie bisher beim INAIL die Anmeldung eines Voucher-Nutzers zu machen, diesen dann mit der Tätigkeit beginnen zu lassen und dann – irgendwann – einen bestimmten, nicht genau zuzuordnenden Betrag zugunsten des NISF/INPS einzuzahlen und später um die Ausstellung der Wertgutscheine anzusuchen.
Die Beschaffung und Verwaltung der Wertgutscheine ist somit sehr zeitaufwendig und bürokratisch. Prüfen Sie deshalb vorab, ob es nicht einfacher ist, einen vertikalen Teilzeitvertrag oder einen Arbeitsvertrag auf Abruf abzuschließen.

 
 

Schwarzarbeit: Strafen deutlich erhöht

13.1.2014 - Seit 24. Dezember 2013 ist eine Notverordnung in Kraft, mit welcher die Regierung in Rom die Strafen für Nichtbeachtung von arbeitsrechtlichen Normen abermals drastisch erhöht hat.


Im Speziellen wurden die Strafen bei Schwarzarbeit (wenn also ein Arbeitsverhältnis besteht und dieses nicht gemeldet wurde) um 30 Prozent erhöht.
Das Strafausmaß wurde nun auf einen Mindestbetrag von 1.950 Euro und einen Höchstbetrag von 15.600 Euro angehoben (bisher zwischen 1.500 und 12.000 Euro). Der Zuschlag pro effektiven Arbeitstag wurde ebenfalls um 30 Prozent auf 195 Euro erhöht (bisher 150 Euro). Des Weiteren wurden auch jene Geldstrafen um 30 Prozent erhöht, welche für den Fall vorgesehen sind, dass der Arbeitnehmer erst nach Bestehen der Probezeit angemeldet wurde. Das Strafausmaß dieses Tatbestandes bewegt sich nunmehr zwischen 1.300 und 10.400 Euro (vorher zwischen 1.000 und 8.000 Euro) und einem Tageszuschlag von 39 Euro (bisher 30 Euro).
Damit aber noch nicht genug! Mit derselben Notverordnung wurden die Strafen für die Nichtbeachtung der wöchentlichen durchschnittlichen Höchstarbeitszeit und die Nichteinhaltung des wöchentlichen Ruhetages verzehnfacht! Das Strafausmaß befindet sich für diese Tatbestände nun zwischen 1.000 und 7.500 Euro (vorher zwischen 100 und 750 Euro).
Der HGV wird im Zuge der Umwandlung dieser Notverordnung in ein ordentliches Gesetz mit vollem Einsatz gegen diese Bestimmungen kämpfen, um die definitive Einführung derart hoher Strafen zu verhindern!

 
 

Die Januar-Ausgabe der „HGV-Zeitung“ ist da!

13.1.2014 - Die Januar-Ausgabe der „HGV-Zeitung“ ist da! Sie können bereits jetzt die aktuelle Ausgabe der „HGV-Zeitung“ online auf der HGV-Homepage in der Rubrik „Presse“ durchblättern.


In der aktuellen HGV-Zeitung geht es unter anderem um die Vorhaben des HGV-Landesausschusses im Jahr 2014. Außerdem zieht das HGV-Buchungsportal „Booking Südtirol“ Bilanz über das Jahr 2013. Auch werden wieder in einem Artikel zum Online Marketing die Beratungsleistungen der HGV-Unternehmensberatung vorgestellt.

So funktioniert’s!

Klicken Sie „HGV-Zeitung“ in der Rubrik „Presse“ an und blättern Sie jetzt schon die Januar-Ausgabe der „HGV-Zeitung“ durch!


Kleinanzeiger

Auch der neue Kleinanzeiger ist bereits online. In den Rubriken Pacht/Verkauf, Einrichtung und Geräte werden verschiedene Objekte aus dem Hotel- und Gastgewerbe feilgeboten. Alle HGV-Mitglieder können kostenlos online Kleinanzeigen aufgeben. Die Anzeige wird auf www.HGV.it jeweils Anfang des nächsten Monats, also kurz vor dem Erscheinen der „HGV-Zeitung“, und in dieser selbst veröffentlicht.
Achtung: Anzeigen zur Mitarbeitersuche (Stellenmarkt) werden nicht publiziert.

 
 

Schneeschuhwandern für Gastwirtinnen am 16. Januar

13.1.2014 - Im Rahmen der Initiative „Frauen im HGV“ sind am Donnerstag, den 16. Januar, alle Südtiroler Gastwirtinnen herzlich zu einer gemütlichen Schneeschuhwanderung im Pragsertal eingeladen.

Treffpunkt ist um 9 Uhr beim Hotel Tuscherhof, Außerprags 72, wo die Damen ein kleines Frühstück erwartet. Mit Kleinbussen geht es dann gemeinsam zur Plätzwiese. Vom Bergführer erhalten alle Teilnehmerinnen ihre Schneeschuh-Ausrüstung. Bei herrlichen Ausblicken auf die Drei Zinnen geht es dann in der verschneiten Winterlandschaft des Unesco Weltnaturerbes auf den Strudelkopf auf 2.300 m Höhe. Zum Mittagessen wird in der Plätzwiese Hütte eingekehrt (Gesamtgehzeit 1,5 Stunden). Wer den Gipfel auslassen möchte, kann sich auf eine kürzere Tour beschränken (45 Minuten).

Die Teilnahmegebühr pro Gastwirtin beläuft sich auf 55 Euro, inklusive Shuttlebus zur Plätzwiese, kleinem Frühstück, Schneeschuhe und Stöcke, Bergführer und Mittagessen (mit Getränken).
Mitzubringen: gute Winterschuhe (keine Moon Boots). Die Tour erfordert keine Vorkenntnisse und findet bei jeder Witterung statt. 
Anmeldung bis spätestens Dienstag, 14. Januar unter Frauen@HGV.it.

 
 
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