HGV-Newsletter vom 21.02.2014 info@HGV.it www.hgv.it
 
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Faschingsfeiern: Was ist zu tun?

24.2.2014 – Es nähert sich der Fasching und in vielen Betrieben wird mit schwungvoller Unterhaltungsmusik gefeiert. Bei der Durchführung von Unterhaltungsveranstaltungen mit Live-Musik oder mit DJ, mit oder ohne Tanz, müssen einige Bestimmungen berücksichtigt werden. Die HGV-Rechtsabteilung hat die wichtigsten Bestimmungen für Sie zusammengefasst.


Ist die Unterhaltungsveranstaltung nicht nur für Hausgäste oder für geladene Gäste gedacht, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich, so muss beim Bürgermeister eine Veranstaltungserlaubnis eingeholt werden. Handelt es sich um eine Tanzveranstaltung, so muss die Erlaubnis vom Landeshauptmann ausgestellt werden.

Vor Abhaltung der Unterhaltungsveranstaltung - und zwar unabhängig davon, ob diese öffentlich, nur Hausgästen oder geladenen Gästen zugänglich ist - ist diese bei der italienischen Autorenvereinigung (SIAE) anzumelden und es muss die sogenannte Vorführgenehmigung (permesso di esecuzione) eingeholt werden. Für die Unterhaltungsveranstaltung sind Autorengebühren (SIAE) zu entrichten.
Weiters ist darauf zu achten, dass der Künstler bzw. Musiker in den vorgeschriebenen Fällen über eine Eignungsbescheinigung (certificato di agibilità) verfügt, aufgrund welcher nachgewiesen wird, dass die Pensionsbeiträge für Musiker (ex ENPALS) eingezahlt worden sind. Bei ausländischen Künstlern bzw. Musikern muss der Veranstalter den Versicherungsschein "E101" verlangen.

Öffnungszeiten
Eine eigene Erlaubnis für die Verlängerung der Öffnungszeit ist nicht erforderlich, da am Unsinnigen Donnerstag (27. Februar) und am Faschingsdienstag (4. März) alle Gastbetriebe per Gesetz bis 5 Uhr geöffnet halten dürfen.

Alkoholausschank
Beim Aufschank von alkoholischen Getränken gilt es zu bedenken, dass dieser nur bis 3 Uhr erlaubt ist, und das obwohl die Öffnungszeit, wie oben beschrieben, per Gesetz bis 5 Uhr verlängert wird.
Es wird daran erinnert, dass alle Gastbetriebe, welche nach 24 Uhr noch geöffnet haben, verpflichtet sind, Alkoholmessgeräte zur Verfügung zu stellen. Zudem müssen pro Betrieb drei Alkoholwarnschilder ausgehängt werden, und zwar am Eingang, im Inneren des Betriebs sowie am Ausgang. Das Alkoholwarnschild kann von der Homepage des HGV unter folgenden Link http://www.hgv.it/buerokratie-co/betriebsfuehrung.html („Alkoholwarnschild“) heruntergeladen werden bzw. im untenstehenden Download.

 
Download
Alkohol-Warnschild.pdf
 

Achtung: Zechpreller im Raum Meran unterwegs

24.1.2014 – Im Raum Meran ist zurzeit ein polizeibekannter Zechpreller in Restaurants und Pizzerien unterwegs. Es handelt sich dabei um den etwa 55 Jahre alten Südtiroler R.L. aus Meran.

 


Der Mann ist ungefähr 1,70 Meter groß, hat dunkles Haar und eine Glatze. Er ist von magerer Statur und trägt einen abgetragenen Anzug. Er hat schlechte Zähne und insgesamt ein ungepflegtes Erscheinungsbild.
Zuletzt hat er in einer Pizzeria in Marling zu Abend gegessen, alkoholische Getränke konsumiert und anschließend gesagt, er könne nicht zahlen. Er behauptet, drei Chauffeure zu haben, welche die Rechnung begleichen würden. Dies entspricht allerdings nicht der Wahrheit.
Weitere Informationen erhalten Sie von der HGV-Rechtsabteilung unter Tel. 0471 317 760.

 
 

„Pustertaler Kartoffelwochen“ im Herbst – Bewerbungen bis Mitte März

24.2.2014 – Der HGV-Bezirk Pustertal/Gadertal ruft die „Pustertaler Kartoffelwochen“ ins Leben – Bewerbungen laufen bis Mitte März.


Gastronomische Spezialitätenwochen bringen nicht nur Zusatzgewinne für die Gastbetriebe, sondern steigern auch die Bekanntheit und das Image des beworbenen Qualitätsproduktes.
Das Pustertal beherbergt mit der Kartoffel ein Rohprodukt, das es gastronomisch absolut aufzuwerten gilt. Aus diesem Grund möchte der HGV-Bezirk Pustertal/Gadertal die „Pustertaler Kartoffelwochen“ lancieren. Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad, das Image sowie die Sichtbarkeit der Pustertaler Kartoffel nachwirkend zu steigern, sie für den Gast erlebbar zu machen und als regionales Qualitätslebensmittel stark zu verankern. Die „Pustertaler Kartoffelwochen“ sollen zu einem gastronomischen Fixpunkt im Pustertaler Herbst werden.

Voraussetzungen:
Mitmachen können alle HGV-Mitgliedsbetriebe im Pustertal und Gadertal, die sich verpflichten, für die Dauer der Spezialitätenwoche im Herbst mindestens zehn Kartoffelgerichte auf die Speisekarte zu setzen. Um die entstehenden Kosten für Werbemaßnahmen, Drucksorten und Gebühren zu decken, ist pro teilnehmenden Betrieb ein Spesenbeitrag (750 Euro) zu entrichten. Darin enthalten ist auch ein Kochkurs, der Anregungen für kreative und raffiniert zubereitete Kartoffelgerichte geben soll. Um Qualität und Kontinuität zu gewährleisten, sollte jeder Gastbetrieb mehrere Jahre an den „Pustertaler Kartoffelwochen“ teilnehmen.

Zeitpunkt:
Die „Pustertaler Kartoffelwochen“ sollen erstmals von Freitag, 12. September, bis einschließlich Sonntag, 28. September 2014, stattfinden. Gastbetriebe im Puster- und Gadertal, die an einer Teilnahme an der Spezialitätenwoche interessiert sind, erhalten bis 14. März weitere Infos zu den Teilnahmekriterien bei Walter Gasser, Verbandssekretär des Bezirkes Pustertal/Gadertal, HGV-Büro  Bruneck, Tel. 0474 555 545.

 
 
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