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Elektronische Rechnung: Infos und Klarstellung der HGV-Steuerberatung

28.12.2018 – Ab 1. Januar 2019 sind alle Rechnungen gegenüber inländischen Unternehmen und Endkunden in elektronischer Form zu erstellen und über die Plattform der Agentur der Einnahmen zu versenden. Die in Papierform und nicht über die SDI-Plattform versendeten Rechnungen gelten somit ab 1. Januar als nicht ausgestellt.


Ausschlaggebend hierbei ist das effektive Erstellungs- bzw. Übermittlungsdatum der Rechnung. Es müssen somit alle noch innerhalb 31. Dezember 2018 erstellten Rechnungen in Papierform auch mit diesem Datum ausgehändigt werden. Wird eine Rechnung mit Rechnungsdatum 2018 erst im Jahr 2019 versendet, übergeben, übermittelt oder zur Verfügung gestellt, so gilt diese als im Jahr 2019 ausgestellt und muss somit elektronisch erstellt werden.
Wir raten zudem auch an die ausländischen Unternehmen die Rechnung in elektronischer Form zu erstellen, um kostspielige Zusatzmeldungen (esterometro) zu vermeiden. In diesem Fall muss dem Rechnungsempfänger jedoch eine Rechnung in Papierform ausgehändigt werden.
Ebenfalls eine Rechnung in Papierform ist dem privaten Endkunden auszuhändigen, außer dieser verweigert diese ausdrücklich.

Jeder Unternehmer muss ab dem 1. Januar in der Lage sein, eine Rechnung in elektronischer Form zu erstellen bzw. die elektronischen Eingangsrechnungen der Lieferanten einzusehen und zu verwalten. Das HGV-Tool bietet alle diese Möglichkeiten, neben noch weiteren nützlichen Anwendungen. Der Unternehmer ist weiterhin verantwortlich, dass die Rechnungen termingerecht bezahlt bzw. kassiert werden.

Auf Wunsch des Kunden kann der Gastwirt zwischen einer aufgeschobenen Rechnung (fatturazione differita) und einer Sofortrechnung entscheiden:

Sofortrechnung: Der Gastwirt stellt für die erbrachte Leistung eine Rechnung innerhalb der vorgegebenen Termine aus. Dem Kunden kann eine Spesenübersicht/Leistungsbestätigung oder Ähnliches ausgehändigt werden.

Aufgeschobene Rechnung: Der Gastwirt stellt in der Regel für wiederkehrende Leistungen Steuerquittungen (ricevuta non pagata) aus, die dann in der Rechnungsübersicht gelistet werden.
Die Korrektur einer bereits versendeten elektronischen Rechnung ist nur durch eine elektronische Gutschrift möglich.
Mit der elektronischen Rechnung wird die fortlaufende Nummerierung der Eingangsrechnungen abgeschafft und durch das chronologische Eingangsdatum auf die Empfängeradresse ersetzt.
Für das erste Semester 2019 muss die elektronische Rechnung bis spätestens zum Termin der Mehrwertsteuerabrechnung ausgestellt werden. Das bedeutet, dass die Januar-Rechnung bei monatlicher Mehrwertsteuerabrechnung innerhalb 15. Februar auszustellen ist. In diesem Fall sind keine Strafen vorgesehen. Wird die Rechnung innerhalb der nachfolgenden Mehrwertsteuerabrechnung erstellt, so kommen die vorgesehenen Verwaltungsstrafen, um 80 Prozent reduziert, zur Anwendung.
Ab dem zweiten Semester sind dann die elektronischen Rechnungen innerhalb von zehn Tagen nach Leistungserbringung auszustellen. In der Rechnung ist dann zudem das Datum der Leistungserbringung anzugeben, wenn dieses nicht dem Ausstellungdatum entspricht.

 
 
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