HGV-Newsletter vom 16.10.2018 info@hgv.it www.hgv.it
 
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Ein Touristiker in den Landtag – Wichtige Herausforderungen, auf die es ankommt!

16.10.2018 – Südtirols Tourismus hat sich in den letzten Jahren als tragende Säule der heimischen Wirtschaft erwiesen. Damit dies so bleibt, müssen die Rahmenbedingungen so gestaltet sein, dass sich die vielen, vor allem familiengeführten Gastbetriebe weiterhin positiv entwickeln können.


Viele Entscheidungen dazu werden im Südtiroler Landtag getroffen. Deshalb ist es notwendig, dass dort die Stimme des Tourismus möglichst stark und kompetent vertreten ist.

Mit dem HGV-Vizepräsidenten und Feldthurner Gastwirt Helmut Tauber haben wir die Möglichkeit, einen engagierten Touristiker in den Landtag zu wählen.
Er kennt die Anliegen und Herausforderungen der Wirtinnen und Wirte und ihrer Betriebe bestens.
Für Helmut Tauber kommt es in Zukunft primär auf fünf touristische Herausforderungen an:

1. Erreichbarkeit und Mobilität
Einheimische und Gäste müssen motiviert werden, sich verstärkt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu bewegen – bei der An- und Abreise sowie bei Fahrten innerhalb Südtirols. Zugleich sollte verstärkt das bestehende Straßennetz optimiert und eine bessere Lenkung der Verkehrsströme angegangen werden.

2. Stärkung der Kleinbetriebe
Eine der Stärken des heimischen Tourismus ist das breitgefächerte Angebot, von der Bar über die Pension bis zum Fünf-Sterne-Hotel. Dieses Angebot gilt es zu erhalten, die Kleinbetriebe gilt es zu stärken, weil sie im Dorf und im Tal auch eine wichtige soziale Funktion wahrnehmen. Kleinbetriebe müssen aufgewertet werden. Wettbewerbsverzerrende Maßnahmen müssen verhindert werden.

3. Förderung nachhaltiger Maßnahmen im Tourismus
Südtirols Natur- und Kulturlandschaft, die ausgeprägte Gastfreundschaft, die hohe Qualität des Angebots der Gastbetriebe sowie die hochwertigen regionalen Produkte zählen zu den Hauptgründen für eine Urlaubsentscheidung für Südtirol.
Diese Qualitäten gilt es zu sichern, langfristig zu schützen bzw. noch weiter zu stärken.
Der Tourismus trägt einen Teil der Verantwortung für die gesellschaftliche Entwicklung in Südtirol. Dieser Verantwortung muss man sich stärker bewusst werden und sich hierzu noch stärker im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung des Landes mit der Südtiroler Bevölkerung austauschen und abstimmen.

4. Qualität bei baulichen Entwicklungen
Bei der Entwicklung der Anzahl an gastgewerblichen Betrieben und deren baulichen Dimensionen soll mit mehr Bedacht vorgegangen werden. Südtirol hat rund 220.000 Gästebetten (Garnis, Pensionen, Hotels, Privatvermieter, Urlaub auf dem Bauernhof, Campingplätze) sowie rund 3.000 reine Bar- und Gastronomiebetriebe. Der Fokus sollte auf der Entwicklung der bestehenden Betriebe liegen sowie auf der besseren Auslastung derselben zu einem angemessenen Preis. Generell ist eine sanftere, auch bauliche Entwicklung im Sinne aller Nachhaltigkeitsstrategien des Landes sinnvoll.

5. Touristisches Produkt und den Vertrieb stärken
Insgesamt muss verstärkt Augenmerk auf die touristische Produktgestaltung und den Verkauf dieses Produktes gelegt werden. Gefordert sind dabei insbesondere die Tourismusvereine, die DMEs und schließlich IDM Südtirol. Zudem muss versucht werden, die Ähnlichkeit und Austauschbarkeit der Angebote im Tourismus, sei es in den Betrieben als auch bei den örtlichen und regionalen Destinationen, zu reduzieren, den Preisdruck zu entschärfen und eine spezifischere Nachfrage zu generieren.
 
Weitere Sachthemen, für welche sich Landtagskandidat Helmut Tauber stark macht, finden sich auf seiner Website und im Facebook-Auftritt.
www.helmut-tauber.com
www.facebook.com/team.helmut.tauber

 
 
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