HGV-Newsletter vom 20.02.2017 info@HGV.it www.hgv.it
 
HGV Newsletter
 

Aufschub für die Anpassung an die Brandschutzbestimmungen

20.2.2017 – Der römische Senat hat dem abermaligen Aufschub für die Anpassung bestehender Beherbergungsbetriebe mit mehr als 25 Betten an die Brandschutzbestimmungen zugestimmt. Neuer Anpassungstermin ist somit der 31. Dezember 2017.


Fast zeitgleich hat die Südtiroler Landesregierung Vereinfachungen im Bereich Brandschutz für Betriebe mit bis zu 50 Gästebetten beschlossen. Der Staat hatte bereits 2015 Vereinfachungen für die genannten Betriebe beschlossen. Nun wurden die staatlichen Bestimmungen durch Nutzung der Spielräume, welche die Autonomie gewährt, auf Landesebene überarbeitet und an südtirolspezifische Gegebenheiten angepasst, was eine weitere Vereinfachung bedeutet.

Die neuen Bestimmungen wurden vom HGV in Zusammenarbeit mit der Firma Securplan sowie dem Amt für Brandverhütung, der Berufsfeuerwehr und dem Landesverband der Freiwilligen Feuerwehren ausgearbeitet. Gemeinsam war man bemüht, das Bedürfnis nach Sicherheit mit jenem der Machbarkeit und Sinnhaftigkeit der Auflagen in Einklang zu bringen.

Als Beispiele für die nunmehr beschlossenen Vereinfachungen können die Erhöhung der Länge der Fluchtwege, die Möglichkeit, in bestimmten Situationen eine einzige Fluchttreppe einzurichten, die Möglichkeit der Verwendung von unbehandelten Holzverkleidungen oder nicht klassifizierten Baustoffen und Polstermöbel, sowie die Möglichkeit der Verwendung von Öfen mit offener Flamme (unter gewissen Voraussetzungen) genannt werden.

Die neuen Bestimmungen gelten für Beherbergungsbetriebe mit einer Bettenanzahl zwischen 26 und 50, die am 15. Februar 2017 bestanden haben. Der HGV organisiert für seine Mitglieder am 10. März 2017 im Sitz des HGV-Bozen eine Informationsveranstaltung zum Thema Brandschutz im Betrieb.
Anmeldung hier.

 
 

Faschingsfeiern: Was ist zu tun?

20.2.2017 – Es nähert sich der Fasching und in vielen Betrieben wird mit schwungvoller Unterhaltungsmusik gefeiert. Bei der Durchführung von Unterhaltungsveranstaltungen mit Live-Musik oder mit DJ, mit oder ohne Tanz, müssen einige Bestimmungen berücksichtigt werden. Die wichtigsten haben wir für Sie zusammengefasst.


Ist die Unterhaltungsveranstaltung nicht nur für Hausgäste oder für geladene Gäste gedacht, sondern auch der Öffentlichkeit zugänglich, so muss bei der Gemeinde eine Veranstaltungserlaubnis eingeholt werden.
Vor Abhaltung der Unterhaltungsveranstaltung – und zwar unabhängig davon, ob diese öffentlich, nur Hausgästen oder geladenen Gästen zugänglich ist – ist diese bei der Autorenvereinigung (SIAE) anzumelden und es muss die sogenannte Vorführgenehmigung (permesso di esecuzione) eingeholt werden. Für die Unterhaltungsveranstaltung sind folglich Autorengebühren (SIAE) zu entrichten.
Weiters ist darauf zu achten, dass die Künstler bzw. Musiker über eine Eignungsbescheinigung (certificato di agibilità) verfügen, aufgrund welcher nachgewiesen wird, dass die Pensionsbeiträge für Musiker (ENPALS) eingezahlt worden sind. Bei ausländischen Künstlern bzw. Musikern ist für die Beantragung der Eignungsbescheinigung das Modell „A1“ vorzulegen.

Öffnungszeiten
Eine eigene Erlaubnis oder Meldung für die Verlängerung der Sperrstunde ist nicht erforderlich, da am Unsinnigen Donnerstag, 23. Februar, und am Faschingsdienstag, 28. Februar, alle Gastbetriebe per Gesetz bis 5 Uhr geöffnet halten dürfen.

Alkoholausschank
Beim Aufschank von alkoholischen Getränken gilt es zu beachten, dass dieser nur bis 3 Uhr erlaubt ist, und das obwohl die Öffnungszeit, wie oben beschrieben, an den zwei Faschingsfeiertagen per Gesetz bis 5 Uhr verlängert ist.
Es wird zudem daran erinnert, dass alle Gastbetriebe, welche nach 24 Uhr noch geöffnet haben, verpflichtet sind, Alkoholmessgeräte zur Verfügung zu stellen. Zudem müssen pro Betrieb drei Alkoholwarnschilder ausgehängt werden, und zwar am Eingang, im Inneren des Betriebs, und am Ausgang. Das Alkoholwarnschild kann von der Homepage des HGV www.hgv.it heruntergeladen werden. Abschließend wird daran erinnert, dass an unter 18-jährige Personen kein Alkohol verkauft bzw. verabreicht werden darf. Ebenso dürfen an unter 18-Jährige keine Tabakwaren und somit keine Zigaretten verkauft bzw. abgegeben werden.

Für weitere Informationen wenden Sie sich an Ihr HGV-Büro.

 
 

Die Frauen im HGV laden zu Tagesfahrt auf den Kronplatz – Anmeldung bis 3. März möglich

20.2.2017 – Am Mittwoch, 8. März, zum „Tag der Frau“ organisiert die Initiative Frauen im HGV eine Tagesfahrt zum Messner Mountain Museum „MMM Corones" auf den Kronplatz.


Gestartet wird mit dem Bus um 8 Uhr bei der Autobahneinfahrt Bozen Süd mit Zustiegsmöglichkeit um 8.45 Uhr bei der Autobahneinfahrt in Vahrn. Der erste Stopp ist beim Green Lake Hotel Weiher in Pfalzen (Wirtinnen aus dem Pustertal können auch direkt zum Hotel kommen). Im Green Lake Hotel Weiher erwartet die Damen ein Frühstück und im Anschluss findet eine Betriebsbesichtigung der neuen Hotelanlage statt. Danach bringt der Bus die Gastwirtinnen zur Talstation in Percha, von wo aus mit der Kabinenbahn auf den Kronplatz gefahren wird. Beim gemeinsamen Mittagessen in der Herzlalm (Mittelstation) haben die Teilnehmerinnen Zeit für einen gemütlichen Austausch untereinander. Am Nachmittag steht die Besichtigung des „MMM Corones" auf dem Programm. Frau Magdalena Messner präsentiert das Konzept des neuen „MMM Corones“ und führt anschließend durch das, auch architektonisch beeindruckende, Bergmuseum.

Bei einer Anzahl von 30 Personen beläuft sich die Teilnahmegebühr pro Gastwirtin auf 50 Euro (Busfahrt, Frühstück, Fahrt mit der Bahn, Mittagessen exkl. Getränke), welche im Bus eingesammelt wird. Die Buskosten variieren je nach Teilnehmerzahl; die Teilnahmegebühr ohne Bustransfer beträgt 35 Euro. Interessierte Gastwirtinnen sind gebeten, sich innerhalb Freitag, 3. März 2017, unter frauen@hgv.it anzumelden.

Zum Vormerken: Vom 2. bis 4. Mai 2017 findet die Drei-Tagesfahrt nach Brüssel statt. Die Details zum Programm folgen.

 
 
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