HGV-Newsletter vom 22.06.2018 info@HGV.it www.hgv.it
 
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Abschaffung der Treibstoffkarten – ab 1. Juli 2018 nur mehr bargeldloses Bezahlen möglich

22.6.2018 – Die Treibstoffkarten werden mit 1. Juli 2018 abgeschafft und durch die elektronische Fakturierung ersetzt.


Tankstellenbetreiber sind für den Verkauf von Treibstoff für Autofahrzeuge ab diesem Datum verpflichtet, eine elektronische Rechnung auszustellen. Hierfür muss dem Tankstellenbetreiber eine Empfängeradresse (Identifizierungscode oder PEC-Adresse) mitgeteilt werden.
Die Treibstoffkarte in Papierformat hat mit 1. Juli 2018 keine Gültigkeit mehr. Zudem müssen Treibstoffeinkäufe ab diesem Datum nur mehr bargeldlos (u. a. mit Bankomat- und Kreditkarte) erfolgen, um diese Kosten weiterhin in gewohnter Form in Abzug bringen zu können.

 
 

Superabschreibung von 140% bei Zustellung innerhalb 30. Juni 2018

22.6.2018 – Mit dem staatlichen Haushaltsgesetz 2018 wurde die Superabschreibung um ein Jahr verlängert und gleichzeitig von 140% auf 130% herabgesetzt.


Eine Übergangslösung besagt, dass, im Falle einer Auftragserteilung und einer geleisteten Akontozahlung in Höhe von 20% der Auftragssumme innerhalb Dezember 2017, die Superabschreibung noch in Höhe von 140% angewandt werden kann. Voraussetzung hierfür ist, dass das Anlagegut spätestens bis 30. Juni 2018 zugestellt oder übergeben wird. Dieses Datum sollte auf jeden Fall nachweisbar sein.
Sollte also die Auftragserteilung und die Akontozahlung von 20% noch im Jahr 2017 getätigt worden sein, so muss nun unbedingt darauf geachtet werden, dass die Zustellung noch innerhalb Ende Juni erfolgt.

 
 

Zahlungen über POS-Geräte – Weiterhin keine Strafen vorgesehen

22.6.2018 – Einige Unternehmen, wie auch Gastgewerbetreibende, sind in Italien seit 2014 verpflichtet, Zahlungen mittels Bankomat- und Kreditkarten zu akzeptieren.


Erst kürzlich haben die zuständigen Ministerien in Rom einen Vorschlag zur Einführung von Verwaltungsstrafen im Falle von Verstößen gegen diese Pflicht, Bankomat- und Kreditkarten anzunehmen, beim Staatsrat eingereicht. Der Staatsrat hat verfassungsrechtliche Bedenken geäußert und ist zudem der Ansicht, dass sich die Unternehmen in erster Linie aus marktwirtschaftlichen Überlegungen ein POS-Gerät zulegen sollten. Somit können eventuelle Vergehen auch weiterhin nicht geahndet werden.

 
 
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