„Sonderplafond“ für die Zahlung der IMU für HGV-Mitgliedsbetriebe

14.06.2012 - Die Zahlung der Immobiliensteuer IMU steht an und stellt einen zusätzlichen Kostenaufwand für die Bevölkerung dar. Insbesondere sind davon die Hoteliers und Gastwirte betroffen. Die Südtiroler Sparkasse möchte die Tourismustreibenden schnell und unbürokratisch unterstützen, indem sie einen Plafond von zwei Millionen Euro für HGV – Mitgliedsbetriebe zur Finanzierung der IMU zur Verfügung stellt.

In den nächsten Tagen ist die erste Rate der durch das Sparpaket Monti beträchtlich erhöhten Gebäudesteuer IMU fällig. Für die Gastbetriebe stellt dies zum Teil eine erhebliche Zusatzbelastung dar und könnte zu Liquiditätsengpässen vor der Sommersaison führen und somit auch die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen. Die Südtiroler Sparkasse stellt den HGV-Mitgliedsbetrieben einen Plafond von zwei Millionen Euro zur Verfügung. Damit unterstützt die Bank die Tourismustreibenden bei der Finanzierung der IMU und gewährt Kredite zu vorteilhaften Bedingungen.
„Mit diesem Sonderplafond möchten wir speziell denjenigen Hoteliers und Gastwirten entgegenkommen, die mit der Zahlung der IMU einen unerwartet hohen Betrag zahlen müssen. Die Kreditvergabe erfolgt schnell, unbürokratisch und zu vorteilhaften Bedingungen. Die Sparkasse hilft damit den HGV-Mitgliedsbetrieben bei der Überbrückung der Saison, damit diese mindestens auf die Einnahmen der Sommersaison zurückgreifen können“, betont Peter Schedl, Generaldirektor der Südtiroler Sparkasse.
„Ich freue mich, dass wir in Zusammenarbeit mit einer lokalen Bank auf eine schnelle und unbürokratische Art unseren Mitgliedsbetrieben mit diesem Sonderplafond eine Hilfestellung bieten können“, sagt HGV-Präsident Walter Meister.
Neben der Südtirol Anleihe mit dem zugehörigen 70 Millionen Euro Kredit-Plafond ist dies eine weitere Initiative, mit der die Sparkasse die heimische Wirtschaft gerade in diesen Zeiten besonders unterstützen möchte.

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