Unternehmensberatung bietet reale Wertermittlung von Immobilien in Hotellerie und Gastronomie

4.4.2017 - Die Ermittlung des Immobilienwertes zählt zu den verantwortungsvollsten und oft auch zu den schwierigsten Aufgaben im Baubereich.

Bereits der Begriff „Wert“ an sich wird unterschiedlich interpretiert. Eine Vielzahl von Faktoren spielt bei der Ermittlung des Wertes eine wesentliche Rolle:

  • die Lage und Größe des Grundstücks
  • eventuell verbriefte Rechte, wie etwa ein Wegerecht
  • Möglichkeiten weiteren Ausbaus
  • Nutzungsauflagen oder -Einschränkungen
  • die Qualität der Bausubstanz
  • die Ausstattung eines Gebäudes
  • die Einstufung in Abhängigkeit des Energieverbrauchs
  • die Höhe eines gegebenenfalls vorhandenen Sanierungsbedarfs
  • die regelmäßigen Belastungen bei gewöhnlicher Nutzung der Immobilie

Am wichtigsten wird die Wertermittlung aber im Fall eines Eigentümerwechsels, bei Erbschaften oder bei der Belastung einer Immobilie im Zuge einer Finanzierung. Bei Berechnungen des Investitionswertes wird unter Berücksichtigung verschiedener Korrekturfaktoren wie Alter und Bauerhaltungszustand errechnet, welche Kosten anfallen, um den bestehenden Betrieb neu zu errichten.

HGV hat große Erfahrungswerte
Klaus Schmidt, Leiter der HGV-Unternehmensberatung, berichtet, dass seit 2012 rund 75 derartiger Expertisen erstellt wurden und entsprechend groß sind die fachspezifischen Erfahrungswerte. Der Vorteil des HGV in Bezug auf ein möglichst realistisches Ergebnis liegt in der Branchenkenntnis, die auf die direkte Einbindung in die Branche, die unmittelbaren Informationen der Mitglieder, die Auswertung des eigenen Datenmaterials, unter anderem durch die Erfahrungen vom Baumanagement, und die Zusammenarbeit mit Behörden sowie anderen Einrichtungen in Tourismus, Hotellerie und Gastronomie.
Derartige Bewertungen werden häufig dann benötigt, wenn beispielsweise ein Betrieb durch den Generationenwechsel geteilt wird oder im Fall einer Betriebsschließung und branchenfremden Nutzung, weil hier durch das Entfernen der gastronomischen Infrastruktur gegebenenfalls hohe Umbaukosten anfallen.
Im Gegenzug gilt es auch zu ermitteln, welche Investitionen in eine Immobilie getätigt werden müssen, um sie gastronomisch nutzbar zu machen. Die Frage der Wirtschaftlichkeit kann nur durch eine Berücksichtigung dieser Größen in Verbindung mit den zu erwartenden laufenden Kosten und dem angestrebten Kaufpreis oder Erlös seriös beantwortet werden.
Weitere Auskünfte zur Immobilienbewertung erteilt gerne die HGV-Unternehmensberatung in Bozen unter Tel. 0471 317 780.

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