Bürokratieabbau: Landesregierung beschließt Vereinfachungen für Betriebe mit Zufahrtsbeschränkungen

9.6.2017 – Der HGV setzt sich konstant mittels Einbringung von konkreten Vorschlägen und Formulierungen für den Abbau von Bürokratie ein. Begründete und umsetzbare Vorschläge haben dabei durchaus Chancen auf Annahme.

So hat kürzlich Landesrat Arnold Schuler auf Betreiben des HGV einen Vereinfachungsvorschlag in die Landesregierung eingebracht, für Betriebe, die sich in den sogenannten „hydrogeologisch geschützten Gebieten“ befinden und somit nur mit eigener Fahrgenehmigung erreicht werden können. Mussten die Beherbergungsbetriebe nämlich bisher in der Regel den Beherbergungsgästen vor Anreise eine von der zuständigen Forststation ausgestellte Fahrerlaubnis zukommen lassen, damit die Gäste am Anreisetag mittels PKW den Betrieb erreichen konnten, so gilt nun die Buchungsbestätigung als Fahrerlaubnis. Auf der Buchungsbestätigung müssen der Name des Gastes, das Kennzeichen des Fahrzeugs und die Aufenthaltsdauer angeführt sein. Diese Bestätigung muss gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden.
Durch die Neuerung ersparen sich betroffene Inhaber von Beherbergungsbetrieben das Holen und Übermitteln der eigens für jeden Gast ausgestellten Genehmigungen – eine Prozedur, die vor allem angesichts der immer kurzfristiger eingehenden Buchungen unverhältnismäßig aufwendig geworden war.

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