Acrylamid: EU-Verordnung seit 11. April in Kraft

13.4.2018 – Seit dem 11. April gilt europaweit die Verordnung über die Festlegung von Minimierungsmaßnahmen und Richtwerten zur Senkung des Acrylamidgehalts in Lebensmitteln.

Acrylamid entsteht bei der Zubereitung unter hohen Temperaturen – wie etwa braten, frittieren, rösten und backen – vor allem von Lebensmitteln auf Kartoffel- oder Getreidebasis sowie Kaffee.
Ziel dieser EU-Verordnung ist es den Gehalt von Acrylamid in Lebensmitteln durch Minimierungsmaßnahmen zu reduzieren.
Gastgewerbliche Betriebe müssen bei drei Produktkategorien und zwar bei Pommes frites und anderen geschnittenen und frittierten Kartoffelerzeugnissen, selbstgebackenem Brot und Backwaren sowie bei getoasteten Sandwiches Minimierungsmaßnahmen vornehmen. Eine Auflistung der anzuwendenden Minimierungsmaßnahmen finden Sie hier.
Ausständig sind nun noch Leitlinien der EU-Kommission, welche die genaue Anwendung dieser Verordnung aufzeigen sollen. Derzeit sind keine Strafen für die Nichteinhaltung der Verordnung vorgesehen.

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