Einstellung von Bürgern aus Nicht-EU-Ländern

Um Arbeitnehmer aus Nicht-EU-Ländern einstellen zu können, muss eine Arbeitsgenehmigung beantragt werden. Eingereicht werden können Anträge um Arbeitsgenehmigungen für Arbeitnehmer aus:

  • Albanien, Algerien, Bosnien-Herzegowina, Korea, Elfenbeinküste, Ägypten, Äthiopien, Mazedonien (Ex-Jugoslawien), Philippinen, Gambia, Ghana, Japan, Indien, Kosovo, Marokko, Mauritius, Moldawien, Montenegro, Niger, Nigeria, Pakistan, Senegal, Serbien, Sri Lanka, Sudan, Ukraine und Tunesien.
  • für Arbeitnehmer aus jedem Land, sofern sie den Besitz einer saisonalen Aufenthaltsgenehmigung für die letzten drei Jahre nachweisen können.

Wie wird ein Arbeitsvertrag abgeschlossen?

  • Daten des Arbeitgebers und Arbeitnehmers
  • gültige Arbeitsgenehmigung
  • Datum der Aufnahme und Enddatum
  • Einstufung/Qualifizierung
  • Bruttolohn
  • Probezeit
  • Datum und Unterschrift der Vertragspartner

Wichtig: Der Arbeitnehmer muss im Besitz einer italienischen Steuernummer (ausgestellt von der Agentur der Einnahmen) sein.

 

Entlohnung
Die Entlohnung erfolgt laut zustehender Lohngruppe, die je nach Einstufung und Kategorie des Betriebes verschieden ist. Die Gruppen sind im Kollektivvertrag festgesetzt.


Besonderheiten
Das Arbeitsamt erteilt für Saisonbeschäftigte im Gastgewerbe die Arbeitsgenehmigung unter Berücksichtigung des Vorrangrechtes. Die Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung wird für die Dauer von neun Monaten im Kalenderjahr ausgestellt. Das saisonale Kontingent wird jährlich von der Landesarbeitskommission bzw. vom Arbeitsministerium festgelegt.

 

Erforderliche Unterlagen für den Antrag um saisonale Arbeitsgenehmigung:

Antrag um Arbeitsgenehmigung beim Innenministerium (nur mehr in "telematischer" Form möglich) - erforderliche Unterlagen:

  • Kopie des Reisepasses und der genauen Wohnadresse des Arbeitnehmers
  • Kopie der Identitätskarte des gesetzlichen Vertreters des Betriebes

 

Die Abwicklungsprozedur für die Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung eines Nicht-EU-Bürgers nimmt insgesamt ca. fünf Wochen in Anspruch. Der Arbeitnehmer muss im Herkunftsland ein Einreisevisum beantragen.

Seit 11. April 2007 muss der Arbeitnehmer (falls er mehr als 90 Tage beschäftigt wird) die Eintragung beim Meldeamt der zuständigen Gemeinde vornehmen. Erforderliche Dokumente sind der Personalausweis/Reisepass und die Einstellungsbestätigung bzw. der Arbeitsvertrag. Der Arbeitnehmer erhält vom Meldeamt der Gemeinde eine Abgabebestätigung, welche sorgfältig aufbewahrt werden muss.

Weiteres muss die Beantragung des Krankenkassebüchleins bei der Sanitätseinheit vorgenommen werden (sofern nicht bereits vorhanden).

Das Arbeitsdekret vom Juni 2013 sieht vor, dass jeder Arbeitgeber der einen Arbeitnehmer aus dem Ausland anstellen will, zuerst beim Arbeitsamt überprüfen muss, ob kein inländischer oder in Italien ansässiger ausländischer Arbeitnehmer zur Verfügung steht. Falls ja, muss er diesen vorziehen.

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